- Trainer/in: Heinrich Konen
- Trainer/in: Daniel Reichenberger
GRIPS - Uni Regensburg
Search results: 12465
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Kurslevel |
Einsteiger |
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Vorkenntnisse |
Keine |
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Kursformat |
Betreuter Kurs in Präsenz |
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Verfügbare Plätze |
min. 5, max. 15 |
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Kursdauer |
4 Stunden |
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Termine |
Dienstag, 16.02.2027 09:00 - 13:30 Uhr (inkl. Pause |
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Ort |
CIP RZ 1 |
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Anmeldung |
Kursnummer: 2701-C09 |
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Kursleitung |
Michael Kohl |
- Trainer/in: RZ IT-Training-Administration
- Trainer/in: Michael Kohl
Die nachahmende Modellierung der Welt in Literatur und die Beziehung zwischen beiden war seit Platon und Aristoteles über die römische Antike und unter anderen Vorzeichen in der europäischen Neuzeit immer ein wichtiges Problem theoretisch-philosophischer Erörterungen und der künstlerischen Praxis. Im Anspruch des literarischen Realismus des 19. Jahrhunderts kehrt es im Gewand der Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz von Literatur und ihrem Potenzial zur Transformation einer als mangelhaft empfunden Wirklichkeit wieder und wird prägend für ästhetische und politische Debatten bis in unsere Zeit. Das Hauptseminar will dem Ideal einer wahrhaftig wirkenden, realistischen, Darstellung und dem Problem, immer auf das Medium zurückgeworfen zu sein in slavischen Literaturen und Literaturkritik nachspüren. Wir beginnen mit einem Aufriss der Grundlagen und lesen dann in slavischen Literaturen stark rezipierte Texte zum Realismus und Positivismus (auch aus Westeuropa) sowie als mustergültig „realistisch“ kanonisierte Werke aus verschiedenen Nationalliteraturen. Anschließend setzen wir uns mit dem Naturalismus als spezifischer Weiterentwicklung mancher Tendenzen des Realismus auseinander. Das nächste Kapitel ist der Literaturtheorie gewidmet. Mit Michail Bachtins und Georg Lukacs‘s Romantheorien betrachten wir Reaktionen auf das Ende der Epoche der großen Romane und neue Überlegungen zur „Welthaltigkeit“ der Gattung. 1934 wurde in der Sowjetunion mit dem Sozialistischen Realismus eine vermeintlich an das Ideal anknüpfende Kunstdoktrin festgelegt, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Polen, der CSSR und anderswo ebenfalls durchgesetzt wurde, um fast umgehend abgelegt und in den späten 1960ern von einer neuen Welle „wahrhaftiger“ Literatur abgelöst zu werden, die sich ganz anders verstand. Der sog. New Realism, der ab den 1990ern immer wichtiger wurde, bildet den Fluchtpunkt des Seminars.
- Trainer/in: Yuliia Brytyk
- Trainer/in: Weronika Szukalska
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Kurslevel |
Einsteiger |
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Vorkenntnisse |
keine |
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Kursformat |
Live-Betreuung via Zoom |
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Verfügbare Plätze |
min. 5, max. 15 |
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Kursdauer |
2 Stunden |
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Termine |
Mittwoch, 14.10.2026 10:00 – 12:00 Uhr |
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Ort |
GRIPS & Zoom |
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Anmeldung |
Kursnummer: 2701-B04 |
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Kursleitung |
Holger Striegl |
- Trainer/in: RZ IT-Training-Administration
- Trainer/in: Holger Striegl
- Trainer/in: Angela Enders
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Kurslevel |
Fortgeschritten |
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Vorkenntnisse
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Sicherer Umgang mit dem Rechner und Grundlagen in MS Word |
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Kursformat |
Videogestützt mit Live-Betreuung via Zoom |
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Verfügbare Plätze |
min. 5, max. 12 |
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Kursdauer |
6,5 Stunden |
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Termine |
Mittwoch, 02.12.2026, 13:00 - 15:30 Uhr Donnerstag, 03.12.2026, 13:00 – 15:00 Uhr Mittwoch, 09.12.2026, 13:00 – 15:00 Uhr |
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Ort |
Zoom |
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Anmeldung |
Kursnummer: 2701-A03 |
- Trainer/in: Ulrich Dauscher
- Trainer/in: RZ IT-Training-Administration

Donna
J. Haraway kann neben Judith Butler und Kimberlé W. Crenshaw als die
einflussreichste feministische Autor:in der Gegenwart betrachtet werden.
Nach Anfängen in der feministischen (Natur-)Wissenschaftskritik ist sie
vor allem mit ihrem „Manifest für Cyborgs“ aus dem Jahr 1985 berühmt
geworden.
Die Cyborg verkörpert darin eine hybride Position zwischen
menschlich-animalischem Organismus und Maschine. Damit steht sie
gleichzeitig für ein Selbst, dessen Handlungsfähigkeit nicht auf
Identität und Abgrenzung, sondern auf Differenz und Partialität beruht –
und auf der gerade daraus resultierenden Möglichkeit der Verbindung mit
anderen über scheinbar festgelegte Grenzen hinweg. Die Frage, wie man
angesichts einer immer gefährdeteren, aber nichtsdestotrotz gemeinsam
geteilten Welt Visionen für deren Zukunft entwickeln, solidarische
Bündnisse schließen und neue Verwandtschaftsverhältnisse eingehen kann,
beschäftigt Haraway dabei bis zu ihren aktuellsten Veröffentlichungen.
Das Seminar möchte sich ihrem „tentakulären Denken“ anhand ausgewählter
Beispiele annähern.
- Trainer/in: Viktoria Aumüller
- Trainer/in: Agnes Böhmelt
- Trainer/in: Nadine Gerten
- Trainer/in: Johannes Kargl
- Trainer/in: Bilal Mehdaoui
- Trainer/in: David Merkt
- Trainer/in: Arina Reich
- Trainer/in: Isabella Schrader
- Trainer/in: Hannah Schreiner
- Trainer/in: Elena Schuster
- Trainer/in: Julia Strohmeier
- Trainer/in: Niklas Wolter
- Trainer/in: Arminius Zabel
Nur zugelassene Teilnehmer erhalten in/ in der ersten Sitzung einen Einschreibeschlüssel.
- Trainer/in: Monika Pfaller
- Trainer/in: Karin Binder
- Trainer/in: Sophia Ehlers
- Trainer/in: Nicole Steib
- Trainer/in: Lynda Keller
- Trainer/in: Günter Rothmeier

This course offers an introduction to the diverse approaches within the field of global history. It covers key themes such as commodity flows, labor systems, knowledge transfer, migration, and the role of gender in shaping global interactions. Students will engage with a wide array of sources, learning to scale their historical thinking to encompass transnational and cross-cultural dynamics. We will confront ongoing debates within the field, including critiques of epistemological eurocentrism, the rise of populism, and the complexities of temporal pluralism. In addition to exploring foundational methodologies, this course critically examines the purpose and challenges of global history in light of current global political trends.
- Trainer/in: Cassandra Mark-Thiesen
- Trainer/in: Ledio Hala
- Trainer/in: Trinidad Bonachera
- Trainer/in: Hannah Schubert
- Trainer/in: Florian Strunk
- Trainer/in: Simon Benedikt Weidenspointner
- Trainer/in: Wolfgang Söldner
- Trainer/in: Wolfgang Söldner
In diesem sprachpraktischen Englischkurs werden wir relevante Grammatikthemen wiederholen und vertiefen und anhand authentischer Materialien alle vier Fertigkeiten üben (Sprechen, Schreiben, Lese- und Hörverständnis). Regelmäßige, aktive Teilnahme wird vorausgesetzt, der Kurs schließt mit einer schriftlichen Klausur ab.
If you have questions about the course, please write to: Paul.Schillinger@zsk.uni-regensburg.de
- Trainer/in: Paul Schillinger
Wo heute Touristen den „Fuchur“ und andere Filmrequisiten bestaunen,
entstand kurz nach ihrer Gründung – mitten in den Wirren der Revolution
1918/19 – Anfang 1919 die Münchner Lichtspielkunst AG 1920 wurde die
wesentlich von Peter Ostermayr betriebene AG mit anderen Einrichtungen
zum Münchner Lichtspielkunst Konzern (M.L.K.) verschmolzen, kurz: zur
Emelka. Ähnlich wie das preußische Pendant, die Ufa, vereinigte auch die
Emelka Produktion, Verleih und Kinopark, eine Filmabteilung,
Kopieranstalten und Ateliers in Geiselgasteig unter einem Dach. Mit
einem Kapitalvermögen von 10 Million Reichsmark sollte die Emelka denn
auch die bayerische Antwort auf die Gründung der preussischen Ufa
werden.
Der Bruder des Gründers, Hans Ostermayr, verließ den Konzern schon 1925,
dann noch einmal 1935, um mit weiteren ehemaligen Emelka-Mitarbeitern
nach Indien zu gehen und dort zunächst zeitlich begrenzte Filmprojekte
durchzuführen und schließlich (1935) längerfristig in Indien zu bleiben.
Bei dieser Kooperation entstanden zunächst drei, dann weitere 16, z.T.
international erfolgreiche Filme.
Die Übung geht anhand von Texten und ausgewählten Quellen verschiedenen
Fragen rund um diese Episode nach. Sie skizziert die frühe Geschichte
des Kinos, thematisiert Besonderheit der indischen Produktionen, geht
der Frage nach sozialen, genderspezifischen und nationalistischen Themen
in den Filmen nach und untersucht Aspekte des Kulturtransfers aus dem
bayerischen Kontext nach Indien. Angesichts eines wenig erforschten
Themas wird von den Teilnehmer:innen die Bereitschaft zur intensiven
Lektüre – vorrangig englischsprachiger Texte – ebenso erwartet wie zur
selbständigen Quellenarbeiten, die über eine rasch zu erledigende
Vorbereitung hinausgehen.Wo heute Touristen den „Fuchur“ und andere Filmrequisiten bestaunen,
entstand kurz nach ihrer Gründung – mitten in den Wirren der Revolution
1918/19 – Anfang 1919 die Münchner Lichtspielkunst AG 1920 wurde die
wesentlich von Peter Ostermayr betriebene AG mit anderen Einrichtungen
zum Münchner Lichtspielkunst Konzern (M.L.K.) verschmolzen, kurz: zur
Emelka. Ähnlich wie das preußische Pendant, die Ufa, vereinigte auch die
Emelka Produktion, Verleih und Kinopark, eine Filmabteilung,
Kopieranstalten und Ateliers in Geiselgasteig unter einem Dach. Mit
einem Kapitalvermögen von 10 Million Reichsmark sollte die Emelka denn
auch die bayerische Antwort auf die Gründung der preussischen Ufa
werden.
Der Bruder des Gründers, Hans Ostermayr, verließ den Konzern schon 1925,
dann noch einmal 1935, um mit weiteren ehemaligen Emelka-Mitarbeitern
nach Indien zu gehen und dort zunächst zeitlich begrenzte Filmprojekte
durchzuführen und schließlich (1935) längerfristig in Indien zu bleiben.
Bei dieser Kooperation entstanden zunächst drei, dann weitere 16, z.T.
international erfolgreiche Filme.
Die Übung geht anhand von Texten und ausgewählten Quellen verschiedenen
Fragen rund um diese Episode nach. Sie skizziert die frühe Geschichte
des Kinos, thematisiert Besonderheit der indischen Produktionen, geht
der Frage nach sozialen, genderspezifischen und nationalistischen Themen
in den Filmen nach und untersucht Aspekte des Kulturtransfers aus dem
bayerischen Kontext nach Indien. Angesichts eines wenig erforschten
Themas wird von den Teilnehmer:innen die Bereitschaft zur intensiven
Lektüre – vorrangig englischsprachiger Texte – ebenso erwartet wie zur
selbständigen Quellenarbeiten, die über eine rasch zu erledigende
Vorbereitung hinausgehen.
- Trainer/in: Jörg Zedler
- Trainer/in: Alexander Graser
- Trainer/in: Elke Stadler
Visuelle Kultur spielt in der Geschichtswissenschaft eine zunehmend wichtige Rolle. Im Zuge des Visual Turn werden Bilder – Gemälde, Plakate, Fotografien und Filme – nicht mehr nur als Illustrationen genutzt, sondern als eigenständige historische Quellen betrachtet. Sie spiegeln nicht nur gesellschaftliche Entwicklungen wider, sondern können diese auch aktiv mitgestalten und beeinflussen, wie wir Vergangenheit wahrnehmen und deuten. In der Übung setzen wir uns zunächst mit theoretischen Ansätzen auseinander. Wir verfolgen die Entwicklung von der Historischen Bildkunde über den Iconic Turn und den Pictorial Turn bis hin zur Visual History. Dabei analysieren wir zentrale methodische Texte und diskutieren ihre Relevanz für die historische Forschung. Im zweiten Teil versuchen wir, diese Ansätze zu nutzen: Anhand ausgewählter Beispiele prüfen wir, inwiefern visuelle Quellen zur Interpretation der russisch-sowjetischen Geschichte beitragen können – und welche Erkenntnisse
- Trainer/in: Katharina Kucher
Online Vortag
Zur Würde des Menschen gehört das Recht, über sich selbst zu bestimmen – auch dann, wenn der eigene Wille nicht mehr geäußert werden kann. Mit der Patientenverfügung hat der Gesetzgeber allen volljährigen Menschen ein Instrument an die Hand gegeben, um vorsorglich festzulegen, welche medizinischen Maßnahmen im Falle einer sogenannten Einwilligungsunfähigkeit durchgeführt oder unterlassen werden sollen.
Im Vortrag erhalten Sie relevante Informationen sowie praktische Hinweise zur Erstellung einer Patientenverfügung.
Referentin: Kerstin Scherl, Sozialpädagogin M.A, Betreuungsstelle
Der Zoomlink wird ein paar Tage vorher mitgeteilt
- Trainer/in: Karolin Borlinghaus
- Trainer/in: Martha Hopper
- Trainer/in: Marko Jovanovic
- Trainer/in: Simone Oelke
Die Vorlesung "Einführung in die Didaktik der Physik" bildet das erste von zwei Modulelementen im Modul "Lehren und Lernen im Physikunterricht". Das Modul führt in die Grundlagen der Physikdidaktik ein. Dabei geht es um den bildenden Wert der Physik in der allgemeinbildenden Schule, um Grundfragen dessen, wie Lernen modelliert wird, wovon es abhängt (Motivation, Interesse) und welche spezifischen Fragen und Probleme sich beim Unterrichten von Physik stellen.
- Trainer/in: Karsten Rincke
Dieses Methoden-Proseminar richtet sich in erster Linie an Studienanfänger sowie Studierende der ersten Semester und bietet einen ersten Einblick in die Methoden und Hilfsmittel des geschichtswissenschaftlichen Arbeitens. Das Proseminar gibt einen Einblick in wichtige geschichts- und kulturwissenschaftliche Theorien und soll Studierende zur Reflexion über die Grundlagen des eigenen Fachs anregen. Daran anschließend werden wir uns mit dem speziellen Erkenntnissinteresse ausgewählter Teildisziplinen (z.B. Sozial-, Kultur-, Alltags-, Geschlechter-Geschichte) auseinandersetzen. Dabei wird es Kernaufgabe sein, den Studierenden sowohl grundlegende Kompetenzen für das wissenschaftliche Arbeiten sowie eine kritische Herangehensweise an wissenschaftliche Texte zu vermitteln. Das Proseminar bietet darüber hinaus vielfältige Möglichkeiten zur Anwendung zentraler Arbeits- und Präsentationstechniken (Bsp. Recherche /Quellenarbeit). Da Geschichte meist geschrieben wird, versteht sich dieses Seminar insbesondere auch als eine studentische Schreibwerkstatt. Zur Übung ausgewählter Methoden werden die Studierenden regelmäßig Texte anfertigen, die gemeinsam im Seminar präsentiert und diskutiert werden.
Literatur: Georg G. Iggers: Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert. Ein kritischer Überblick im internationalen Zusammenhang. Göttingen 2007. Nils Freytag, Wolfgang Piereth: Kursbuch Geschichte. Paderborn, München und Wien.2006. Ernst Opgenoorth: Einführung in das Studium der neueren Geschichte. Paderborn 1997. Harald Roth (Hg.): Studienhandbuch Östliches Europa. Band 1: Geschichte Ostmittel- und Südosteuropas. Wien 22009.
Reader: Ein ausführlicher Reader wird zu Beginn des Semesters online auf der Elearning-Platform (https://elearning.uni-regensburg.de/login/index.php) eingestellt.
Achtung: Der Kurs findet in komprimierter Form im Juni/Juli 2013 statt.
Registration: Informal registration until 15th of March 2013 via email to friederike.kind-kovacs@geschichte.uni-regensburg.de and formal registration via LSF.
- Trainer/in: Friederike Kind-Kovács
- Trainer/in: Hendrik Buhl
- Trainer/in: Tobias Emmerling
- Trainer/in: Paul Völkl
Die Geschichte des Landesausbaus, einer der tiefgreifendsten Transformationen im vormodernen Europa, hat in den letzten Jahren in der Forschung nur noch geringe Aufmerksamkeit erfahren. Sind alle Fragen gelöst, oder ist es an der Zeit, mit neuen Fragen ein anderes Licht auf vermeintliche Gewissheiten zu werfen? Migration – individuell wie in Gruppen – und Ankommen, Kommunikation zwischen „Ansässigen“ und „Ankömmlingen“, Eingriffe in die Natur und die Umgestaltung von Landschaften – all dies sind Probleme, die bis heute aktuell sind. Das Seminar versucht auszuloten, wie mit Hilfe von raum- und kommunikationsgeschichtlichen Ansätzen neue Erkenntnisse jenseits vermeintlicher Gewissheiten gewonnen werden können.
Literatur: Christian Lübke: Ostkolonisation, Ostsiedlung, Landesausbau im Mittelalter. der ethnische und strukturelle Wandel östlich von Elbe und Saale im Blick der Neuzeit, in: Enno Bünz (Hg.), Ostsiedlung und Landesausbau in Sachsen. Die Kührener Urkunde von 1154 und ihr historisches Umfeld, Leipzig 2008 (Schriften zur sächsischen Geschichte und Volkskunde 23), S. 467–484; Klaus Zernack: „Ostkolonisation“ in universalgeschichtlicher Perspektive, in: Universalgeschichte und Nationalgeschichten, hrsg. von Gangolf Hübinger / Jürgen Osterhammel / Erich Pelzer, Freiburg 1994, S. 105-116.
Ab 1700 erlebte die noch junge musik-literarische Gattung "Kantate" in quantitativer und qualitativer Hinsicht erkennbaren Aufschwung. Ausgehend von Italien trat sie ihren Siegeszug in den deutsch- und englischsprachigen Ländern an. In gänzlich unterschiedlichen Kontexten wurden dies- wie jenseits der Alpen Kantaten komponiert und aufgeführt. So waren entsprechende Kompositionen von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Antonio Caldara u.a. bei der kaiserlichen Tafel in Wien, als Auftakt von Abendunterhaltungen in Rom oder bei besonderen Feierlichkeiten unter freiem Himmel am Canale Grande in Venedig zu hören.
Am Beispiel aktueller Ergebnisse der Kantatenforschung sollen in dieser Lehrveranstaltung Techniken und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens kennengelernt und erprobt werden. Die Veranstaltung wird neben einer inhaltlichen Einführung in die Gattung der Gattung auch die propädeutischen Grundkenntnisse und wesentlichen Schritte wissenschaftlichen Arbeitens vermitteln, von der Erstinformation mit Hilfe adäquater musikwissenschaftlicher Nachschlagewerke bis zur Erstellung einer schriftlichen Hausarbeit. Nach der Absolvierung der Lehrveranstaltung sollen die Studierenden in der Lage sein:
- relevante Literatur, Musikalien und Quellen zu recherchieren
- Suchstrategien zu entwickeln und Online-Recherchetools effizient einzusetzen
- musikwissenschaftliche Grundlagenliteratur zu benennen
- wissenschaftliche Fragen zu formulieren
- wissenschaftliche Texte zu verfassen
- Literatur und Quellen zu zitieren
- Präsentationstechniken anzuwenden
- Trainer/in: Andrea Zedler
Debatten über die Bedeutung von Geschlecht und den Umgang mit
unterschiedlichen Geschlechtern prägen unserer Gegenwart. In dieser
Übung wollen wir ausgewählte Quellentexte zur so genannten Querelle des
Femmes diskutieren, einem publizistisch ausgetragenen Streit über die
Ordnung der Geschlechter, der im Spätmittelalter einsetzt. Dabei
arbeiten wir langfristig wirksame Geschlechterstereotypen heraus, prüfen
aber auch, welche Vorstellungen sich vielleicht grundlegend gewandelt
haben. Wir fragen außerdem danach, ob es in der Vormoderne bereits Ideen
von geschlechtlicher Diversität gab und wie die Gesellschaft mit
Menschen umging, die sich weigerten, auf „Weiblichkeit“ und
„Männlichkeit“ bezogene Rollenerwartungen zu erfüllen.
- Trainer/in: Ilona Jamborko
- Trainer/in: Andrea Kuntze
- Trainer/in: Blanka Libera
- Trainer/in: Harriet Rudolph
Расширение и активизация лексики, построение диалогического и монологического высказывания на различные темы, выражение мнения, совершенствованиe навыков аудирования, лингвострановедениe (для носителей языка).
Dozent: Kathrin Asal (Dipl.-Psych.)
Zeit: Dienstag, 14-16 Uhr
Raum: PT 4.0.6
Veranstaltungsbeginn: 23.10.2012
Thema: „Warum beeinflusst die Gegenwart anderer Personen unsere Bereitschaft zur Hilfeleistung? Prozessklärung des klassischen Bystander-Effekts“
Die Anmeldung erfolgt zentral in der ersten Vorlesungswoche.
- Trainer/in: Christina Kolbeck
- Trainer/in: Anna Duerr
- Trainer/in: Anna Duerr
- Trainer/in: Karolina Schießl
Teil 1: Formale Grundlagen und Algorithmen
Datenmodellierung für Multimedia, Repräsentations- und Metadatenstandards
Softwarearchitektur für das Multimedia Retrieval
Ähnlichkeitsmaße im Multimedia Retrieval
Klassifikationsverfahren und maschinelles Lernen
Evaluation von Multimedia Retrieval
Teil 2: Einzelne Typen von Medienretrievalsystemen (jeweils mit Anwendungsbeispielen)
- Image Retrieval
- Video Retrieval
- Audio und Music Retrieval
- Multimedia Retrieval i. e. S.
- Dozent: Christian Wolff
- Trainer/in: Patricia Böhm
- Trainer/in: Daniel Isemann
- Trainer/in: Susanne Klinger
- Trainer/in: Christian Wolff
El curso tiene por objetivo la adquisición, el desarrollo y la aplicación de estrategias para optimizar la composición de textos científicos. Los estudiantes conocerán los distintos tipos de escritos y los fundamentos de la tipología textual académica para profundizar en el análisis tanto de los géneros académicos escritos como orales. Con este fin revisaremos los modos de planificar, construir y revisar textos, en especial aquellos pertenecientes a los géneros que el/la estudiante debe estar en condiciones de producir durante su vida académica.
- Trainer/in: Barbara Aranda
Nachhaltige Entwicklung spielt für individuelles, organisationales und gesellschaftliches Handeln eine zentrale Rolle. Das Seminar fokussiert die individuelle Ebene. Klimawandel, soziale Ungerechtigkeiten und multiple Krisen erfordern nicht nur ein Umdenken hin zu mehr Nachhaltigkeit, sondern vielmehr auch entsprechendes Handeln auf individueller und kollektiver Ebene. Die Bereitschaft nachhaltige Entwicklung zu unterstützen, ist in der Bevölkerung zwar häufig gegeben, gleichwohl scheitert es vielerorts an der konkreten Umsetzung, was mit der sogenannten Einstellungs-Verhaltens-Lücke erklärt wird. Daher stellt sich die Frage, welchen Beitrag leistet die Psychologie zur Förderung nachhaltiger Entwicklung(en)? Wie werden die empirischen Befunde nutzbar und anwendbar?
Die Lehrveranstaltung fokussiert die individuelle Ebene nachhaltiger Entwicklung und geht der Erklärung von nachhaltigem Entscheiden und Verhalten aus psychologischer Perspektive auf den Grund. Ausgehend von psychologischen Handlungstheorien im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung, werden praktische Implikationen für die Umsetzung nachhaltiger Praktiken auf Verhaltensebene anhand von Fallbeispielen aus den Lebensbereichen Arbeit, Konsum, Mobilität, Ehrenamt und Umweltschutz erarbeitet.
- Trainer/in: Ulrike Brok
Begleitkurs zur Schreibwoche im wissenschaftlichen Schreiben in der ÄdL.
- Trainer/in: Lena Schumann
- Trainer/in: Kim Wüstenhagen
- Trainer/in: sekretariat aedl
- Trainer/in: Julia Schatz
- Trainer/in: Regine Weber
- Trainer/in: Michaela Ingrisch
Dozentin: Dr. Monika Schanderl
Mittwoch: 16:00 - 18:00 c.t.
Raum: H2
Maximale Teilnehmerzahl: 80
- Trainer/in: Monika Schanderl
Dozentin: Dr. Monika Schanderl
Mittwoch: 16:00 - 18:00 c.t.
Raum: H2
Maximale Teilnehmerzahl: 80
- Trainer/in: Ferdinand Kosak
- Trainer/in: Nicole Renschler
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Monika Schanderl
- Trainer/in: Andrea Schleich
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Monika Schanderl
- Trainer/in: Iris Schelhorn
- Trainer/in: Andrea Schleich
- Trainer/in: Michaela Ingrisch
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Monika Schanderl
- Trainer/in: Andrea Schleich
- Trainer/in: Patrick Chinque
- Trainer/in: Michaela Ingrisch
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Monika Schanderl
- Trainer/in: Andrea Schleich
- Trainer/in: Michaela Ingrisch
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Monika Schanderl
- Trainer/in: Andrea Schleich
- Trainer/in: Michaela Ingrisch
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Monika Schanderl
- Trainer/in: Andrea Schleich
- Trainer/in: Christina Bernhard
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Monika Schanderl
- Trainer/in: Andrea Schleich
- Trainer/in: Christina Bernhard
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Monika Schanderl
- Trainer/in: Andrea Schleich
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Monika Schanderl
- Trainer/in: Andrea Schleich
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Ina Schmuck
- Trainer/in: Jonas Tögel
- Trainer/in: Jonas Tögel
- Trainer/in: Wolfgang Söldner
- Trainer/in: Wolfgang Söldner
- Trainer/in: Marko Jovanovic
- Trainer/in: Maria Meier
- Trainer/in: Patrick Babinger
- Trainer/in: Karli Karl
Yoga erLEBEN für die ganze Familie - Online Schnupperstunden
Yoga ist bunt und vielfältig! Mit Yoga wird unser Leben bewegter und gesünder. Durch Yoga lernen Kinder und Erwachsene den eigenen Körper sehr gut kennen und entwickeln wertvolle und hilfreiche Ressourcen. Die Yogalehrerin Sarah Huttner stellt Ihnen und Ihrer Familie an sechs Terminen verschiedene Yogaformen vor und begleitet Sie, Ihre Kinder bzw. Ihre Familie, eine passende Form zu finden. Sie können wählen, ob Sie an einem oder an mehreren Terminen teilnehmen möchten.
Diese
Yoga-Schnupperstunden sind ein Angebot im Rahmen der Aktion "Gesund durch
den Herbst - Gesundheitsmonate Oktober und November" im Rahmen des BGM der
Universität Regensburg und für Sie kostenfrei. Bitte beachten Sie, dass die
Yoga-Schnupperstunden nicht als Arbeitszeit angerechnet werden können.
Yogalehrerin: Sarah Huttner (Yoga Instructor RYT, Atemtherapeutin der angewandten Atemtherapeutin, Logopädin (B.Sc.), Meditation teacher)
Nachholtermin- Trainer/in: Petra Kluge
- Trainer/in: Christine Ziegler
Im Seminar werden wir der Frage nachgehen, ob, und wenn ja, welche Probleme Schreibende anderer – hauptsächlich europäischer – Sprachen mit ihrer jeweiligen Interpunktion haben. Ziel ist es, a) die Zeichensetzungsregeln einiger Sprachen zu ermitteln, b) mit den deutschen Interpunktionsregeln zu vergleichen, c) zu eruieren, auf welchen Prinzipien die jeweiligen Interpunktionsregeln beruhen, d) welche Variationsbreite und e) welche Fehlertoleranz in den Interpunktionen einzelner – vor allem europäischer – Sprachen im Vergleich zum Deutschen existieren, um den Status der deutschen Interpunktion im Spannungsfeld zwischen Norm und Gebrauch im internationalen Vergleich zu ermitteln.
Obwohl das WWW omnipräsent ist und von Studierenden zur Vorbereitung von
Referaten oder als Informationsressource für Hausarbeiten stark genutzt
wird, fehlt es an grundlegenden Kompetenzen mit diesem (gar nicht mehr
so) neuen Metamedium. Manche Studierenden scheitern schon bei der
Überlegung sinnvoller Suchbegriffe, sind unsicher im Umgang mit der
Verarbeitung von Webinhalten oder finden die inzwischen für viele Themen
greifbaren hervorragenden Materialien nicht. Wir wollen anhand einer
Auswahl von Ihnen vorgeschlagener Themen (so etwa aktuell für andere
Veranstaltungen vorzubereitende Referate) praktisch üben, wie das WWW
als Arbeitsmittel in der Geschichtswissenschaft verwendet werden kann
und wie man mit Inhalten aus dem WWW eigene Präsentationen anschaulicher
gestalten und Hausarbeiten inhaltlich aufwerten kann.
- Trainer/in: Ilona Jamborko
- Trainer/in: Andrea Kuntze
- Trainer/in: Blanka Libera
- Trainer/in: Harriet Rudolph
- Trainer/in: Regine Weber
- Trainer/in: Regine Weber
Despite the nineteenth century’s prominent association with realism and rationality, the contemporary British and Irish audiences shared our own modern-day enthusiasm for supernatural tales. The literature of their time fairly teemed with fairies, changelings, witches, boggarts, goblins, and vampires. This seminar will explore this phenomenon via tracing the popularity of folklore, fairy tales, and the fantastic in selected examples of nineteenth-century British and Irish fiction. For this purpose, we will be investigating works – and excerpts of works – by James Hogg, George MacDonald, William Morris, Edith Nesbit, Charles Kingsley, Emily Brontë, Bram Stoker, Sheridan Le Fanu, R.D. Blackmore, Fiona MacLeod, Juliana Horatia Ewing, Alfred Lord Tennyson, and William Butler Yeats, amongst others. Our focus will lie chiefly on short stories and novellas, but we will also explore the influence of folklore, fairy tales, and the fantastic on the nineteenth-century novel and selected examples of poetry, as well as investigate Victorian collections, adaptations, and re-writings of local folklore of the British Isles (and Eastern Europe). In so doing, we will look into the conflicting ways in which these texts employ the seemingly remote dreamscapes of folklore, fairy tales, and the fantastic to engage with the established Victorian ideologies, social structures, and gender dynamics, as well as grapple with the forces of change in their merging of magic and aspects of modernity, rendering them much more than just “far off-tales and children’s stories”. Further key topics for our class discussions will be folklore, fairy tales, and the fantastic’s engagement with the British storytelling traditions, their links to the Gothic and Romantic tradition, aspects of internal colonialism, the dynamic between folk metaphysics and Enlightenment rationality, the development of the genre of the literary fantastic and a certain rhetoric of superstition, and these stories’ appeal to a double audience that far exceeds the spatial boundaries of the nursery.
- Trainer/in: Anna-Maria Grill
- Trainer/in: Natali Stegmann
- Trainer/in: Anna-Maria Grill
This seminar will explore the phenomenon of the literary detective – a figure that attained both immense popularity as well as a startling literary and cultural presence during the second half of the nineteenth-century. Following on the tracks of the thrilling tales of crime, violence, and mystery of sensation and detective fiction, we will chart the emergence of the literary detective via an exploration of this figure’s many different shapes and guises. In this seminar, we will investigate this phenomenon via selected examples of sensation and detective fiction via works (and excerpts of works) by Charles Dickens, Wilkie Collins, Mary Elizabeth Braddon, Edgar Allen Poe, Catherine Louisa Pirkis, Sheridan Le Fanu, Arthur Morrison, Sir Arthur Conan Doyle, and L.T. Meade. In our sessions, we will place these texts into their wider historical and cultural contexts and look into the ways in which these texts engage with the multifaceted figure of the literary detective, different sub-genres of detective fiction (e.g. occult detective literature, whodunit, locked room mystery), the established Victorian ideologies, social structures, and gender dynamics, as well as innovations within the printing sector and periodical culture. Key topics for class discussions will be nineteenth-century crime, the emergence of the detective plot among the rapidly increasing pool of crime literature, the rise of criminal anthropology, forensics and toxicology, different types of detective figures (e.g. armchair detective, occult detective, scientific detective), the relationship between detective and Victorian legal apparatus as well as between detective and criminal, as well as the gradual emergence of the woman detective. Thus, over the course of this seminar, we will encounter several different representatives of the Victorian fictional sleuth, ranging from Collins’s quirky Sergeant Cuff, newspaper sensation Sexton Blake, Pirkis’s and Meade’s women detectives Loveday Brooke and Miss Beringer, to a figure that is even today still widely considered the epitome of the (Victorian) detective: Sir Arthur Conan Doyle’s Sherlock Holmes.
- Trainer/in: Anna-Maria Grill
Intersectionality is a concept developed in feminist theories that refers to the interdependency and interrelation of social divisions of gender, race/ethnicity and class, but also age, religion and region. The overlap of these categories of social vision and division allows us to analyse the production of social relations (discrimination in particular), from the abstract level of discourses and institutional framework to the concrete level of social interaction. The model is particularly useful for studying the multidimensional articulation and remarkable endurance of forms of social division and identity in the twentieth-century history of Southeast Europe. The course will be devoted to case-studies of social division and hierarchy covering various states and regions of Southeast Europe and various periods within the twentieth century. Some of the case-studies will deal with intersection of nationhood, religion, regional inequality, urban and rural identities, class and gender.
- Trainer/in: Pieter Troch
- Trainer/in: Thomas Soden
This seminar will explore the phenomenon of Victorian sensation fiction, a genre that peaked during the 1860s. Full of thrilling tales of violence, (female) criminals, false identities, adultery, doubles, prophetic dreams, and early examples of detection plots, sensation fiction addresses previously largely unspoken taboos and is all about transgressing and negotiating boundaries. As such, the contemporary critics levelled often violent criticism at the “sensation school of literature”, dismissing it as merely a cheap mass-market product designed for nothing but quick, yet potentially dangerous entertainment for the Victorian readership. It is, however, in particular this popular mass-appeal that renders the sensation novel – very much a product of its time and, as such, highly reflective of it – a veritable treasure trove to modern readers and scholars, providing highly productive insights into the mindset, culture, and rapid transformations of the Victorian period. In this seminar, we will be investigating this phenomenon via selected examples of sensation fiction, such as – amongst others – via works (and excerpts of works) by Wilkie Collins, Mary Elizabeth Braddon, Ellen Woods, Charles Reade, Rhoda Broughton, Ouida, and Sheridan Le Fanu. In our sessions, we will place these texts into their wider historical and cultural contexts by examining the dominant discourses shaping society at the time, as well as their expression in contemporary journalism, visual art, (pseudo-)scientific literature, and illustration. In so doing, we will look into the conflicting ways in which these texts engage with the established Victorian ideologies, social structures, and gender dynamics, as well as the new printing technologies, and nineteenth-century periodical culture. Additional key topics for class discussion will be sensation fiction’s engagement with aspects of crime, sexuality, gender, and identity, as well as its thematization of in-between-spaces, medicine and science, (female) madness and the figure of the mad-doctor, early detection plots, and the dynamic between written and visual text in sensation fiction’s serialisation.
Requirements: active participation, short reading responses, term paper (c. 8-10 pages)
- Trainer/in: Anna-Maria Grill
Ghost stories are as old as literature itself, yet to this day continue to exert an immense fascination upon readers’ minds. Similar to our own modern-day enthusiasm for supernatural tales, the Victorians were very fond of ghost stories and the format’s intermingling of past, present, and future reflected the general spirit of transition and the resulting anxieties that shaped the greater part of the century and, consequently, its culture. As such, ghost stories presented an ideal vehicle to grapple with the forces of change and the lingering past, be it in the guise of ghosts, demons, visions, doppelgangers, or figures of traditional Celtic folklore. This seminar will explore the phenomenon of the Victorian ghost story via tracing its multifaceted spectres from the remote Scottish and Irish countryside, rugged Welsh coast, and wild Yorkshire moors to the urban maze of mid- and late nineteenth-century London. For this purpose, we will be investigating selected examples of ghost stories in nineteenth-century literature, such as – amongst others – works (and short excerpts of works) by Charles Dickens, Edgar Allen Poe, Emily Brontë, Elizabeth Gaskell, Sheridan Le Fanu, J.Y. Akerman, Henry James, Robert Stephen Hawker, Rhoda Broughton, Charlotte Riddell, Tom Hood, and Robert Louis Stevenson. Our focus will lie chiefly on short stories and novellas, but we will also explore the impact of the ghost story on the nineteenth-century novel. In our sessions, we will place these texts into their wider historical and cultural contexts by examining the dominant discourses shaping society at the time, as well as their expression in contemporary journalism, visual art, (pseudo-)scientific literature, and illustration. In so doing, we will look into the conflicting ways in which these texts engage with the established Victorian ideologies, social structures, and gender dynamics, as well as the rise of spiritualism, psychology, technologies of vision, and nineteenth-century periodical culture. Additional key topics for class discussion will be the ghost story’s engagement with British storytelling and Christmas traditions, folklore, middle-class culture and domesticity, as well as the ties between the ghost story and the woman writer.
Requirements: active participation, short reading responses, term paper (c. 8-10 pages)
Please buy the following texts:
Charles Dickens, A Christmas Carol (1843)
Emily Brontë, Wuthering Heights (1847)
Michael Cox, The Oxford Book of Victorian Ghost Stories (Oxford UP, 2003) -- a collection of short Victorian ghost stories, including some of our course texts
All other course texts (e.g., Edgar Allen Poe’s “The Tell-Tale Heart” and Charles Dickens’s “The Signal Man”, as well as selected short stories by Sheridan Le Fanu) and materials will be made available on GRIPS.
- Trainer/in: Anna-Maria Grill
PS 2: “That Great Chaos of Humanity”: Narratives of Urban Modernity in Late Victorian Britain
“I determined to go to London, and lose myself in that great chaos of humanity.” (Mary Elizabeth Braddon, Lady Audley’s Secret)
During the nineteenth century, Great Britain experienced a process of urbanisation of an unprecedented extent, changing both its landscape and the mindset of its people forever. This seminar will explore late nineteenth-century literary, journalistic, visual, and sociological representations of these new urban centres and, by doing so, their various narratives of the new experience of urban modernity. For this purpose, we will be investigating the portrayal of the late nineteenth-century city via the example of the English capital, London, in selected works of Late Victorian Urban Gothic, Realist Literature, Slum Writing, and Detective Literature set either completely or partly in the English metropolis, such as works (and excerpts of works) by Robert Louis Stevenson, Bram Stoker, H.G. Wells, George Gissing, Oscar Wilde, Henry James, Arthur Conan Doyle, and L.T. Meade. We will place these literary texts in their wider historical and cultural context by examining the dominant discourses shaping society at the time as well as their expression in contemporary journalism, visual art, sociological and (pseudo-)scientific literature, and advertisements. Key topics for class discussion will be the conflicting ways in which these texts engage with the daily reality of the late nineteenth-century city, with the established Victorian ideologies and social structures, the reality of the fin de siècle atmosphere and late nineteenth-century urban life and transport, and, last but not least, the unprecedented experience of urban modernity torn between progress and anxious nostalgia.
- Trainer/in: Anna-Maria Grill
Das Motiv des Begraben-Werdens mit Christus stellt die Klammer eines christlichen Lebens dar: Sowohl sein Anfang (die Taufe) als auch sein Abschluss (Beisetzung) werden von diesem Motiv begleitet. So wie man in der Taufe stirbt, um ein neues Leben zu beginnen, so wird auch der Tod als Beginn eines neuen Lebens in Ewigkeit interpretiert. Beide umfassen nicht nur ein punktuelles Ereignis, sondern einen Prozess, der liturgisch begleitet wird.
In diesem Seminar werden die liturgischen Feiern im Kontext vom Sterben und Tod vorgestellt: Die Begleitung von Sterbenden, die Zeit zwischen Tod und Begräbnis, die Begräbnisfeier, das Totengedächtnis samt Erinnerungskultur und Erinnerungsorten. In einem zweiten Schritt wird ausgehend von diesen Feiern ein christliches Verständnis vom Sterben und vom Tod ausgearbeitet. Das Ziel des Seminars ist ein souveräner Umgang mit den liturgischen Feiern der Christen und die Kenntnis der Grundlinien des christlichen Nachdenkens über den Tod.
- Trainer/in: Piotr Kubasiak
Workshop für Mathematik-Studierende vornehmlich im ersten und zweiten Semester:
Abgehängt?! Lern- und Arbeitstechniken in der Mathematik.
Wir besprechen im Rahmen des Workshops konkrete Lern- und Arbeitstechniken, die Ihnen helfen können, Inhalte Ihres Studiums zu organisieren, zu strukturieren, gezielt zu bearbeiten und somit in Summe besser zu verstehen.
Termine im Wintersemester 2025/26:
| 1. | Montag, 24.11.25 | 12:15–13:45 Uhr | PHY 5.0.20 |
| Thema: Umgang mit dem Skript & Lerngruppen effektiv organisieren | |||
| 2. | Montag, 08.12.25 | 12:15–13:45 Uhr | PHY 5.0.20 |
| Thema: Inhalte lernförderlich visualisieren mit Mapping-Techniken & Lernplan für die Weihnachtsferien | |||
| 3. | Montag, 19.01.26 | 12:15–13:45 Uhr | PHY 5.0.20 |
| Thema: Techniken und Ideen zur Prüfungsvorbereitung | |||
- Trainer/in: Luise Blank
- Trainer/in: Zentrum Hochschuldidaktik
- Trainer/in: Helmer Hoppe
Alleinerziehende bilden keine homogene Gruppe, sondern umfassen sehr unterschiedliche Lebenslagen und Familienkonstellationen. Wie verstehen Alleinerziehende sich selbst und ihre Familie? Auf Grundlage lebensgeschichtlicher Interviews beleuchtet der Vortrag unterschiedliche Wege ins Alleinerziehen sowie Fragen von „guter“ Elternschaft, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und sozialer Anerkennung. Sichtbar wird, wie Alleinerziehende eigene Familienbilder entwickeln und dabei gesellschaftliche Vorstellungen von Familie aktiv verhandeln.
Referentin: Dr. Sylvia Keim-Klärner
- Trainer/in: Martha Hopper
Anmeldephase IV (lang)
01.02.2021 - 08.04.2021
Beschreibung :
Der Zeitpunkt der Anmeldung während der Anmeldefrist hat keinen
Einfluss auf die Platzvergabe. Geben Sie bei Veranstaltungen mit
mehreren Parallelgruppen möglichst alle Prioritäten (max. 5) an, um Ihre
Chancen für die Platzvergabe zu erhöhen!
- Trainer/in: Marko Jovanovic
- Trainer/in: Annemarie Pilarski
- Trainer/in: Marko Jovanovic
Das Seminar findet in Präsenz statt - lediglich der erste Termin wird über Zoom abgehalten.
Nach der zweiten Platzvergabe werden die zugelassenen Teilnehmer:innen über die Zugangsdaten informiert.
- Trainer/in: Solveig Ottmann
- Trainer/in: Patrick Pollmer
- Trainer/in: Veronika Maierhofer
Das Seminar widmet sich dem Phänomen Industriekultur aus kulturwissenschaftlicher und historischer Perspektive. Ausgehend von der Entwicklung der Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert werden wir die prägenden Transformationen von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt sowie deren materielle und immaterielle Hinterlassenschaften untersuchen. Unser Fokus liegt dabei auf der Frage, was Deindustrialisierung, der ökonomische und gesellschaftliche Strukturwandel oder Strukturbruch für die Erinnerungskultur bedeutet: wie wird industrielle Vergangenheit erinnert, bewahrt und vermittelt – aber auch kommodifiziert, eventisiert und somit inwertgesetzt? Anhand von deutschen und internationalen Fallbeispielen – etwa aus der Denkmalpflege, Musealisierung und inszenierten Industriekultur-Festivals – diskutieren wir theoretische Konzepte wie „Erinnerungslandschaft“, „Industrieerbe“ „Industrie-Natur“ und „kulturelle Nachhaltigkeit“. Das Seminar untersucht außerdem die Rolle der Industriekultur in aktuellen Debatten, etwa zur Energiewende und postindustriellen Gesellschaften. Gemeinsam analysieren wir die Herausforderungen und Chancen der Vermittlung industrieller Geschichte in der Public History und Kulturvermittlung. Methodische Zugänge umfassen die Arbeit mit Quellen, Feldforschung an einem städtischen Industrieort in Regensburg sowie kreative Ansätze für partizipative Projekte.
Bemerkung: Das Seminar schließt eine eintägige Exkursion zu einem städtischen
Beispiel der Industriekultur ein (Ort und Termin werden zu Beginn der
Veranstaltung bekanntgegeben).
- Trainer/in: Juliane Tomann
- Trainer/in: Erik von der Ohe
Eines der erfolgreichsten Soft-Policy-Projekte zur Förderung eines vereinten Europas war das 1985 erstmals organisierte Europäische-Kulturhauptstadt-Programm. Während des Kalten Krieges nahmen nur Städte in Westeuropa teil, aber seit der EU-Osterweiterung in den 2000er Jahren verbindet das Programm in der Regel Städte in Westeuropa mit Städten in Osteuropa und bietet so eine attraktive Plattform für Partnerschaften, Städtewerbung und City Branding. Wir nähern uns dem Phänomen Kulturhauptstadt anhand des Kulturhauptstadtjahres 2025 in Chemnitz indem wir eine kritische Herangehensweise an dieses Europäisierung-Projekt zu entwickeln. Dafür kontextualisieren wir das „Projekt“ Kulturhauptstadt, zeichnen seine Entwicklungen nach und nehmen exemplarisch andere Fallbeispiele in unser Portfolio auf. Wir fragen unter anderem danach, ob die Kulturhauptstadtsjahre die gesetzten Erwartungen erfüllen konnten und was es für die jeweiligen Städte und ihre Einwohner bedeutet hat. Darüber hinaus liegt unser Fokus auf der Frage, welche Rolle die Vergangenheit der Stadt im Bewerbungsprozess gespielt hat, ob diese entscheidender Teil der Bewerbungsstrategie war und ob sich Narrationen über die städtische Vergangenheit verändert haben. In Chemnitz fragen wir konkret danach, wie mit der Industriegeschichte umgegangen wird und ob während des Kulturhauptstadtjahres neue oder alternative Vergangenheitsdeutungen entstehen.
Bemerkung: Mit Exkursion und Feldforschung in Chemnitz vom 17. bis 21. Juni 2025.
- Trainer/in: Gerlachus Duijzings
- Trainer/in: Juliane Tomann
- Trainer/in: Erik von der Ohe
Religion war eine der treibenden Kräfte innerhalb der europäischen Expansion seit dem Ende des 15. Jahrhunderts. Die katholischen Großmächte Spanien und Portugal teilten im Vertrag von Tordesillas die damals bekannte Welt unter sich auf: Während Spanien bis auf Brasilien Nord- und Südamerika zugesprochen bekam, wurde Asien und Afrika Portugal zugeteilt. Zeitgleich zur Kolonisierung begann die Missionierung autochthoner Völker in der Neuen Welt durch katholische Geistliche in den beiden Amerikas, die mit „Schwert und Kreuz“ erobert werden sollten. Auch wenn protestantisch geprägte Länder wie die Niederlande oder England erst vergleichsweise spät am kolonialen Wettrennen teilnahmen, so bildete die Reformation doch schon seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts den historischen Rahmen für die katholische Mission in Außereuropa. Die Missionierung und Christianisierung von ‚Heiden‘ diente vor allem dem Zweck, den Verlust von Gläubigen an den Protestantismus wiedergutzumachen. Ähnlich sahen protestantische Missionare später dann ihre Rolle als außereuropäisches Bollwerk gegen die Ausbreitung des Katholizismus. Im Proseminar beschäftigen wir uns mit der vielschichtigen Geschichte der europäischen Expansion aus einer religionshistorischen Perspektive. Im Vordergrund stehen dabei die wichtigsten Forschungsdebatten, mit denen wir uns anhand aktueller Literatur sowie ausgewählter Quellen vertraut machen werden. Auf dieser Grundlage bieten das Proseminar sowie das begleitende Tutorium die Gelegenheit, die Grundlagen geschichtswissenschaftlicher Arbeit zu erlernen.
- Trainer/in: Anne Mariss
- Trainer/in: Maximilian Scholler
- Trainer/in: Andrea Stoeckl
- Trainer/in: Judith Bauer
- Trainer/in: Judith König
Digitale Innovation und die dadurch ausgelösten Transformationsprozesse beschäftigen Museen seit mehr als 30 Jahren. In der Oberpfalz etwa begann 1987, mit den ersten „EDV-Tagen“ im Industriemuseum Theuern, die intensive Auseinandersetzung der Museumsfachleute mit dem Digitalen. Ging es in der Anfangszeit zunächst noch in erster Linie darum, die Museumsarbeit mithilfe „elektronischer Datenverarbeitung“ zu unterstützen, so hat heute das Digitale fast alle Arbeitsbereiche des Museums stark durchdrungen. Egal ob Ausstellungswesen, Vermittlungsarbeit oder Kommunikation: Digitalität ist Teil des täglichen Brotes der Museumsfachleute. Lediglich im Museumsdepot herrscht noch vornehmlich das Analoge vor. Aber auch dieser Bereich steht jetzt vor der digitalen Transformation. Zum einen stellt sich die Frage wie die riesigen Depotbestände mithilfe von 3D-Technologie digitalisiert und die so gewonnenen Digitalisate im Rahmen der Vermittlungsarbeit der Öffentlichkeit sinnvoll zugänglich gemacht werden können. Zum anderen müssen die Museen Strategien entwickeln, die Zeugnisse der digitalen Gesellschaft ihrem Sammlungsauftrag entsprechend dokumentieren.
Dieses Seminar möchte Digitalität im Museum in den unterschiedlichsten museologischen Handlungsfeldern zunächst theoretisch beleuchten und in einem zweiten Teil im Rahmen eines „Learning-by-doing“-Ansatzes Ideen und Konzepte für das Sammeln, Bewahren, Erforschen von Assets, also nativen digitalen Objekten, entwickeln.
- Trainer/in: Matej Adámek
- Trainer/in: Emily Arndt
- Trainer/in: Isabella Aust
- Trainer/in: Madleen Böhm
- Trainer/in: Chiara Brandt
- Trainer/in: Cecily Daniil
- Trainer/in: Viktoria Deines
- Trainer/in: Charlotte Dick
- Trainer/in: Anastassiya Dudina
- Trainer/in: Luise Eder
- Trainer/in: Lucia Feigl
- Trainer/in: Tobias Hammerl
- Trainer/in: Anna Paula Hannecke
- Trainer/in: Nadine Hell
- Trainer/in: Celina Hochrein
- Trainer/in: Felicitas Hölzl
- Trainer/in: Vanessa Kleinitz
- Trainer/in: Luis Kohl
- Trainer/in: Sarah Köhler
- Trainer/in: Sophia Maier
- Trainer/in: Amelie Piepenstock
- Trainer/in: Emma Pollinger
- Trainer/in: Cornelia Pröls
- Trainer/in: Hannah Lena Quotschalla
- Trainer/in: Raul Reinhardt
- Trainer/in: Mariam Reiser
- Trainer/in: Luise Schäfer
Das Verhältnis zwischen Richard Wagner und Friedrich Nietzsche zählt zu den faszinierendsten Konstellationen des musikphilosophischen Diskurses im 19. Jahrhundert. Aus einer von Bewunderung und Verehrung geprägten Verbindung entwickelte sich im Laufe der Jahre ein tiefgreifendes Zerwürfnis, das schließlich in Nietzsches scharfer Kritik an Wagner als Symbol der modernen décadence mündete. Der Lektürekurs widmet sich den Schriften beider Autoren und zeichnet anhand ausgewählter Texte die Entwicklung ihrer Beziehung nach. Zugleich werden ihre ästhetischen und musiktheoretischen Positionen untersucht, um ihre teils gegensätzlichen Auffassungen von Wesen, Funktion und Bedeutung der Musik herauszuarbeiten. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung vermittelt der Kurs Methoden zur Analyse und Interpretation anspruchsvoller kultur-, musik- und ideengeschichtlicher Texte.
- Trainer/in: Angelina Sowa
- Trainer/in: Kristina Hausladen
- Trainer/in: Harriet Rudolph
Die Bodenreformen in Polen und in der Tschechoslowakei, die nach der Gründung der Zweiten Polnischen Republik und der Tschechoslowakei durchgeführt wurden, wirkten sich erheblich auf die Besitzverhältnisse in diesen Ländern aus. Neben den inländischen Grundbesitzern waren auch ausländische Grundbesitzer von der Umstrukturierung betroffen. Als Beispiel hierfür steht das Haus Thurn und Taxis, das mehrere Güter in der Provinz Posen und in Böhmen besaß, die im Zuge der Bodenreformen enteignet wurden. Diese Enteignungen standen zudem im Brennpunkt der politischen und nationalen Interessenkonflikte der Zwischenkriegszeit, es kam u.a. zu Klagen vor dem Völkerbund, die von internationalen Beobachtern aufmerksam verfolgt wurden. In der Übung werden wir die Auswirkungen der Bodenreformen auf die Besitzverhältnisse im Allgemeinen und am Beispiel Thurn und Taxis im Speziellen hinsichtlich der Konflikte und der möglichen Lösungsstrategien genauer betrachten. Hierzu werden wir auch im Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv die einschlägigen Bestände selektiv bearbeiten. Die Quellenübung schließt mit einer Quelleninterpretation ab.
- Trainer/in: Raffael Parzefall
- Trainer/in: Christian König
Ist vom Kalten Krieg die Rede, steht oft die Konfrontation der beiden Großmächte USA und Sowjetunion im Vordergrund, wird von Abgrenzung, Abschottung und Aufrüstung, von Feindbildern und der Teilung der Welt in Ost und West gesprochen. Das spiegelt sich auch im Begriff des „Eisernen Vorhangs“ wieder, der eine undurchlässige Barriere suggeriert. Auch in der aktuellen Diskussion um einen „neuen“ Kalten Krieg – diesmal zwischen Russland und „dem Westen“ – stehen die „alten“ Deutungen im Vordergrund. Doch wie „eisern“ war dieser „Eiserne Vorhang“ wirklich, wie „kalt“ der Kalte Krieg? Das Seminar gibt einen Überblick über die wichtigsten Phasen der Ost-West-Konfrontation sowie der Annäherung und Entspannung von 1945 bis 1991 (und darüber hinaus). Dabei hinterfragt es die These von der unüberwindbaren Teilung, indem es seinen Fokus auf Begegnungen von Menschen beiderseits des „Eisernen Vorhangs“ richtet: Kulturschaffende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Engagierte im sozialen und humanitären Bereich. Wer waren sie? Weshalb waren sie am jeweiligen „Feindesland“ interessiert? Wie und unter welchen Umständen begegneten sie sich überhaupt? Was nahmen sie von diesen Begegnungen mit? Wir diskutieren, welche Auswirkungen diese Begegnungen auf die Wahrnehmung des jeweils anderen und die politischen Situation hatten und inwieweit sie zum Ende des Kalten Krieges beitrugen. Dazu werden wir sowohl mit (vor allem englischsprachiger) Sekundärliteratur arbeiten, als auch verschiedene Quellen aus verschiedenen US-amerikanischen und osteuropäischen Archiven nutzen.
- Trainer/in: Melanie Arndt
Der "Examenstrainer" Sportpädagogik ist in 33 Einzelthemen gegliedert, die Sie für die Staatsexamensklausur im Fachgebiet "Sportpädagogik" vorbereiten sollten.
- Trainer/in: Christoph Kößler
- Trainer/in: Nina Ring
Aufgrund entwickelter Technologien Ende der 80er (Soundkarten, 3D-Grafikkarten, CD-Rom u.a.) haben sich neue Spieleformen entwickelt, die sich erst um das Jahr 2000 deutlich etabliert haben. Geschichten wurden im Erforschen von 3D-Welten erzählt und aufgrund neuer visueller und klanglicher Konzepte. Aber sie besiegelten auch westliche Stereotypen: ein Beispiel sind die Ägypten-Level, die sich insbesondere an den antiken Weltwundern orientierten (GoldenEye, Mario64, Tomb Raider), aber auch an Exotismen. Man kann hier bereits frühe Formen des digitalen Tourismus erkennen (Dong u.a. 2022). Reisen zu anderen Planeten (Giants: Citizen Kabuto), in dystopische (Deus Ex / Messiah) oder apokalyptische (Fallout 2) Zukünfte, Bücherwelten (Banjo & Kazooie/Myst-Reihe) oder fantastische Orte (Ultima IX, American McGee’s Alice, Gothic) bieten Potenzial über narrative Raumkonzeptionen und deren Vorurteile nachzudenken. Das Seminar versteht sich als Einführungsseminar in die Game und Area Studies und verbindet Analysepraktiken des räumlichen (Er-)Spielens mit theoretischen Konzepten.
- Trainer/in: Sebastian Richter
„Fremd, anders – oder ähnlich?“. Konturen einer Didaktik der Religionen
„Alien, different – or similar?“. Outlining didactics of religions
VORLESUNG (M, Gy, UF RS, B.A., Thematisches Modul 4: Religionspädagogik)
Donnerstag, 14 bis 15 Uhr (1 st); VG 1.36
Die Beschäftigung mit bedeutenden Religionen gehört zum Kerncurriculum christlichen Religionsunterrichts. Wie aber können sich Schüler/innen, denen oftmals schon das vermeintlich eigene Christentum fremd geworden ist, in angemessener Weise anderen Religionen wie Judentum, Islam oder Buddhismus annähern? Unter der Maxime, dass sich deren Gläubige in unterrichtlichen Zugängen „wiedererkennen“ (Wilfred Cantwell Smith) können müssen, ergründet die Vorlesung Konturen einer Didaktik, die authentische Zugänge zu anderen Religionen bahnt, ohne diese zu simplifizieren oder zu exotisieren.
Einführende Literatur:
Karlo Meyer, Thesen zu fremden religiösen Traditionen im christlich-konfessionellen Religionsunterricht, in: Eva-Maria Kenngott / Lothar Kuld (Hg.), Religion verstehen lernen. Neuorientierungen religiöser Bildung, Berlin (LIT) 2012, 30-37; Burkard Porzelt / Eva Stögbauer-Elsner, Religionen, in: Eva Stögbauer-Elsner / Konstantin Lindner / Burkard Porzelt (Hg.), Studienbuch Religionsdidaktik, Bad Heilbrunn (Klinkhardt / UTB) 2021, 214-226.
- Trainer/in: Burkard Porzelt