- Trainer/in: Kordula Beck
- Trainer/in: Denitsa Koseva
- Trainer/in: Edith Laux
- Trainer/in: Sascha Priester
- Trainer/in: Nicole Selwanger
GRIPS - Uni Regensburg
Suchergebnisse: 12454
- Trainer/in: Christoph Härtl
Das Seminar zielt darauf ab, anhand eines konkreten Themenkomplexes aus
der mittelalterlichen Geschichte, der Häresie, Einsicht in die Logiken
und Arbeitsweisen der Geschichtswissenschaften, insbesondere der
Mediävistik, zu vermitteln. Im Fokus stehen dabei die vielschichtigen
und differenten Häresiekonzepte, die das Mittelalter kannte.
Hierdurch soll das Problembewusstsein der Seminarteilnehmer hinsichtlich
der vermeintlichen Eindeutigkeit des Phänomens ‚Häresie‘ geschärft
werden. Hierfür ist eine kritische Auseinandersetzung mit
zeitgenössischen Texten unerlässlich.
Die kritische Quellenarbeit bildet deshalb den methodischen Fokus des
Seminars. Da diese Texte in der überwiegenden Mehrzahl in lateinischer
Sprache verfasst wurden, sind gute Lateinkenntnisse wünschenswert – und für vertieft Studierende obligatorisch.
- Trainer/in: Tobias Spiel
- Trainer/in: Tim Weitzel
Das Proseminar möchte sich der höfischen Kultur des Mittelalters – einer
neuen adeligen Elitekultur weltlicher Höfe im 12. und 13. Jahrhundert –
über den Blick auf verschiedene Quellengattungen nähern. Urkunden und
Rechtsquellen bemühen sich etwa um eine ständische Verortung des
Rittertums, literarische Texte wie der höfische Roman verhandeln Fragen
höfischer Ethik und tragen gleichzeitig zur Unterhaltung und
Literarisierung der Hofgesellschaft bei. Ebenso bieten Architektur,
Ausstattung und Bildkunst mittelalterlicher Burgen Einblicke in die
höfisch-ritterliche Lebensweise, in Standesbewusstsein und Festkultur.
Über das breite Quellenspektrum, das die Beschäftigung mit höfischer
Kultur eröffnet, sollen Grundprobleme, Begriffe und Methoden der
mittelalterlichen Geschichte erarbeitet werden. Ein Schwerpunkt liegt
auf dem kritischen Umgang mit historischen Quellen und den Techniken zur
Anfertigung schriftlicher Hausarbeiten.
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Tobias Spiel
- Trainer/in: Christina Bröker
- Trainer/in: Christina Bröker
Die große Seuche des Frühmittelalters – mittlerweile zumeist als First Plague Pandemic bezeichnet – steht immer noch im Schatten des Schwarzen Tods des 14. Jahrhunderts. Jüngst entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, ob die Justinianische Pest tatsächlich den großen historischen Einschnitt für weite Teile Europas und darüber hinaus bedeutet habe, oder ob ihr nicht eher der Rang einer forschungsgeschichtlich aus den Fugen geratenen Fußnote zuzumessen sei. An der historischen Beurteilung sind unterschiedliche Disziplinen beteiligt; nicht zuletzt haben jüngste naturwissenschaftliche Forschungen zahlreiche neue Erkenntnisse geliefert. Im Seminar werden wir uns aus verschiedenen methodischen und räumlichen Perspektiven der Justinianischen Pest nähern, um letztlich zu einer Beurteilung der genannten Leitfrage zu gelangen.
Bemerkung: Die Veranstaltung findet digital statt.
- Trainer/in: Christof Paulus
- Trainer/in: Tobias Spiel
- Trainer/in: Christina Bröker
- Trainer/in: Christina Bröker
- Trainer/in: Kordula Beck
- Trainer/in: Maximilian David
- Trainer/in: Katrin Dorfner
- Trainer/in: Natalia Meling
- Trainer/in: Gregor Utz
- Trainer/in: Kordula Beck
- Trainer/in: Maximilian David
- Trainer/in: Katrin Dorfner
- Trainer/in: Natalia Meling
- Trainer/in: Sascha Priester
- Trainer/in: Heinrich Konen
- Trainer/in: Lukas Müller
- Trainer/in: Julian Johannes Potschacher-Eisl
Das Amselfeld (serb. Kosovo, alb. Kosova) ist kleiner als Schleswig-Holstein, aber international viel bekannter, weil das Gebiet seit der Endphase des Osmanischen Reichs heftig zwischen serbischen und albanischen Ansprüchen umstritten war und es bis heute ist. Gewöhnlich geht die Kosovo-Problematik in allgemeinen Darstellungen zur Geschichte Südosteuropas etwas unter, denn es ist schwierig, der Intensität und Komplexität des Konflikts gerecht zu werden, ohne zu viel Aufmerksamkeit von anderen, ebenfalls wichtigen Räumen abzuziehen. Daher werden wir uns in dieser Veranstaltung tiefer mit der neueren Geschichte Kosovos beschäftigen: Mit den gesellschafltichen und wirtschaftlichen Realitäten, mit den Grundlagen und Argumenten für serbische und albanische Ansprüche, mit den bislang versuchten politischen Lösungswegen und mit der hoch explosiven Gegenwart der Region.
Leistungsnachweis: Regelmäßige Teilnahme, wöchentliche Lektüre, eigener Beitrag (Referat oder Buchvorstellung), Hausarbeit
Lektüre: Oliver Jens Schmitt: Kosovo. Kurze Geschichte einer zentralbalkanischen Landschaft. Wien usw. 2008.
- Trainer/in: Klaus Buchenau
Einführung in Lautlehre, Grammatik und Lexik des Altspanischen, Lektüre altspanischer Texte, geeignet als Ergänzung für Staatsexamenskandidaten, besonders dann, wenn die Klausur Alte Sprachstufe angestrebt wird, sowie für Mittelalterstudien und alle, die ihre diachronische Kenntnis des Spanischen vertiefen möchten.
- Trainer/in: Stefano Cristelli
- Trainer/in: Lisa Thomas
- Trainer/in: Waltraud Weidenbusch
- Trainer/in: Evelyn Wiesinger
Von 1857-1964 kämpften im französischen Heer Hunderttausende Soldaten aus Westafrika, die sogenannten „Senegalschützen“ (tirailleurs sénégalais). Auch aus Nordafrika (Algerien, Marokko, Tunesien) wurden Regimenter rekrutiert. Als Teile der Kolonialtruppen waren sie im Dt.-Frz. Krieg 1870/71 ebenso im Einsatz wie in den beiden Weltkriegen, sogar im Rahmen von Kämpfen des ‚Mutterlandes’ Frankreich gegen die Kolonien (Indochina, Algerien, Madagascar) wurden sie eingesetzt. Zum Teil freiwillig, zum Teil zwangsrekrutiert oder - umgekehrt - vermittels Privilegien zum Dienst an der Waffe verpflichtet, waren die Stellung der tirailleurs innerhalb der Armee und ihre Wahrnehmung in der breiteren Öffentlichkeit ambivalent: Bis nach dem 2. Weltkrieg galten für sie nicht die Verfassungsrechte des Mutterlands, vielmehr waren sie dem ‚Code de l’indigénat’ unterworfen und damit in einem Zustand weitgehender Rechtlosigkeit. Während einerseits in den 1920er Jahren erste Denkmäler zu Ehren des heldenhaften Einsatzes der tirailleurs im Ersten Weltkrieg errichtet wurden, sahen sie sich andererseits (u.a. durch die dt. Propaganda der Zwischenkriegszeit) vielfach rassistischen Anfeindungen ausgesetzt.
Ab den 1950er und 1960er Jahren beginnt die (frankoafrikanische) Literatur sich den tirailleurs sénégalais zuzuwenden (Bakary Diallo, Joseph Issoufou Conombo, Amadou Hampate Ba, Léopold Sédar Senghor, Ahmadou Kourouma, Sembène Ousmane) und – z.T. aus autobiographischer Sicht – die Erfahrungen der Senegalschützen, die Traumata des Krieges und die Erinnerung daran zu thematisieren. Im Mittelpunkt des Proseminars steht die Repräsentation der tirailleurs in der französischen Literatur und im französischen Film der jüngeren Gegenwart. Neben dem Roman Frère d’âme (dt.: Nachts ist unser Blut schwarz) von David Diop (2018) werden wir mit Indigènes (2006; dt.: Tage des Ruhms) und Tirailleurs (2022; dt.: Mein Sohn, der Soldat) zwei Filme zum Thema behandeln.
- Trainer/in: Susanne Greilich
PS für Modul 02 (HF) bzw. 05 (NF) im BA Musikwissenschaft (für LA u. a. verwendbar)
- Trainer/in: Bettina Berlinghoff-Eichler
- Trainer/in: Wolfgang Horn
- Trainer/in: Kordula Beck
- Trainer/in: Denitsa Koseva
- Trainer/in: Christian Kunze
- Trainer/in: Edith Laux
- Trainer/in: Nicole Selwanger
- Trainer/in: Vera Beyer
- Trainer/in: Christoph Härtl
- Trainer/in: Laura Hofmann
- Trainer/in: Yasemin Spanier
- Trainer/in: Philipp Zobel
- Trainer/in: Bettina Berlinghoff-Eichler
- Trainer/in: Alexander Laube
- Trainer/in: Kordula Beck
- Trainer/in: Katrin Dorfner
- Trainer/in: Natalia Meling
- Trainer/in: Nicole Selwanger
Das Seminar rückt angesichts des Endes der Zeitzeugenschaft zur Schoa Fragen der Zeugenschaft und jüdischen Bezeugens aus dem Ghetto aus einer literarischen Perspektive in den Vordergrund. Wir werden auf der Grundlage einschlägiger Ansätze zu Zeugnis und Zeugenschaft literarische Zeugnistexte jüdischer Provenienz auswerten, die auf eindringliche Weise die Situationen in den von den Nationalsozialisten eingerichteten Ghettos insbesondere in Vilnius und Łódź vergegenwärtigen. Anhand dieser Zeugnisse etwa von Hermann Kruk und insbesondere von Avrom Sutskever, Rachela Auerbach u. A. werden wir Formen und Funktionen des Bezeugens vergleichend erschließen. Dabei werden die sprachliche Verfasstheit und damit die jeweils gewählte Sprache (polnisch, jiddisch…) sowie die ethischen und erinnerungskulturellen Dimensionen im Zentrum stehen. Das Herzstück der Veranstaltung bilden ein Vortrag und ein Workshop mit Prof. Dr. Krystyna Radziszewska aus Łódź, die federführend die literarischen Bemühungen im Ghetto Litzmannstadt erforscht hat.
- Trainer/in: Sabine Koller
- Trainer/in: Kordula Beck
- Trainer/in: Lorenzo Cigaina
- Trainer/in: Denitsa Koseva
- Trainer/in: Edith Laux
- Trainer/in: Nicole Selwanger
Im Hellenismus sind eine Reihe von wegweisenden Veränderungen und Innovationen im griechischen Porträt zu beobachten. So werden neue Ikonographien (‚Realismus‘; theomorphes Porträt, d.h. Porträts mit göttlichen Attributen) und Themen (Herrscher) dargestellt oder neue Aufstellungskontexte (Haus) und Medien (Siegel, Gemmen, Statuetten) in bislang unbekanntem Ausmaß für das Porträt entdeckt. Das Ziel des Proseminars ist es, diese Veränderungen im Vergleich zu Porträts des 5. und 4. Jhs. v. Chr. anhand zentraler Monumente – vor allem der Rundplastik, z.B. Porträts des Demosthenes, Menander oder Alexanders des Großen – zu erfassen und zu interpretieren.
VoraussetzungenBei diesem Proseminar wird vorausgesetzt, dass das Tutorium 'Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten bereits besucht wurde oder parallel zum Proseminar besucht wird
Leistungsnachweis
Regelmäßige Präsenz (max. 2 Fehlzeiten, 3 mit Attest); aktive Beteiligung; Übernahme eines Referats (ggf. mit schriftlicher Ausarbeitung); Prüfungsleistung: schriftliche Abgabe des Referatmanuskrips bzw. schriftliche Ausarbeitung in Form einer Hausarbeit
- Trainer/in: Kordula Beck
- Trainer/in: Edith Laux
- Trainer/in: Nicole Selwanger
- Trainer/in: Franziska Vetter
- Trainer/in: Tobias Wild
Aktuelle Fragestellungen der Mehrsprachigkeitsforschung sind dem Erwerb, dem Erhalt und der Beschaffenheit der Herkunftssprachen (= HS) (heritage languages) in der zweiten Einwanderergeneration gewidmet. Die HS sind dadurch charakterisiert, dass sie auf allen sprachlichen Ebenen als unvollständig gelten, Attritonsprozessen und Einflüssen aus dem Deutschen unterliegen, außerdem vom Dominanzwechsel betroffen sein können und nicht der Standardsprache des Herkunftslandes entsprechen. Ihr wesentliches Charakteristikum ist, dass sich ihr Erwerb ohne gesteuerten Unterricht im Modus der Mündlichkeit vollzieht und mit fehlenden oder nicht systematisch trainierten schriftsprachlichen (bildungssprachlichen) Kompetenzen einhergeht.
Die Beschaffenheit der HS kann einerseits vieles über bilinguale Erwerbsprozesse verraten, andererseits stellt sie uns vor neue didaktische Herausforderungen im Bereich des herkunftssprachlichen Unterrichts. Im Seminar wollen wir die beiden Blickwinkel beibehalten. Die Seminarteilnehmer bekommen einen Überblick über aktuelle Fragestellungen der Mehrsprachigkeitsforschung und Mehrsprachigkeitsdidaktik und sollen eigene empirische Untersuchungen zu Herkunftssprachen erarbeiten.
- Trainer/in: Natalia Brüggemann
- Trainer/in: Gerald Dagit
- Trainer/in: Christoph Härtl
- Trainer/in: Gerald Dagit
- Trainer/in: Christoph Härtl

Für die Anwendung und Diskussion verschiedener Analysemethoden eignen
sich Johannes Brahms‘ (1833-1897) kammermusikalische Werke besonders
gut. Anhand dieser können zum einen klassische Formensprachen des 19.
Jahrhunderts studiert werden, zum anderen wurde Brahms später gerade für
seine progressive Motivarbeit bewundert.
Die Pole Tradition und
Erneuerung sollen die Analysen ausgewählter Stücke als roten Faden
verbinden. Brahms‘ kammermusikalisches Werk umfasst zahlreiche
Besetzungen mit und ohne Klavier, neben Streichquartetten sind auch
Klarinette und Horn einbezogen.
- Trainer/in: Rebecca Wolf
Wer an der Gruppe Mittwoch 16:00 teilnehmen will, bitte den Einschreibeschlüssel "mittwoch16" verwenden.
Wer an der Gruppe Mittwoch 18:00 teilnehmen will, bitte den Einschreibeschlüssel "mittwoch18" verwenden.
- Trainer/in: Tim Kraft
- Trainer/in: Martin Weichold
- Trainer/in: Oliver Grote
- Trainer/in: Heinrich Konen
- Trainer/in: Lukas Müller
- Trainer/in: Julian Johannes Potschacher-Eisl
- Trainer/in: Celina Berchtold
- Trainer/in: Christoph Härtl
How do humans acquire language, and what factors influence the learning of additional languages? This course introduces students to the major theories, research findings, and contemporary debates in the study of language acquisition and language learning. Drawing on key theories and research in first, second, and third language acquisition, the course examines how children acquire their first language and how adolescents and adults learn second and additional languages. Together, we will examine models of language transfer and explore the linguistic, cognitive, and social factors that shape language learning.
- Trainer/in: Katharina Holler
- Trainer/in: Elisabeth Kruse
- Trainer/in: Christoph Härtl
- Trainer/in: Christoph Wagner
INF - M 34.2 (8), MEI - M05.3 (6), (mit RKS-Anmeldung)
- Dozent/in: Martin Brockelmann
- Dozent/in: Christian Wolff
- Trainer/in: Christoph Härtl
- Trainer/in: Philipp Zobel
Petersburg war – wahlweise als „Fenster zum Westen“ oder als ungeliebte, künstlich aus dem Boden gestampfte, „unrussische“ Hauptstadt – in der russischen Kulturgeschichte äußerst umstritten. Diese ambivalente Stellung und Bewertung der Stadt wird immer wieder auch in der Literatur verhandelt. Klassische Texte sind Puškins Poem Mednyj vsadnik, Gogol’s Petersburger Erzählungen, Dostoevskijs Belye noči oder Belyjs Roman Peterburg bis hin zu Achmatovas Poėma bez geroja oder Brodskijs „Erinnerungen an Leningrad“ Less Than One. Im Seminar werden wir diese verschiedenen Texte zu Petersburg im Hinblick auf ihre Konzipierung der Stadt verfolgen. Die Vertreter der kultursemiotischen Schule haben diesen Entwürfen einen ihnen zugrundeliegenden gemeinsamen Petersburger Text abgelesen, der je unterschiedlich variiert wird.
- Trainer/in: Irina Wutsdorff
Die im Tal des Mäander in der antiken Landschaft Ionien (heute südwestliche Türkei) gelegene Stadt Priene ist ein Glücksfall der archäologischen Überlieferung. Wir wissen, wann die Stadt (neu-)gegründet wurde und kennen große Teile des Stadtareals, welches nie modern überbaut wurde und zudem systematisch erforscht ist. Das ermöglicht es, ein – im Vergleich zu vielen anderen Städten − vollständiges Bild vom Aufbau und dem Leben in einer antiken Kleinstadt zu zeichnen. Unsere Kenntnis reicht von der Neugründung der Stadt im 4. Jh. v. Chr., der Planung und Ausführung großer repräsentativer Architektur wie dem berühmten Athena-Tempel, für den etwa Alexander der Große als Stifter bekannt ist, bis hin zu dem Leben in und der Ausstattung von privaten Wohnbauten. Das Ziel des Seminars ist es, durch eine detaillierte Untersuchung einzelner Baubefunde und Materialgruppen beispielhaft zu verstehen, was eine griechische Stadt auszeichnet und wie diese als komplexe soziale und räumliche Einheit funktioniert. Wichtige Fragen sind dabei etwa: Wieso gründete man überhaupt eine Stadt an anderer Stelle neu? Nach welchem Prinzip wurde das Stadtgebiet eingeteilt? Welche Bauten waren für die Stadt und ihre Bewohner besonders wichtig und wie waren sie in das Stadtbild eingebunden? Wie gingen die Bewohner mit einschneidenden Ereignissen um, beispielsweise einer Brandkatastrophe im späteren 2. Jh. v. Chr.? Was machte man eigentlich in einem griechischen Privathaus? Die Teilnehmenden lernen im Zuge des Seminars, archäologische Grabungsbefunde kritisch zu beschreiben und auszuwerten (auch durch die intensive Arbeit mit der Erstpublikation der Grabungsergebnisse) sowie Fundmaterial in Bezug auf das Leben in der Stadt zu interpretieren. Die für Priene gewonnen Erkenntnisse und Methoden lassen sich im weiteren Verlauf des Studiums auf andere Stadt- und Heiligtumskontexte übertragen und bieten auch für moderne Fragen der Stadtplanung und des Zusammenlebens einen wichtigen Perspektivwechsel.
- Trainer/in: Kordula Beck
- Trainer/in: Tobias Wild
- Trainer/in: Christoph Härtl
- Trainer/in: Christoph Wagner
- Trainer/in: Christoph Härtl
- Trainer/in: Grischka Petri
Obwohl die Roma als größte Minderheit Südosteuropas gelten, weiß man wenig über sie. Die Literatur über Roma ist überschaubar, auch belastbare Zahlen über die Größe der Roma-Gemeinschaften gibt es kaum. Wir wollen herausfinden, wann und aus welchen Gründen die Marginalisierung der Roma einsetzte, ob und wie sich ihre Lage historisch wandelte. Auch wenn heute viele glauben, die Roma seien seit jeher in einem Teufelskreis aus Diskriminierung und Selbstisolierung gefangen, lassen sich durchaus verschiedene Phasen in der Geschichte der Roma ausmachen; außerdem gibt es erhebliche regionale Unterschiede. Es geht in diesem Seminar nicht nur um das Verhältnis von Roma und Nicht-Roma, sondern auch um die innere Entwicklung der Roma-Gemeinschaften, d.h. um Familienstrukturen, Sprache, Religion und nicht zuletzt um die Frage, weshalb aus den Roma nie eine Nation wurde.
Einführende Lektüre: Mappes-Niediek, Norbert: Arme Roma, böse Zigeuner. Bonn 2013.
- Trainer/in: Klaus Buchenau
- Trainer/in: Celina Berchtold
- Trainer/in: Christoph Härtl
- Trainer/in: Waltraud Weidenbusch
Diese Veranstaltung ist in erster Linie gedacht als Vorbereitung zur Exkursion „Thrakien: Das Dreiländereck Griechenland-Bulgarien-Türkei“, die vom 22. September bis 2. Oktober 2024 stattfindet. Die Anmeldefrist für die Exkursion ist schon abgelaufen, das vorbereitende Proseminar kann aber von allen Interessierten besucht werden, auch wenn sie nicht an der Exkursion teilnehmen. Wir thematisieren hier die gesamte Geschichte der Region, mit einem Fokus auf der Nationalstaatsbildung seit dem 19. Jahrhundert, als die ethnisch bunt gemischte Region zu einem Schauplatz konkurrierender Ansprüche und Geschichtsdeutungen wurde: der bulgarischen, der griechischen und der türkischen. Wir beschäftigen uns ferner mit den verschiedenen Techniken ethnischer Homogenisierung, wie sie im 20. Jahrhundert zur Anwendung kamen (Vertreibung, Aussiedlung, Assimilation); mit Geschichtspolitik, historischem Gedächtnis und dem Umgang mit ethnischen Minderheiten; und schließlich mit Grenzen und ihrer Funktion im heutigen Migrationsgeschehen (Balkanroute).
Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Lektüre, Mitarbeit, Präsentation, Hausarbeit
- Trainer/in: Klaus Buchenau
- Trainer/in: Andreea Kaltenbrunner
William Labov (1972: xiii), generally regarded as the founder of variationist sociolinguistics, is often quoted saying: ”I have resisted the term sociolinguistics for many years, since it implies that there can be a successful linguistic theory or practice which is not social.” In fact, it is virtually impossible to separate language from its social embedding. Whenever we use language, we not only transfer information, but we automatically convey something about who we are, where we come from, and what social groups we are associated with.
Variationist sociolinguistics is mainly concerned with studying the variation that can be observed at all linguistic levels and its social determinants. The main assumption is that the observable variation is not random but highly systematic, i.e., there is orderly heterogeneity (Weinreich, Labov & Herzog 1968). Language-internal as well as -external factors, in particular social variables such as age, gender, level of education, social class, or ethnicity, condition this variation and allow us to identify (social) language varieties, categorize speakers as members of certain social groups, and investigate how speakers draw on linguistic resources to position themselves in the social landscape and express particular identities.
In this class, we will zoom into the three waves of variation study, discussing theory and relevant methodological approaches against the backdrop of key studies from the field. Starting with Labov’s (1963) influential work on Martha’s Vineyard, we will strive through half a century of variation study and will take a hands-on-approach to studying variable language use - possibly in our own community.
- Trainer/in: Alexander Laube
- Trainer/in: Kordula Beck
- Trainer/in: Maximilian David
- Trainer/in: Katrin Dorfner
- Trainer/in: Natalia Meling
- Trainer/in: Sascha Priester
- Trainer/in: Christoph Härtl
- Trainer/in: Julian Jachmann
- Trainer/in: Christoph Härtl
- Trainer/in: Claudia Illick
Stell dir vor, in irgendeiner vergangenen Nacht deines Lebens wurdest du betäubt und einige böse Wissenschaftler haben das sorgfältig aus deinem Schädel herauspräparierte Gehirn in eine Schale mit Nährflüssigkeit gleiten lassen. Die Nervenenden haben sie in mühevoller Kleinarbeit an einen Supercomputer angeschlossen, der die Rechenleistung aller altbekannten Rechner weit überschreitet. Kaum nachdem du aus der Betäubung aufgewacht bist, nahm der Computer seine Arbeit auf und du lebst seit dem in der Simulation dieses Computers. Kannst du dieses Szenario ausschließen? Und wenn du dies nicht kannst, wie kannst du dann überhaupt irgendetwas über die Welt um dich herum wissen? Kannst du auch nur wissen, dass du eine Hand hast, wenn du nicht ausschließen kannst, ein körperloses Gehirn im Tank zu sein?
In diesem Seminar werden wir ausgehend von Zweifeln dieser Art erörtern, ob wir letzten Endes eingestehen müssen, dass wir nichts wissen können, oder ob wir doch eine gute Antwort auf solche Zweifel entwickeln können. Wie sich zeigen wird, können wir diese Frage aber nur beantworten, wenn wir eine ganze Palette von Fragen über Wissen angehen: Was ist Wissen überhaupt? Hat Wissen etwas mit Begründungen zu tun oder mit Zuverlässigkeit oder noch etwas anderem? Beruht Wissen auf einem Fundament oder genügt interne Kohärenz? Was ist Wahrnehmung und wie unterscheidet sie sich von Illusionen und Halluzinationen? Welche Wissensquellen gibt es noch außer Wahrnehmung? In dem Seminar werden wir uns anhand der Lektüre und Diskussion von zum größten Teil nicht allzu verstaubten Texten (nach 1960) auf die Suche nach Antworten auf diese Fragen begeben.
- Trainer/in: Tim Kraft
Bitte auch den Lehrveranstaltungskommentar in LSF beachten!
- Trainer/in: Tim Kraft
- Trainer/in: Waltraud Weidenbusch
Ein Gang durch die Regensburger Altstadt führt vieles vor Augen, was
eine europäische Stadt des Mittelalters ausmachte und unsere
Stadtvorstellungen bis heute prägt: Reste der mittelalterlichen
Stadtmauer und Tore wie das Jakobstor zeigen an, dass der Stadtbereich
klar vom Umland geschieden war; im Zentrum befindet sich mit dem Dom
eine christliche Kathedrale, aber auch eine jüdische Synagoge im
angrenzenden Judenviertel; Klosterkirchen zeigen die Vielgestaltigkeit
des religiösen Lebens; Marktplätze wie der Fisch- oder Kornmarkt rufen
das mittelalterliche Kaufmannswesen in Erinnerung; Patriziertürme sind
steinerne Zeugen für den Reichtum dieser Berufsgruppe. Doch wie fand
eine mittelalterliche Stadt wie Regensburg, Augsburg, Köln oder
Halberstadt zu ihrer spezifischen Topographie, gesellschaftlichen
Verfassung, Wirtschaftsweise und Kultur? Welche historischen Prozesse
führten zu einer städtischen Selbstverwaltung, dem Ausbau des Kirchen-
und Klosternetzes, der Ausdifferenzierung städtischer Gruppen und der
Stärkung des bürgerlichen Selbstbewusstseins? Diesen Fragen, die für
jede Stadt auf ganz unterschiedliche Weise zu beantworten sind, möchte
sich das Proseminar unter Heranziehung verschiedener schriftlicher und
bildlicher Quellen zur mittelalterlichen Stadtgeschichte (Stadtbücher,
Chroniken, Testamente; Stadtdarstellungen in der Buchmalerei,
architektonische Zeugnisse…) widmen. Dabei werden grundlegende Techniken
zur Analyse mittelalterlicher Quellen und zum Umgang mit aktueller
Forschungsliteratur erarbeitet. Ziel ist das themenbezogene Einüben
wissenschaftlicher Arbeitsweisen und Methoden der mittelalterlichen
Geschichte, die am Ende des Seminars in einer Hausarbeit unter Beweis
gestellt werden sollen.
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Tobias Spiel
Das Proseminar führt in grundlegende gesellschaftliche, religiöse und
politische Zusammenhänge früh- und hochmittelalterlicher Geschichte ein.
Anhand ausgewählter Beispiele, etwa Königskrönungen, Zeremonien und
Ritualen am Herrscherhof, gilt es, quellenkritisches Arbeiten zu
erlernen, Forschungskontroversen zu entschlüsseln und Überblicke über
das wechselhafte Verhältnis von Kirche und Herrschaft zwischen dem 8.
und 11. Jahrhundert zu erlangen.
- Trainer/in: Jenny Oesterle
- Trainer/in: Tobias Spiel
Die Magna Carta von 1215 ist sicherlich die bekannteste Herausforderung,
der sich ein englischer König, in dem Fall Johann „Ohneland“
(1199-1216), stellen musste. Durch diese „Freiheitscharta“ wurde die
Macht des Königs zumindest theoretisch eingeschränkt. Doch auch vorher
und in der Zeit danach traten immer wieder Probleme auf, die die
Regentschaft englischer König durch den Papst, die Barone und Ähnliches
erschwerten.
Das Proseminar soll sich vor allem der Frage widmen, wie auf diese
Herausforderungen aus der Perspektive der Herrscher reagiert wurde und
wie (ob gut oder schlecht) versucht wurde, Lösungen zu finden. Dafür ist
es wichtig, unterschiedliche Quellegattungen, wie königliche Briefe und
Chroniken, genauer zu betrachten und die Forschungsliteratur kritisch
zu beleuchten, um in das wissenschaftliche Arbeiten einzuführen.
Das Lesen englischer Texte ist unvermeidbar.
- Trainer/in: Christina Bröker
Mit diesem Proseminar soll eine Ebene der Herrschaft betrachtet werden,
die neben der politischen, handlungsorientierten steht und doch eng mit
dieser verbunden ist. Nicht nur durch Taten konnte und musste der
mittelalterliche König seine Macht demonstrieren, sondern auch durch
sein Verhalten auf Festen und in Gesprächen mit den „Großen“ des
jeweiligen Reiches. Der Zeitraum soll sich dabei auf das 12-14.
Jahrhundert beschränken, wobei es räumlich erstmal weiter gefasst sein
wird.
Fragen wie folgende stehen dabei im Fokus:
Welche Botschaft wurde durch bestimmte Rituale kommuniziert und welche Wirkung hatten dieses?
Welches Verhalten wurde wie von Außenstehenden bewertet?
Sollte ein König „öffentlich“ z. B. seine Trauer zeigen?
Dabei wird sowohl ein genauer Blick auf die Quellen sowie auf die
zahlreiche Forschungsliteratur geworfen und diese diskutiert, um in das
wissenschaftliche Arbeiten einzuführen.
- Trainer/in: Christina Bröker
- Trainer/in: Christin Hansen
- Trainer/in: Tim Kapsreiter
- Trainer/in: Oliver Braun
- Trainer/in: Tim Kapsreiter
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Eric Hesse
- Trainer/in: Sophia Mitaraki
- Trainer/in: Nora-Sophie Toaspern
- Trainer/in: Michael Zimmermann
- Trainer/in: Maike Baier
- Trainer/in: Heinrich Konen
- Trainer/in: Frank Schad
- Trainer/in: Leda-Sophie Moors
- Trainer/in: Leda-Sophie Moors

- Trainer/in: Gregor Herzfeld
Die Rationalität der Aufklärung und die Fokussierung auf die Innerlichkeit in der Zeit der Romantik treffen sich in der Ästhetik der Empfindsamkeit. Das Kunstlied und ihm verwandte Formen scheinen ideal für die Ziele des aufstrebenden Bürgertums, für Konzerte im Privaten wie in der Öffentlichkeit. Wir widmen uns der musikalischen Analyse der vielfältigen Beziehungen von Text und Musik. Kompositionsgeschichte, Protagonist*innen und Aufführungsräume spielen dabei eine wichtige Rolle.
Neben Franz Schubert nehmen wir Komponist*innen in den Blick, die wir nicht zu allererst mit dem Lied verbinden: Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Maria Theresia von Paradis. In die Mitte des 19. Jahrhunderts hinein ragen die Lieder Fanny Hensels und bieten einen Einblick in die Salonkultur der Zeit.
- Trainer/in: Rebecca Wolf
- Trainer/in: Julian Johannes Potschacher-Eisl
- Trainer/in: Adrian Linz
- Trainer/in: Julian Johannes Potschacher-Eisl
Im Proseminar trainieren wir das Verfassen philosophischer Essays über wissenschaftsphilosophische Fragen. Dabei lernen wir Grundbegriffe (Paradigmen, wissenschaftliche Begriffsbildung, Gesetze, Erklärungen, Theorien, etc.) und Hauptströmungen der Allgemeinen Wissenschaftstheorie (historische Positionen von Aristoteles bis zum 19. Jahrhundert, Wiener Kreis, Popper) und ausgewählte Probleme der Speziellen Wissenschaftstheorie (Philosophie der Kulturwissenschaften, der Psychologie, der Linguistik, der Mathematik und der Physik) kennen. Dabei beschäftigen wir uns mit wissenschaftsphilosophischen Fragen wie beispielsweise: Was ist Wissenschaftstheorie? Was ist Wissenschaft und wie kann man sie von Pseudowissenschaft unterscheiden? Ist Wissenschaft wertneutral? Wie sollen wissenschaftliche Hypothesen überprüft werden? Was ist Kausalität? Wodurch kennzeichnen sich Theorien, Hypothesen, Beschreibungen und Erklärungen? Wie wird korrekt definiert? Wie entsteht und entwickelt sich Wissenschaft?
- Trainer/in: Niki Pfeifer
- Trainer/in: Amelie Moser
Texte der griechischen und lateinischen Literatur spielen noch heute in der Erziehung und Ausbildung eine Rolle. Wie aber wurden sie in der Antike eingesetzt? Im Seminar werden die Formen und Inhalte der Erziehung in der Antike, vor allem der griechische Klassik und der Römischen Republik sowie Kaiserzeit, untersucht. Dabei werden die einzelnen Altersstufen – Kindheit, Jugend und junge Erwachsene – in vergleichender Perspektive analysiert. Im Zentrum steht die Frage, wie Kinder und Jugendliche in der Antike wahrgenommen wurden. Weiterhin thematisiert werden Theorie und Praxis der Vermittlung, wozu neben den Institutionen mit verschiedenem Organisationsgrad (Familien, Schulen, etc.) auch Lernprozesse und ihre didaktischen Zielsetzungen zählen. Dabei können unter anderem Verknüpfungen zur antiken Politik-, Literatur- und Religionsgeschichte hergestellt werden.
In diesem Proseminar wird ein Überblick über die Hilfswissenschaften und Methoden des Fachs Alte Geschichte gegeben. Die erworbenen Kenntnisse werden in der Hausarbeit abgeprüft.
- Trainer/in: Antje Kuhle
- Trainer/in: Leda-Sophie Moors
Die Zeit- und Kulturgebundenheit von Geschlecht und damit verbundenen Zuschreibungen und Erwartungen ist in heutigen Forschungsdiskursen unstrittig. Die Fremdheit zu und die magere Quellenlage aus antiken Kulturen erleichtert heutigen Altertumswissenschaftler*innen die Erforschung dieser Aspekte antiken Lebens nicht. Was macht einen Römer zu einem Römer, eine Römerin zur Römerin? Wie gehen Römer*Innen mit Abweichungen von gesellschaftlichen Normvorstellungen bezüglich Geschlecht, Sexualität, öffentlicher Rolle um? Wie können moderne Forscher*innen unterschiedliche Quellengattungen danach befragen?
Diesen und ähnlichen Fragen soll im Proseminar nachgegangen werden. Dabei soll die Analyse und kritische Lektüre einschlägiger Quellen und Quellengattungen im Mittelpunkt stehen.
- Trainer/in: Frank Schad
- Trainer/in: Maike Baier
- Trainer/in: Oliver Grote
John Lockes "An Essay Concerning Human Understanding" ist ein Klassiker der empiristischen Erkenntnistheorie. Wie argumentiert Locke gegen den Rationalismus (angeborene Ideen)? Wie begründet er seinen Empirismus? Fragen wie diese werden wir im Seminar beantworten und kritisch diskutieren. Dabei werden wir unser Augenmerk nicht nur auf erkenntnistheoretische Fragen legen, sondern auch Lockes Philosophie des Geistes, seine Philosophie der Psychologie, Religionsphilosophie, Sprachphilosophie, Wissenschaftstheorie und seine Metaphysikkritik kennenlernen sowie seinen großen Einfluss auf die Philosophie der Aufklärung und auf spätere philosophische Entwicklungen analysieren.
- Trainer/in: Niki Pfeifer
- Trainer/in: Ulrike Bergmann
- Trainer/in: Niki Pfeifer
- Trainer/in: Birgit Bauridl
- Trainer/in: Oliver Braun
- Trainer/in: Karin Reindl
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Asami Kobayashi
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Sabine Reichert
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Asami Kobayashi
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Asami Kobayashi
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Asami Kobayashi
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Sabine Reichert
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Asami Kobayashi
- Trainer/in: Rita Geiger
The nature of kingship is a central theme of many Early Modern plays: What is the source of princely authority, and what are its limits? How should the ideal ruler behave, and what if a monarch is corrupt or incompetent? Are there circumstances under which subjects can or even should resist their ruler?
This course will offer an overview of some central concepts of Early Modern political thought, such as the “divine right of kings,” Machiavellianism, Republicanism, and Resistance Theory, as well as explore the Early Modern public stage as a space for contemporary political debate. Starting with the genre of the “history play,” particularly popular during the 1590s, we will look at central plays of the genre, such as Marlowe’s Edward II and Shakespeare’s two Tetralogies, to explore how Early Modern playwrights responded to contemporary political and cultural developments in their works. In the second half of the semester, we will turn to Shakespeare’s later engagements with the question of political legitimacy in Hamlet and The Tempest in order to investigate the changes in political climate that came with the shift from Elizabethan to Jacobean rule.
Our exploration of these texts will be supplemented by a wide array of historical sources reflecting contemporary attitudes on kingship and sovereignty, such as speeches, sermons, pamphlets, and the writings of influential humanist and political thinkers such as Machiavelli, Montaigne, and Erasmus.
- Trainer/in: Susanne Gürtner
On the Early Modern stage, crossdressing was both a common theatrical practice – all roles were, after all, played by men – and a popular plot element. In this seminar, we will encounter a selection of Elizabethan and Jacobean plays featuring both female-to-male and male-to-female crossdressing and explore how these plays participated in contemporary debates about gender relations and gender identity. By looking at a range of historical documents, we will investigate the importance of clothing in constructing and reinforcing gender roles – both on and off stage. We will also explore how these plays and their emphasis on roleplaying can heighten our awareness of the performative nature of gender identity and discuss how these theatrical representations were both complicit in shaping and upholding but also capable of challenging contemporary gender ideologies.
- Trainer/in: Susanne Gürtner
This course offers students the opportunity to explore the works of William Shakespeare and the literature of the Early Modern period through the lens of performance. The course will employ a multidisciplinary approach, incorporating elements of literary studies, theatre history, and performance theory. Throughout the course, students will actively engage in reading, discussing, and performing selected plays, examining their historical context and thematic depth, and exploring performance as a means of approaching and interpreting these texts.
The first part of the course consists of three introductory sessions that will familiarise students with Early Modern theatrical and literary culture and provide an introduction to the plays we will explore further in performance later in the course. For the second part of the course, we will meet for a two-day performance workshop in which students will deepen their understanding through practical exercises, scene studies, and group performances.
- Trainer/in: Susanne Gürtner
In this period, global travel increased rapidly and English voyagers brought with them exotic goods, fanciful tales, and sometimes even people from foreign lands. As the theatre reflected on this influx, it became the first place of contact with unknown cultures and people for many and played an important role in shaping contemporary attitudes towards cultural and ethnic “Others”.
In this course, we will engage with a range of plays and entertainments staging encounters with other cultures as well as historical documents such as travel narratives, medical texts, and historiographies to explore the complex and sometimes contradictory interplay of contemporary ideas about religion, nation, ethnicity, and gender that contributed to the emerging concept of 'race'.
- Trainer/in: Susanne Gürtner
The year 2025 marks the 250th anniversary of Jane Austen’s birth. This course will celebrate the occasion by exploring four of her novels: Pride and Prejudice, Mansfield Park, Emma, and Persuasion. We will situate these novels in the social, political, and literary contexts of Regency England, explore central issues and themes in Austen’s writing, as well as examine her unique writing style and famous use of irony. We will also look at Jane Austen’s critical reception from the 19th century to the present and consider her continued relevance through contemporary adaptations of her work.
- Trainer/in: Susanne Gürtner
- Trainer/in: Theresa Wechsler
- Trainer/in: Stephanie Böhme
- Trainer/in: Sebastian Ertl
- Trainer/in: David Kolar
- Trainer/in: Andreas Mühlberger
- Trainer/in: Andreas Mühlhuber
- Trainer/in: Carola Rupprecht-Bock
- Trainer/in: Theresa Wechsler
- Trainer/in: Theresa Wechsler