Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Geschichte und Theologie des frühen Christentums. Im Mittelpunkt stehen die großen Transformationsprozesse, die Meilensteine eines Wandels sind, der sich in den ersten sechs Jahrhunderten n.Chr. vollzieht: die Entwicklung des Christentums von einer kleinen und zunächst lokal begrenzten Bewegung am Rande des Römischen Reiches hin zur führenden Religion im Mittelmeerraum und weit darüber hinaus. Die ersten Jahrhunderte, die Gegenstand des Faches Alte Kirchengeschichte sind, stellen die grundlegende und formierende Zeit des Christentums hinsichtlich seiner kirchlichen Strukturen, seiner Glaubensüberzeugungen, des liturgischen Lebens und seiner gesellschaftlichen Relevanz im Kräfteverhältnis bzw. im Austausch mit seiner Welt und Umwelt dar.
Das an die Vorlesung anschließende Proseminar findet in Verbindung mit der Basismodulvorlesung statt und vertieft diese inhaltlich durch die Einführung in die wichtigsten Methoden und Hilfsmittel des Faches. Eine Literaturliste wird am Beginn der Vorlesung ausgegeben und an entsprechender Stelle kommentiert.