GRIPS - Uni Regensburg
Suchergebnisse: 1760
- Trainer/in: Sandra Reimann
- Trainer/in: Lukas Prader
Dieses Seminar, das sich an Lehramtsstudierende sowie an Bachelorstudierende in frühen Semestern richtet, soll eine spielerische Einführung in die algebraische Zahlentheorie geben.
Unser Leitmotiv wird die folgende Problemstellung sein: Gegeben sei eine natürliche Zahl n. Welche Primzahlen p kann man dann in der Form p=x²+ny² for ganze Zahlen x und y schreiben? Im Falle n=1 gibt es eine sehr elegante Antwort: Es ist 2=1²+1², und eine ungerade Primzahl p lässt sich genau dann als p=x²+y² für ganze Zahlen x und y schreiben, wenn p bei Division durch 4 den Rest 1 lässt (oder professioneller ausgedrückt: wenn p kongruent zu 1 modulo 4 ist). Je größer man n wählt, desto komplizierter scheinen diese Gesetzmäßigkeiten aber zu werden. -- Was steckt dahinter?
Motiviert durch jene Fragestellung (die übrigens auf den französischen Mathematiker Pierre de Fermat zurückgeht) werden wir uns im Seminar die Grundlagen der algebraischen Zahlentheorie erarbeiten. Besonderen Wert möchte ich hierbei auf die folgenden beiden Lernziele legen:
-- Obwohl in der obigen Problemstellung ausschließlich ganze Zahlen auftreten, ist der Ring Z der ganzen Zahlen "nicht der richtige Ort", um die Frage zu beantworten. Stattdessen müssen wir von Z zu einer Ringerweiterung (d.h., zu einem größeren Ring) übergehen. Für n=1 sollte man z.B. den Ring Z[i] der Gaußschen ganzen Zahlen, bestehend aus allen komplexen Zahlen der Form a+bi für ganze Zahlen a und b, betrachten. Warum gerade Z[i]? -- In diesem Ring faktorisiert x²+y²=(x+iy)(x-iy). Im Seminar werden wir anhand vieler Beispiele lernen, was bei der Wahl dieser Ringerweiterungen zu beachten ist, und welche Gefahren sie mit sich bringen (z.B. funktionieren Argumente, die von eindeutiger Primfaktorzerlegung Gebrauch machen, dann i.A. nicht mehr).
-- Wir werden sehen, dass sich jeder solchen Ringerweiterung eine endliche abelsche Gruppe zuordnen lässt (für Experten: die Idealklassengruppe des zugehörigen Zahlkörpers), die man als Maß dafür betrachten kann, wie schwierig es ist, in dieser Ringerweiterung Zahlentheorie zu betreiben. Zum Beispiel: Ist die Gruppe trivial (d.h., bestehend aus einem einzigen Element), so verhält sich die Ringerweiterung fast wie Z, hat also ausgezeichnete Eigenschaften. Im Seminar werden wir (z.B. anhand der obigen Problemstellung) erkennen, dass sich merkwürdige Verhaltensmuster unter den ganzen Zahlen oft auf jene geheimnisvolle Gruppe zurückführen lassen. Unser Ziel wird es schließlich sein zu lernen, wie man Eigenschaften dieser Gruppe nützen kann, um Resultate über ganze Zahlen zu beweisen.
Je nach Anzahl und Vorkenntnissen der teilnehmenden Studierenden könnten wir gegen Ende des Seminars außerdem besprechen, wie man durch den Einsatz analytischer Methoden (speziell durch Zeta- und L-Funktionen) zahlentheoretische Erkenntnisse erlangen kann.
- Trainer/in: Lukas Prader
Im Fokus dieses Seminars stehen zwei scheinbar gegensätzliche Themen: Einerseits Modulformen - eine Klasse von Funktionen auf der oberen komplexen Halbebene, die einer Unzahl von Symmetrien genügen. Andererseits transzendente Zahlen - die Teilmenge jener komplexer Zahlen, die sich nicht als Lösungen algebraischer Gleichungen beschreiben lassen. Das Ziel des Seminars ist es zu verstehen, warum Modulformen eine reichhaltige Quelle für transzendente Zahlen darstellen können. Auf dem Weg zu dieser Erkenntnis werden uns u.a. das Theorem von Schneider-Lang und die Weierstraßsche p-Funktion (siehe Schaukasten neben H31 in der mathematischen Fakultät) begegnen.
Das Seminar stellt eine Fortsetzung der Vorlesung "Einführung in die transzendente Zahlentheorie" aus dem Sommersemester dar. Dennoch können Sie auch dann am Seminar teilnehmen, wenn Sie die Vorlesung nicht besucht haben. Ich möchte dieses Seminar auch explizit für interessierte Studierende des gymnasialen Lehramts bewerben.
Eine detailliertere Beschreibung finden Sie hier: https://sites.google.com/view/lukas-prader/teaching
- Trainer/in: Lukas Prader
- Trainer/in: Johannes Sprang
Während das Bundesverfassungsgericht von allen Staatsorganen traditionell die höchste Zustimmung in der Bevölkerung genießt, steht die Verfassungsgerichtsbarkeit in der Mitte der 2020er Jahre erheblich unter Druck. Dies betrifft zum einen das Verhältnis der verschiedenen Verfassungsgerichte zueinander: Das teils komplizierte Zusammenspiel von EGMR, EuGH (wenn man diese als „europäische Verfassungsgerichte“ verstehen will) und BVerfG ist vieldiskutiert. Aber auch die Landesverfassungsgerichte treten gerade im Staatsorganisationsrecht als immer selbstbewusstere Akteure neben das BVerfG. Zudem steht die Rolle der Verfassungsgerichtsbarkeit im politischen System erneut zur Diskussion, wo die Gerichte gegen zukünftige Parlamentsmehrheiten immunisiert werden sollen und Sorge um ihre Funktionsfähigkeit besteht. Die Digitalisierung von Recht und Gesellschaft birgt neue (Verfassungs-)Rechtsprobleme; zugleich fordert sie die Verfassungsgerichte selbst zu einem internen Wandel heraus. Aus zeitgeschichtlicher Perspektive lässt sich schließlich fragen, mit welchen geänderten Rahmenbedingungen die Verfassungsgerichte heute im Vergleich zu den Jahren ihrer Gründung und frühen Blüte konfrontiert sind. Diese und andere Themen bilden den Schwerpunkt des Seminars.

- Trainer/in: Alexander Tischbirek
Das Verständnis für
Wahrscheinlichkeiten, das Erschließen von Kombinationsmöglichkeiten u.Ä.
wird bereits in der GS beginnend immer wieder aufgegriffen und ausgebaut.
Dies dient nicht nur der Vorbereitung auf den eventuellen Besuch einer
weiterführenden Schule, sondern soll in erster Linie die Kinder von
Anfang an dazu befähigen, Aussagen, welche sich auf Daten stützen zu
interpretieren und in Folge auch kritisch zu hinterfragen.
Da gerade dieser Bereich der Grundschulmathematik von konkreten,
schülernahen Beispielen und Anwendungen lebt, ist das Seminar
praxisorientiert geplant - die Studierenden sollen deshalb im Rahmen
ihres Referats Beispiele für einfache Materialien vorstellen, mit denen
das Verständnis von Wahrscheinlichkeiten der Kinder gefördert werden
kann.

- Trainer/in: Birgit Sommer
Das Verständnis für
Wahrscheinlichkeiten, das Erschließen von Kombinationsmöglichkeiten u.Ä.
wird bereits in der GS beginnend immer wieder aufgegriffen und ausgebaut.
Dies dient nicht nur der Vorbereitung auf den eventuellen Besuch einer
weiterführenden Schule, sondern soll in erster Linie die Kinder von
Anfang an dazu befähigen, Aussagen, welche sich auf Daten stützen zu
interpretieren und in Folge auch kritisch zu hinterfragen.
Da gerade dieser Bereich der Grundschulmathematik von konkreten,
schülernahen Beispielen und Anwendungen lebt, ist das Seminar
praxisorientiert geplant - die Studierenden sollen deshalb im Rahmen
ihres Referats Beispiele für einfache Materialien vorstellen, mit denen
das Verständnis von Wahrscheinlichkeiten der Kinder gefördert werden
kann.
- Trainer/in: Birgit Sommer
Dürre, Hitze, Überschwemmungen und eine hohe Waldbrandgefahr... lange war der Klimawandel nur der Eisbär auf der Eisscholle und somit weit weg, doch die Folgen sind in Deutschland angekommen. Bei der Aufklärung über und dem Umgang mit der Klimakrise nimmt die Schule eine zentrale Rolle ein. Im Weiteren wird durch das fächer- und schulartübergreifende Bildungsziel Bildung für nachhaltige Entwicklung die Klimakrise im Biologieunterricht verankert. Doch das Kommunizieren über den Klimawandel kann häufig sowohl für Lehrkräfte als auch für SchülerInnen von Emotionen wie Angst und Unsicherheit geprägt sein. Wie können wir also über die Klimakrise im Unterricht sprechen, um einen vertrauensvollen und konstruktiven Umgang mit dieser zu fördern?
Das Seminar Wie kann ich über die Klimakrise sprechen?! – Klimakommunikation im Biologieunterricht richtet einen interdisziplinären Blick auf das Thema Klimakommunikation im Biologieunterricht. Themen wie der Umgang mit Emotionen, umweltpsychologische Denkmuster und resilienzfördernder Unterricht sollen im Seminar interaktiv bearbeitet werden.
Dürre, Hitze, Überschwemmungen und eine hohe Waldbrandgefahr... lange war der Klimawandel nur der Eisbär auf der Eisscholle und somit weit weg, doch die Folgen sind in Deutschland angekommen. Bei der Aufklärung über und der Umgang mit der Klimakrise nimmt die Schule eine zentrale Rolle ein. Im Weiteren wird durch das fächer- und schulartübergreifenden Bildungsziel Bildung für nachhaltige Entwicklung die Klimakrise im Biologieunterricht verankert. Doch das Kommunizieren über den Klimawandel kann häufig sowohl für Lehrkräfte als auch für SchülerInnen von Emotionen wie Angst und Unsicherheit geprägt sein. Wie können wir also über die Klimakrise im Unterricht sprechen, um einen vertrauensvollen und konstruktiven Umgang mit dieser zu fördern?
Das Seminar Wie kann ich über die Klimakrise sprechen?! – Klimakommunikation im Biologieunterricht richtet einen interdisziplinären Blick auf das Thema der Klimakommunikation im Biologieunterricht. Themen wie der Umgang mit Emotionen, umweltpsychologische Denkmuster und resilienzfördernder Unterricht sollen im Seminar interaktiv bearbeitet werden.

- Trainer/in: Marie Rüth
Seminar "Klinische Pharmazie: ARZNEIMITTELINFORMATION I"
Veranstaltungsnummer: 53822
Dozent: Ulrich Rothe
Koordinator: Dr. Christoph Dorn
Pflichtveranstaltung für das 5. Semester! (Anwesenheitspflicht)
Teilnahme an diesem Kurs ist (u.a.) nötig, um (nach dem 8. Semester) den Schein "Klinische Pharmazie" zu bekommen!
Ort: CIP-Pool VKL (VKL 5.1.14)
Termine: Der Kurs findet in der Woche vom 22. bis 24. Januar (in Gruppen) statt!
Dauer: je Gruppe 2x2h (an 2 Tagen: 1x von 13-15 Uhr, 1x von 15-17 Uhr)
Die genauen Termine und der Gruppeneinteilungs-Modus werden über das Nachrichten-Forum dieses Kurses bekannt gegeben!
5.Semester: Tragen Sie sich bitte in diesen Kurs ein und nehmen Sie (bis spätestens 16. Dezember) an der Gruppenverteilung teil! Überprüfen Sie zudem regelmäßig Ihren Uni-eMail-Account! Der Kurs steht nur Studenten des 5. Semesters (oder später, falls der Kurs noch fehlt) offen!!!
HINWEIS: 5.Semester-"SPRINGER", die das 6. Semester schon absolviert haben und voraussichtlich im SS20 das "8.Sem." und im WS20/21 das "7.Sem." absolvieren und möglicherweise schon im Frühjahr 2021 das 2. Staatsexamen machen wollen, melden sich bitte auch JETZT schon (im 5. Semester) für "AMI II" an (im GRIPS-Ordner "7. Semester" zu finden). Das Passwort erfragen Sie bitte direkt bei mir (Mail, etc.)!
Viel Spaß!
- Trainer/in: Christoph Dorn
Herzlich Willkommen im GRIPS Kurs zum "Seminar für Examenskandidaten, Englisch Lehramt vertieft" im Wintersemester 2019-20!
Hier finden Sie sämtliche Materialien wie Powerpoint-Präsentationen und Handouts der Referate sowie einige zusätzliche Informationen zu bestimmten Randthemen im Examen.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Prüfungsvorbereitung.
Herzliche Grüße
Angelika Raster
- Trainer/in: Angelika Raster
Haydns sechs Streichquartette op. 33, komponiert 1781 und veröffentlicht
im Jahr darauf, gelten als Meilensteine der Quartettkomposition wie der
Kompositionsgeschichte überhaupt. Der Komponist selbst betonte in
Briefen die neuartige Schreibweise, die hier verwirklicht war, und auch
die besondere Wertschätzung der Zeitgenossen ist verschiedentlich
belegt.
Darüber hinaus aber ist Haydns Opus 33 immer wieder als eigentlicher
Geburtsmoment des ‚klassischen‘ Stils dargestellt worden, als epochaler
Schritt in eine neue Phase der Musikgeschichte. Dabei hat eine
wesentliche Rolle gespielt, dass Haydns Zyklus eine regelrechte Antwort
durch den nächstjüngeren ‚Wiener Klassiker‘ Mozart erhielt, indem dieser
seine sechs Streichquartette op. 10 gezielt an Haydns Kompositionsweise
anlehnte und sie diesem explizit widmete.
Vor diesem Hintergrund befasst sich das Seminar mit der Analyse dieser
berühmten Quartette, will aber vor allen Dingen auf das Netzwerk an
Bedeutungszuschreibungen hinaus, das die beiden Zyklen umgibt. Wichtig
wird somit eine nähere Beschäftigung mit der relevanten Literatur zum
Thema. Haydns Opus 33 und Mozarts Opus 10 erlauben dadurch die
Auseinandersetzung mit dem Rezeptionsphänomen der ‚Wiener Klassik‘ an
einem seiner prominentesten Ansatzpunkte.
- Trainer/in: Michael Braun
Das Verständnis für
Wahrscheinlichkeiten, das Erschließen von Kombinationsmöglichkeiten u.Ä.
wird bereits in der GS beginnend immer wieder aufgegriffen und ausgebaut.
Dies dient nicht nur der Vorbereitung auf den eventuellen Besuch einer
weiterführenden Schule, sondern soll in erster Linie die Kinder von
Anfang an dazu befähigen, Aussagen, welche sich auf Daten stützen zu
interpretieren und in Folge auch kritisch zu hinterfragen.
Da gerade dieser Bereich der Grundschulmathematik von konkreten,
schülernahen Beispielen und Anwendungen lebt, ist das Seminar
praxisorientiert geplant - die Studierenden sollen deshalb im Rahmen
ihres Referats Beispiele für einfache Materialien vorstellen, mit denen
das Verständnis von Wahrscheinlichkeiten der Kinder gefördert werden
kann.

- Trainer/in: Lynda Keller
- Trainer/in: Birgit Sommer
Das Verständnis für
Wahrscheinlichkeiten, das Erschließen von Kombinationsmöglichkeiten u.Ä.
wird bereits in der GS beginnend immer wieder aufgegriffen und ausgebaut.
Dies dient nicht nur der Vorbereitung auf den eventuellen Besuch einer
weiterführenden Schule, sondern soll in erster Linie die Kinder von
Anfang an dazu befähigen, Aussagen, welche sich auf Daten stützen zu
interpretieren und in Folge auch kritisch zu hinterfragen.
Da gerade dieser Bereich der Grundschulmathematik von konkreten,
schülernahen Beispielen und Anwendungen lebt, ist das Seminar
praxisorientiert geplant - die Studierenden sollen deshalb im Rahmen
ihres Referats Beispiele für einfache Materialien vorstellen, mit denen
das Verständnis von Wahrscheinlichkeiten der Kinder gefördert werden
kann.

- Trainer/in: Lynda Keller
- Trainer/in: Birgit Sommer
Das Verständnis für
Wahrscheinlichkeiten, das Erschließen von Kombinationsmöglichkeiten u.Ä.
wird bereits in der GS beginnend immer wieder aufgegriffen und ausgebaut.
Dies dient nicht nur der Vorbereitung auf den eventuellen Besuch einer
weiterführenden Schule, sondern soll in erster Linie die Kinder von
Anfang an dazu befähigen, Aussagen, welche sich auf Daten stützen zu
interpretieren und in Folge auch kritisch zu hinterfragen.
Da gerade dieser Bereich der Grundschulmathematik von konkreten,
schülernahen Beispielen und Anwendungen lebt, ist das Seminar
praxisorientiert geplant - die Studierenden sollen deshalb im Rahmen
ihres Referats Beispiele für einfache Materialien vorstellen, mit denen
das Verständnis von Wahrscheinlichkeiten der Kinder gefördert werden
kann.

- Trainer/in: Lynda Keller
- Trainer/in: Birgit Sommer
Das Verständnis für
Wahrscheinlichkeiten, das Erschließen von Kombinationsmöglichkeiten u.Ä.
wird bereits in der GS beginnend immer wieder aufgegriffen und ausgebaut.
Dies dient nicht nur der Vorbereitung auf den eventuellen Besuch einer
weiterführenden Schule, sondern soll in erster Linie die Kinder von
Anfang an dazu befähigen, Aussagen, welche sich auf Daten stützen zu
interpretieren und in Folge auch kritisch zu hinterfragen.
Da gerade dieser Bereich der Grundschulmathematik von konkreten,
schülernahen Beispielen und Anwendungen lebt, ist das Seminar
praxisorientiert geplant - die Studierenden sollen deshalb im Rahmen
ihres Referats Beispiele für einfache Materialien vorstellen, mit denen
das Verständnis von Wahrscheinlichkeiten der Kinder gefördert werden
kann.

- Trainer/in: Lynda Keller
- Trainer/in: Birgit Sommer
Das Verständnis für
Wahrscheinlichkeiten, das Erschließen von Kombinationsmöglichkeiten u.Ä.
wird bereits in der GS beginnend immer wieder aufgegriffen und ausgebaut.
Dies dient nicht nur der Vorbereitung auf den eventuellen Besuch einer
weiterführenden Schule, sondern soll in erster Linie die Kinder von
Anfang an dazu befähigen, Aussagen, welche sich auf Daten stützen zu
interpretieren und in Folge auch kritisch zu hinterfragen.
Da gerade dieser Bereich der Grundschulmathematik von konkreten,
schülernahen Beispielen und Anwendungen lebt, ist das Seminar
praxisorientiert geplant - die Studierenden sollen deshalb im Rahmen
ihres Referats Beispiele für einfache Materialien vorstellen, mit denen
das Verständnis von Wahrscheinlichkeiten der Kinder gefördert werden
kann.

- Trainer/in: Lynda Keller
- Trainer/in: Birgit Sommer
- Trainer/in: Andreas Legner
- Trainer/in: Sandra Reimann
Seminar Risikokompetenz 2020/2021 - Wie Ihre Schüler lernen, die richtigen Entscheidungen zu treffen
- Trainer/in: Karin Binder
Ausgangspunkt und Leitfaden des Seminars ist Milnors berühmtes Buch über Singularitäten komplexer Hyperflächen. Es handelt sich um ein sehr vielseitiges, klassisches und nach wie vor aktuelles Thema, das verschiedene Gebiete der Mathematik verbindet — von der Algebra zur Geometrie, Topologie und Zahlentheorie. Eine komplexe Hyperfläche in Cn ist die Nullstellenmenge eines Polynoms in n komplexen Variablen. Das Studium komplexen Hyperflächen führt zu einer Reihe interessanter Entdeckungen, wie Knoten und Verschlingungen, Zöpfe, Faserflächen und exotische Sphären und gehört zur Allgemeinbildung jeder Mathematikerin und jedes Mathematikers.
- Trainer/in: Jonathan Bowden
- Trainer/in: Filip Misev
Im Rahmen dieses Seminars sollen die wichtigsten Konzepte der Organischen Chemie anhand von ehemaligen Staatsexamensaufgaben wiederholt und vor dem Hintergrund Ihrer eigenen Fragen zu diesen Themen diskutiert werden.
Bitte entnehmen Sie dem Seminarplan, an welchem Tag welche Themengebiete im Fokus stehen. Um das Seminar möglichst effektiv und für Sie nützlich zu gestalten, ist Ihre aktive Vorbereitung unerlässlich. Daher bitte ich Sie, sich vorab mit dem jeweiligen Themengebiet vertraut zu machen und Fragen (z.B. zu ehemaligen Staatsexamensaufgaben) zu formulieren. Im Zuge des Seminars sollen Ihre Fragen dann als Diskussionsgrundlage dienen und mit Ihrer Beteiligung erarbeitet werden. Am besten schicken Sie mir Ihre Fragen eine Woche vor dem jeweils nächsten Seminartermin zu.
Dieses Seminar soll Sie bei der Prüfungsvorbereitung unterstützen und Ihnen die Gelegenheit geben, offene Fragen oder Verständnisprobleme anzusprechen. Bitte trauen Sie sich daher, Fragen vollkommen unvoreingenommen zu stellen; es gibt in diesem Zusammenhang keine "unsinnigen" Verständnisfragen! Das Seminar erfolgt in Präsenz ohne Aufzeichnungen oder Hybridformate.
Als “neue” Methode der kulturellen Aneignung erfährt Heritage Interpretation derzeit vor allem im angelsächsischen Raum eine enorme Popularität und hat sich auch als neues Berufsfeld für Kulturwissenschaftler etabliert. In diesem praxisorientierten Seminar kann die Methode an Hand eigener Beispiele eingeübt werden.
Ziel des Seminars ist es die Methode “Heritage Interpretation” zu erlernen und an (gerne auch eigenen) praktischen Beispielen einzuüben und auszuprobieren. Im Rahmen der Veranstaltung können Studierende auch an ihren persönlichen Vermittlungfähigkeiten arbeiten und mit Hilfe von Feedback und praktischen Übungseinheiten die eigene Kompetenz vor dem Hintergrund der kulturwissenschaftlichen Komplexität von kulturellem Erbe weiter entwickeln. Als Beispiele können eigene Themen aus dem weiten Feld des kulturellen Erbes, gerne auch Inhalte von Bachelor und Masterarbeiten eingebracht, oder angebotene Themen aus dem Bereich baukulturelles Erbe (Regensburg und anderswo) ausgewählt werden.
Im ersten Teil der Veranstaltung (40%) wird gemeinsam der theoretische Hintergrund der Methode (Kommunikations- und Beteiligungsmodelle, Freeman Tilden, Popularisierung von Narrativen) und relevante Methoden (Interpret Europe Methode, COBA) aus dem Bereich Vermittlung von kulturellem Erbe erarbeitet. Im zweiten Teil (60%) können dann an Hand der eigenen Beispiele sowohl die Vorbereitung und die Durchführung der Methode eingeübt werden. Dabei werden auch verschiedene Anwendungsfälle, Stärken und Schwächen der Methode sowie mögliche Hindernisse bei der Anwendung diskutiert. Der Vergleich zu anderen Vermittlungsmethoden aus dem Bereich Museum, Besucherzentrum und generell Vermittlung von kulturellem Erbe soll dabei die Teilnehmer befähigen verschiedene Vermittlungsmethoden kennen zu lernen und deren Einsatz in einem bestimmten Anwendungsfall beurteilen zu können. In einem geschützten Rahmen besteht die Möglichkeit sich individuell weiter zu entwickeln, persönliches Feedback zu erhalten und die eigenen Vermittlungsqualitäten zu stärken. Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit individuelle Rückmeldung zu den eigenen Fähigkeiten im Bereich Vermittlung und Präsentation zu erhalten, sowie konkrete Hinweise wie diese weiterentwickelt werden können. Das Seminar wird voraussichtlich als Kombination einer zweiwöchentlichen Veranstaltung und 1-2 Blockterminen stattfinden.
Der Leistungsnachweis wird durch einen „mündlichen Leistungsnachweis mit Präsentation“ erbracht.
- Trainer/in: Matthias Ripp
für die Schwerpunktbereiche Europäisches und internationales Recht (SP 8); Sozial-, Gesundheits- und Migrationsrecht (SP 4), Recht der Informationsgesellschaft (SP 7), Pflichtfach sowie andere Studiengänge.
Markiert der Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 eine Zeitenwende, ähnlich wie das Ende des Zweiten Weltkriegs 1945, das Ende des Kalten Krieges 1989/90 oder, in vielleicht etwas geringerem Maße, die Anschläge vom 11. September 2001?
Im Seminar soll untersucht werden, welche Bedeutung der Angriff Russlands auf die internationale Ordnung hat, die 1945 als Antwort auf zwei Weltkriege errichtet wurde und die sich in den 1990er Jahren zu einer internationalen Verfassungsordnung zu entwickeln schien. Auch die Auswirkungen auf die deutsche Rechtsordnung sollen untersucht werden. Erleben wir eine Zeitenwende oder gibt es Präzedenzfälle oder verstärkt und beschleunigt der Angriff Entwicklungen, die schon früher begonnen haben?
Aus dem Völkerrecht werden namentlich das Kriegsverhütungsrecht und die Rolle der Vereinten Nationen mit ihren Organen zu untersuchen sein. Auf regionaler Ebene ist beispielsweise das Ausscheiden Russlands aus dem Europarat und aus dem Europäischen Menschenrechtsschutz zu untersuchen und einzuordnen. Das Wirtschaftsvölkerrecht ist in den letzten Jahrzehnten durch eine starke Globalisierung geprägt, die nun durch Sanktionen und unterbrochene Lieferketten ebenso in Frage gestellt wird wie zuvor schon durch wachsenden Nationalismus und die COVID-19-Pandemie. Auch Menschenrechts werden in Frage gestellt. Das gilt unmittelbar für Kommunikationsgrundrechte wie die Meinungsfreiheit. Im Hintergrund schwelt ein grundsätzlicher Konflikt zwischen liberalen Freiheitsrechten und sog. traditionellen Werten.
Menschenrechte sind auch im Recht der Informationsgesellschaft angesprochen. So ist das Für und Wider von Anonymität im Netz und staatlichen Eingriffen gegen bestimmte, als schädliche empfundene Inhalte unter Umständen neu abzuwägen. Auch Fragen der Cybersicherheit rücken verstärkt in den Blick.
Die Flüchtlingsströme, die der Angriff ausgelöst hat, fordern das Migrationsrecht heraus. Dabei zeigen sich europaweit aber auch in Deutschland erhebliche Unterschiede zu früheren Fluchtsituationen. Auch hier ist nach einer Zeitenwende zu fragen.
Aus verfassungsrechtlicher Perspektive sind nicht nur die bereits angesprochenen Fragen der Meinungsfreiheit relevant. Auch die Neubestimmung der Rolle der Bundeswehr wirft verfassungsrechtliche Fragen auf: Ist eine Wiedereinführung der Wehrpflicht vorstellbar? Welche Hürden ergeben sich aus der Finanzverfassung?
Diese und weitere Fragen sollen im Seminar erörtert werden. Dabei werden die Studienarbeiten ihren Schwerpunkt selbstverständlich im gewählten Schwerpunktbereich haben. Vorausgesetzt werden der jeweilige Schwerpunktbereichsstoff und Pflichtfachkenntnisse. Im vorbereitenden Seminar können auch außerhalb des Schwerpunktbereichsstudiums verfassungs- und verwaltungsrechtliche Themen bearbeitet werden, zum Teil bereits nach dem 3. Fachsemester.
Im juristischen Schwerpunktbereichs- und Pflichtfachstudium erfolgt die Anmeldung ausschließlich über Flexnow! Interessenten aus Bachelor- oder Masterstudiengängen melden sich bitte möglichst frühzeitig bei mir.
Das Seminar findet semesterbegleitend wöchentlich voraussichtlich am Dienstagabend statt.
- Trainer/in: Elzbieta Bomastyk
- Trainer/in: Robert Uerpmann-Wittzack
Kommentar |
Die Lehrveranstaltung gibt Einblick in unterschiedliche Formen des Musikunterrichts an der Grundschule. Es werden Anwendungsfelder trainiert und im Hinblick auf Planung, Durchführung, Lehr- und Lernstrategien reflektiert. Das Seminar lebt von einem hohen Praxisanteil und der Möglichkeit, sich aktiv in musikbezogene und interdisziplinäre Lernfelder einzubringen. Kontaktschule: Grundschule Prüfening. |
---|---|
Literatur |
D. M. Eberhard (2015). Referendariat Musik : Kompaktwissen für Berufseinstieg und Examensvorbereitung. Berlin: Cornelsen. – M. Grohé (2011). Der Musiklehrer-Coach. Innsbruck: Helbling. |
Voraussetzungen |
Einführungsveranstaltung Planung von Musikunterricht, Anmeldung beim Praktikumsamt |
- Trainer/in: Magnus Gaul
für die Schwerpunktbereiche Europäisches und internationales Recht (SP 8); Sozial-, Gesundheits- und Migrationsrecht (SP 4), Recht der Informationsgesellschaft (SP 7), Pflichtfach sowie andere Studiengänge.
Markiert der Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 eine Zeitenwende, ähnlich wie das Ende des Zweiten Weltkriegs 1945, das Ende des Kalten Krieges 1989/90 oder, in vielleicht etwas geringerem Maße, die Anschläge vom 11. September 2001?
Im Seminar soll untersucht werden, welche Bedeutung der Angriff Russlands auf die internationale Ordnung hat, die 1945 als Antwort auf zwei Weltkriege errichtet wurde und die sich in den 1990er Jahren zu einer internationalen Verfassungsordnung zu entwickeln schien. Auch die Auswirkungen auf die deutsche Rechtsordnung sollen untersucht werden. Erleben wir eine Zeitenwende oder gibt es Präzedenzfälle oder verstärkt und beschleunigt der Angriff Entwicklungen, die schon früher begonnen haben?
Aus dem Völkerrecht werden namentlich das Kriegsverhütungsrecht und die Rolle der Vereinten Nationen mit ihren Organen zu untersuchen sein. Auf regionaler Ebene ist beispielsweise das Ausscheiden Russlands aus dem Europarat und aus dem Europäischen Menschenrechtsschutz zu untersuchen und einzuordnen. Das Wirtschaftsvölkerrecht ist in den letzten Jahrzehnten durch eine starke Globalisierung geprägt, die nun durch Sanktionen und unterbrochene Lieferketten ebenso in Frage gestellt wird wie zuvor schon durch wachsenden Nationalismus und die COVID-19-Pandemie. Auch Menschenrechts werden in Frage gestellt. Das gilt unmittelbar für Kommunikationsgrundrechte wie die Meinungsfreiheit. Im Hintergrund schwelt ein grundsätzlicher Konflikt zwischen liberalen Freiheitsrechten und sog. traditionellen Werten.
Menschenrechte sind auch im Recht der Informationsgesellschaft angesprochen. So ist das Für und Wider von Anonymität im Netz und staatlichen Eingriffen gegen bestimmte, als schädliche empfundene Inhalte unter Umständen neu abzuwägen. Auch Fragen der Cybersicherheit rücken verstärkt in den Blick.
Die Flüchtlingsströme, die der Angriff ausgelöst hat, fordern das Migrationsrecht heraus. Dabei zeigen sich europaweit aber auch in Deutschland erhebliche Unterschiede zu früheren Fluchtsituationen. Auch hier ist nach einer Zeitenwende zu fragen.
Aus verfassungsrechtlicher Perspektive sind nicht nur die bereits angesprochenen Fragen der Meinungsfreiheit relevant. Auch die Neubestimmung der Rolle der Bundeswehr wirft verfassungsrechtliche Fragen auf: Ist eine Wiedereinführung der Wehrpflicht vorstellbar? Welche Hürden ergeben sich aus der Finanzverfassung?
Diese und weitere Fragen sollen im Seminar erörtert werden. Dabei werden die Studienarbeiten ihren Schwerpunkt selbstverständlich im gewählten Schwerpunktbereich haben. Vorausgesetzt werden der jeweilige Schwerpunktbereichsstoff und Pflichtfachkenntnisse. Im vorbereitenden Seminar können auch außerhalb des Schwerpunktbereichsstudiums verfassungs- und verwaltungsrechtliche Themen bearbeitet werden, zum Teil bereits nach dem 3. Fachsemester.
Im juristischen Schwerpunktbereichs- und Pflichtfachstudium erfolgt die Anmeldung ausschließlich über Flexnow! Interessenten aus Bachelor- oder Masterstudiengängen melden sich bitte möglichst frühzeitig bei mir.
Das Seminar findet semesterbegleitend wöchentlich voraussichtlich am Dienstagabend statt.
- Trainer/in: Elzbieta Bomastyk
- Trainer/in: Qetevan Qistauri
- Trainer/in: Robert Uerpmann-Wittzack
Unter den vielfältigen kompositorischen Erneuerungsbestrebungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gebührt der Musik des Ungarn Béla Bartók (1881–1945) fraglos eine herausragende Stellung – nicht zuletzt, aber auch nicht zuerst durch Adornos Einordnung zwischen die zu Antipoden stilisierten Schönberg und Strawinskij. Als das Charakteristische in Bartóks Musik ist seit jeher der starke und individuelle Einfluss von Volksmusik erkannt worden. Doch die Konzentration auf den Begriff „Volksmusik” ist zugleich naheliegend als auch trügerisch: Durch sie ist einerseits viel gesagt (weil dieser Einfluss tatsächlich umfassend und zentral war), andererseits aber auch recht wenig (weil sich Tragweite und Vielfältigkeit dieses Einflusses nicht mit einem bloßen Schlagwort verdeutlichen lassen). Ziel des Seminars ist es, hinter diese allgemeine Einschätzung zu blicken und sowohl volksmusikalische als auch weniger bekannte Facetten in Bartóks Musik und Künstlerpersönlichkeit zu entdecken, indem ein Überblick über sein Schaffen und seine kompositorische Entwicklung erarbeitet wird.
Als Leistung werden wie üblich aktive Mitarbeit im Seminar, ein Referat und eine darauf aufbauende Seminararbeit erwartet. Die Referate sollen einzelne Werke Bartóks grundlegend vorstellen, aber nicht detailliert analysieren – eine nähere, analytische Auseinandersetzung mit den Werken wird jeweils gemeinsam im Seminar erarbeitet werden.
- Trainer/in: Michael Braun
Von Wolfgang A. Mozart (1756–1791) sind 18 als authentisch geltende
Klaviersonaten überliefert, deren Entstehung den Zeitraum von etwa 1775
bis in die letzten Lebensjahre des Komponisten überspannt. Zu diesen
Werken gehören Publikumslieblinge wie die A-Dur-Sonate KV 331 mit dem
„Alla turca“-Allegretto als Schlusssatz oder die „Sonate facile“ in
C-Dur KV 545. Wie bei Mozart kaum anders zu erwarten, gibt es neben
diesen Berühmtheiten vieles, dessen Erschließung und Entdeckung sich
lohnt und dabei auch allgemeinere Beobachtungen zur Sonatenkomposition
im späteren 18. Jahrhundert erlaubt.
Der Kurs konzentriert sich, ausgehend von Überblickskenntnissen zu
Historie und relevanter Terminologie, auf die Analyse von ausgewählten
Werken dieses Repertoires. Angestrebt wird dabei zum einen ein
fundierter Eindruck von Mozarts kompositorischem Vorgehen; zum anderen
sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, Sonaten dieser Zeit
– nicht nur jene Mozarts – analytisch aufzuschlüsseln und sie
insbesondere in den Kategorien Form, Struktur und Harmonik
terminologisch adäquat zu beschreiben.
Wichtige Voraussetzungen für das Proseminar sind Grundkenntnisse in
klassischer Formenlehre und harmonischer Analyse (ggf. vorheriger Besuch
der Übung Harmonielehre I).
- Trainer/in: Michael Braun
Die liberale Demokratie nicht nur im politischen Systemwettbewerb, sondern auch innerhalb der Wissenschaft zunehmend unter Druck. In den letzten 10 Jahren erschienen zahlreiche Veröffentlichungen im Bereich der Politischen Theorie, die die liberale Ordnungsform fundamental kritisieren und als reformunfähig verwerfen – aber auch zahlreiche Veröffentlichungen, die versuchen, diese von verschiedenen Lagern geübte Kritik zu systematisieren, zurückzuweisen oder – trotz berechtigter Kritik – Möglichkeiten einer Reform und Weiterentwicklung liberaler Demokratien aufzuzeigen. Wir greifen einige aktuelle Beiträge der Forschungsdiskussion heraus und beschäftigen uns intensiv mit den theoretischen Grundlagen liberaler Demokratie sowie mit verschiedenen gegenwärtig diskutierten Problemdiagnosen und Reformvorschlägen. Das Seminar, das Studierenden des Masterstudiengangs „Demokratiewissenschaft“ und des BA-Studiengangs Politikwissenschaft offensteht (bei Verfügbarkeit freier Plätze auch anderen Studiengängen) ist als Lektürekurs konzipiert und setzt die regelmäßige Vorbereitung der Texte und die regelmäßige Teilnahme und Beteiligung an der Seminardiskussion voraus. Wir werden uns im Seminar unter Anderem intensiv mit Texten von Autoren befassen, die im Sommersemester als Gäste in die Vorlesung „Liberale Demokratie unter Druck: Theoretische Grundlagen und aktuelle Herausforderungen“ (Di 12-14 Uhr, unmittelbar im Anschluss ans Seminar) kommen, so dass Sie im Seminar bestens auf die in der Vorlesung geführte Diskussion vorbereitet werden.
- Trainer/in: Eva Odzuck
- Trainer/in: Politische Philosophie
Das Variieren von musikalischem Material ist eine so grundlegende Facette der Komposition und des Musizierens, dass eine eingehende Beschäftigung mit Musikwerken ohne ihre Berücksichtigung kaum vorstellbar ist. Die europäische Musikgeschichte kennt verschiedente Ausprägungen musikalischen Gestaltens, in denen das Variieren von gegebenem (oder neu vorgestelltem) Material das bestimmende, formgebende Prinzip darstellt (wobei der Bereich der Jazz-Variation – obwohl das Variieren dort eine zentrale Rolle spielt – ausgeklammert bleiben wird, um das Abdriften in den schwierigen Bereich der notentextlosen Analyse zu vermeiden). Das Hauptseminar konzentriert sich auf instrumentale Variationssätze und ‑zyklen im engeren Sinn, wie sie seit der Barockzeit gepflegt wurden und bis in die Gegenwart ein kompositorischer Ansatz geblieben sind.
Ziel ist nicht nur das eingehende Kennenlernen von herausragenden Variationswerken wie J. S. Bachs Goldberg-Variationen, Beethovens späten Variationssätzen, Johannes Brahms’ Haydn-Variationen oder Benjamin Brittens Variations on a Theme of Frank Bridge (um nur wenige ergiebige Themen zu nennen), sondern auch eine vergleichende Auseinandersetzung mit grundlegenden Herangehensweisen und technischen Aspekten der Variation sowie mit außermusikalischen Implikationen von Variationszyklen, die mit der Wahl ihres Themas und der Art ihrer Bearbeitung immer wieder weit über einen rein handwerklich-kompositorischen Aspekt hinaus gewiesen haben.
Für den erfolgreichen
Kursbesuch vorauszusetzen sind gründliche Kenntnisse in musikalischer Analyse
(Harmonik, Form) und ein solider Überblick über die Geschichte der
Instrumentalmusik.
- Trainer/in: Michael Braun
Nachdem Fanny Hensel (geb. Mendelssohn) „lange Zeit nur als Gelegenheitskomponistin romantischer Lieder und Klavierstücke“ (MGG Online) gegolten hatte, wurden die Dimensionen ihrer kompositorischen Begabung und des tatsächlichen Schaffensumfangs erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zunehmend klar. Zu ihren weit über 400 Kompositionen gehören zahlreiche Sololieder, Chorstücke, mehrere Kantaten, eine Ouvertüre für Orchester sowie zwei Werkgruppen, die im Zentrum des Seminars stehen werden: zum einen ihre Klavierwerke – Sonaten, Übungsstücke und zahlreiche Charakterstücke unterschiedlichen Formats (darunter die zu Lebzeiten unveröffentlichte Sammlung Das Jahr) –, zum anderen eine kleinere Anzahl von Werken für verschiedene Kammerbesetzungen (meist mit Klavier, darunter das posthum gedruckte Klaviertrio op. 11).
Der Kurs konzentriert sich, ausgehend von Überblickskenntnissen zu Hensels/Mendelssohns Biographie und einem Überblick über ihr Schaffen, auf die Analyse ausgewählter Kompositionen. Die Studierenden sollen durch einen hohen Übungsanteil in die Lage versetzt werden, Klaviermusik und klein besetzte Kammermusik des 19. Jahrhunderts analytisch aufzuschlüsseln, sie insbesondere in den Kategorien Form, Struktur und Harmonik terminologisch adäquat zu beschreiben und die analytischen Erkenntnisse mit weiter gefassten Kontexten in Verbindung zu bringen. Wichtige Voraussetzungen für das Proseminar sind Kenntnisse in klassischer Formenlehre und Grundkompetenzen in harmonischer Analyse (ggf. vorheriger Besuch der Harmonielehre-Übungen). Zur vorbereitenden Lektüre werden die Artikel zu Fanny Hensel/Mendelssohn auf MGG Online und Grove Music Online empfohlen.
- Trainer/in: Michael Braun
Blockseminar M18
Leitung: Dipl.-Kfm. Jürgen Seidl
Raum: PT 4.0.31
Montag, 6.10.2014 - 12:00 - 20:00 Uhr
Montag, 13.10.2014 - 12:00 - 20:00 Uhr
Montag, 20.10.2014 - 12:00 - 20:00 Uhr
Montag, 03.11.2014 - 12:00 - 20:00 Uhr
Das Klavierschaffen des Norwegers Edvard Grieg (1843–1907) wird in der gängigen Rezeption und auch quantitativ dominiert von den Lyrischen Stücken, kleinformatigen Kompositionen, die Grieg im Verlauf mehrerer Jahrzehnte in zehn Sammlungen zu je 6–8 Stücken veröffentlichte. Weniger bekannt, aber ebenso aussagekräftig sind die Volksliedbearbeitungen für Klavier, in denen sich Griegs starke Heimatverbundenheit ausdrückt und als deren Höhepunkt häufig die Norwegischen Bauerntänze op. 72 (Originaltitel Slåtter) angesehen werden. An großformatigen Klavierwerken bleiben die frühe Sonate op. 7 in e-Moll, die Ballade op. 24 und die Suite Aus Holbergs Zeit (deren ursprüngliche Klavierfassung gleichberechtigt neben der ungleich bekannteren Streichorchesterfassung stehen kann). Das Übergewicht kleinformatiger Stücke führt dazu, dass der jeweils nötige Analyse-Aufwand überschaubar ausfällt und somit schnell zur Ausformulierung präziser Analysetexte gelangt werden kann – einer Aufgabe, die mit ihren eigenen besonderen Anforderungen aufwartet. Die Schwerpunkte des Seminars sind somit das Kennenlernen des Grieg'schen Klavieridioms, die Anwendung von Analysetechniken und die Verbalisierung der Erkenntnisse in möglichst lesbaren Analysetexten.
- Dozent: Michael Braun
Die Filmbiographie oder das „Biopic“ – oft als eigenständiges Genre
angesprochen – hat sich schon relativ früh als beliebte Variante des
Spielfilms etabliert und manifestiert sich heute in einem
dementsprechend umfangreichen und vielfältigen Repertoire. Kernmerkmal
ist die vollständige oder auch nur ausschnitthafte Darstellung der
Biographie einer historisch realen Person nach den Konventionen des
Erzählkinos (dies in Unterscheidung zum Dokumentarfilm; außerdem sei
nicht verschwiegen, dass es auch Biopics zu fiktiven Persönlichkeiten
gibt; nur werden diese im Seminar keine Rolle spielen). Verfilmt wurde
und wird dabei das Leben von Persönlichkeiten, die verschiedenen
Kategorien des öffentlichen Interesses angehören: Herrscherfiguren,
Politikerinnen, Geistesgrößen, Schwerkriminelle und natürlich
Künstler*innen jeder Façon wie Schriftsteller, Philosophinnen, Maler,
Bildhauerinnen, Filmemacher und eben auch Musiker*innen und
Komponist*innen. Filmbiographien können dabei – weitgehend unabhängig
von faktualer Sorgfalt – eine suggestive Überzeugungskraft haben, die
nicht unterschätzt werden sollte.
Gegenstand des Hauptseminars sind Biopics zu Musiker*innenn und
Komponist*innenen. Im Fokus steht die Frage, welches Bild von den
dargestellten Persönlichkeiten gezeichnet wird. Daraus ergibt sich eine
Reihe an Teilfragen: Welche biographischen Ereignisse werden gezeigt
(und welche nicht)? Welche Musikauswahl wird getroffen? Welche
Schwerpunktsetzung lässt sich erkennen? Wie historisch fundiert ist die
Darstellung? Wo werden Freiheiten genommen, und welchen Zweck könnte das
erfüllen? Ein besonderer Anspruch dieser Fragen liegt darin, dass nicht
nur Filme analysiert werden müssen, sondern für eine Bewertung der
Befunde auch belastbare Hintergrundkenntnisse zu den dargestellten
Persönlichkeiten eine Rolle spielen. Das Seminar soll die Studierenden
somit in die Lage versetzen, sich auf der Grundlage von Analysen und
Hintergrundrecherchen differenziert mit einzelnen Filmen
auseinanderzusetzen und sie als Teil der Rezeptionsgeschichte zu
reflektieren. Die Mitwirkung der Teilnehmenden besteht, neben aktiver
Mitarbeit, in einem Referat und einer darauf aufbauenden Seminararbeit.
Die Themen sind dabei ausdrücklich nicht auf altbekannte Repräsentanten
der ‚klassischen Musik‘ beschränkt.
- Trainer/in: Michael Braun
für die juristischen Schwerpunktbereiche European and International Law/Europäisches und internationales Recht (SP 8); Sozial-, Gesundheits- und Medizin- bzw. Migrationsrecht (SP 4 alt/neu), Recht der Informationsgesellschaft (SP 7), Pflichtfach sowie andere Studiengänge.
Das Recht sieht Institutionen vor, um bestimmte Bereiche zu ordnen. Dafür gestaltet das Recht diese Institutionen in einer möglichst funktionsadäquaten Weise aus und überträgt ihnen entsprechenden Aufgaben und Befugnissen aus.
Im Staatsorganisationsrecht, im Europarecht und, je nach Studiengang und Schwerpunktbereich, in den Vorlesungen zum Recht der internationalen Beziehungen, zum Menschenrechtsschutz, zum Medien-, Telekommunikations- und Datenschutzrecht sowie zum Sozial-, Gesundheits- und Migrationsrecht haben Sie solche Institutionen kennengelernt: Die Vereinten Nationen mit Sicherheitsrat, Generalversammlung und weiteren Organen, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, Internationale Gerichte, Rundfunk- und Landesmedienanstalten mit unterschiedlichen Aufsichtsgremien, die Bundesnetzagentur und Datenschutzbeauftragte, Krankenkassen und viele andere mehr.
Im Seminar sollen solche Institutionen unter verschiedenen Gesichtspunkten analysiert werden: Sind sie demokratisch legitimiert oder unabhängig? Wie sind sie ausgestaltet, um ihre Funktionen gut erfüllen zu können? Besteht Reformbedarf?
Studienarbeiten haben ihren thematischen Schwerpunkt im gewählten Schwerpunktbereich. Außerhalb des Schwerpunktbereichs 8 werden keine Völkerrechtskenntnisse vorausgesetzt. Im vorbereitenden Seminar können staatsorganisationsrechtliche Themen bereits nach dem 3. Fachsemester behandelt werden.
Alle Studienarbeiten sind in deutscher Sprache abzufassen. Andere Seminararbeiten können auf Wunsch nach Absprache ausnahmsweise auch in englischer Sprache verfasst werden.
Im juristischen Schwerpunktbereichsstudium erfolgt die Anmeldung ausschließlich über Flexnow! Interessenten aus Bachelor- oder Masterstudiengängen melden sich bitte möglichst frühzeitig bei mir.
Das Seminar findet voraussichtlich semesterbegleitend wöchentlich am Dienstagabend statt.
- Trainer/in: Elzbieta Bomastyk
- Trainer/in: Qetevan Qistauri
- Trainer/in: Robert Uerpmann-Wittzack
Die gängige Auffassung will es, dass die Konzertsinfonie im 18.
Jahrhundert nach Vorarbeit der ‚Mannheimer Schule‘ unter den Händen
Joseph Haydns zur Reife und anschließend durch seine, Mozarts und
Beethovens Beiträge zum kaum wieder erreichten Höhepunkt der Gattung
gelangte. Ein zweiter Blick zeigt freilich, dass die Sinfonie sich nicht
ganz so eingleisig entwickelte und ihre Anfänge außerdem deutlich
früher hatte. Die Anfänge der Gattung lassen sich spätestens in den
1730er Jahren finden. Von Italien ausgehend wurde die Sinfonie bis bald
nach der Jahrhundertmitte zu einer europaweit populären
Instrumentalgattung; Sinfonien wurden allerorten komponiert, gespielt,
gehört und gesammelt.
Der Kurs konzentriert sich, ausgehend von Überblickskenntnissen zu
Historie und relevanter Terminologie, auf die Analyse ausgewählter Werke
von Komponisten höchst unterschiedlicher Herkunft, von den frühen
Gattungsbeispielen bis hin zu Sinfonien des späteren Jahrhunderts.
Angestrebt wird dabei zum einen ein fundierter Eindruck von Bandbreite
und Vielfalt der Sinfonie im 18. Jahrhundert über das gängige Repertoire
der ‚Wiener Klassiker‘ hinaus. Zum anderen sollen die Studierenden in
die Lage versetzt werden, Sinfonien dieser Zeit analytisch
aufzuschlüsseln und sie insbesondere in den Kategorien Form, Struktur
und Harmonik terminologisch adäquat zu beschreiben.
- Trainer/in: Michael Braun
Im Verlauf des 17. Jahrhunderts und in den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts etablierten sich in Italien Formen der Instrumentalmusik für Streicher, die heute als Inbegriff barocker Ensemblemusik nebeneinander stehen könnten, obgleich sie sich genau genommen zu unterschiedlichen Zeiten entwickelten und sich verschieden langer Zeiträume intensiver Pflege erfreuten: Triosonate, Concerto grosso, Violinkonzert. Weniger geläufig, aber nicht zu unterschätzen sind außerdem das Ripieno-Konzert und die frühe (Konzert-)Sinfonie der späten 1720er und 1730er Jahre.
Der Kurs konzentriert sich, ausgehend von einem Überblick zur Historie und zur relevanten Terminologie, auf die Analyse ausgewählter Beispiele der angesprochenen Gattungen. Unter den Komponisten, die dabei in den Fokus rücken, werden neben illustren Figuren wie Corelli und Vivaldi auch weniger bekannte Namen auftauchen. Mit Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage, Instrumentalmusik dieser Zeit analytisch aufzuschlüsseln und sie insbesondere in den Kategorien Form, Struktur und Harmonik terminologisch adäquat zu beschreiben.
- Dozent/in: Michael Braun
Viele topologische Objekte lassen sich durch einfache kombinatorische Daten beschreiben, was einerseits die Berechnung von Invarianten aus der algebraischen Topologie erleichtert und andererseits auch eine geeignete Abstraktionsebene liefert, um klassische topologische Invarianten in andere Gebiete zu übertragen.
Umgekehrt können manche kombinatorischen Objekte geeignet zu topologischen Objekten erweitert werden und dann mit Methoden aus der (algebraischen) Topologie analysiert werden. Zum Beispiel liefert dies einen eleganten Zugang zu Färbungs- und Einbettungsresultaten für Graphen.

In diesem Seminar werden wir uns sowohl mit kombinatorischen Aspekten der (algebraischen) Topologie als auch mit Anwendungen der (algebraischen) Topologie in der diskreten Mathematik beschäftigen.
- Trainer/in: Matthias Blank
- Trainer/in: Clara Löh
Die Dokumentation gehört zu den klassischen Aufgaben der Museumsarbeit. Früher war sie eine Tätigkeit im Hintergrund und Voraussetzung für eine „gültige“ Präsentation. Heute verändern zwei große Anforderungen die Arbeit im Museum: Die Forderung der Transparenz im Hinblick auf Erwerb und Überlieferung der Objekte und die Reflexion über die Tätigkeit des Ausstellens in Gegenwart und Vergangenheit. Durch die Digitalisierung kommt es zu einer Beschleunigung und zunehmenden Vernetzung der Arbeit. Sowohl die Geschichte der Objekte wie die Geschichte der Sammlungen müssen Teil der Museumspräsentation werden. Es geht im Seminar um historische Museen, konkret wird anhand von Beispielen aus dem Bayerischen Armeemuseum gearbeitet.
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Ansgar Reiß
Seminar & Praktikum "Klinische Pharmazie: ARZNEIMITTELINFORMATION II"
Veranstaltungsnummern: 53884+53894
Dozenten/Betreuer: Rothe, Wilczek, Schwarzbeck, Stangl
Koordinator: Dorn
Pflichtveranstaltung für das 7. Semester! (Anwesenheitspflicht)
Teilnahme an diesem Kurs ist (u.a.) nötig, um (nach dem 8. Semester) den Schein "Klinische Pharmazie" zu bekommen!
Teilnahme an Seminar (2 Gruppen) UND Praktikum (8 Gruppen) verpflichtend!
Weitere Infos (Termine, Einschreibung, ...) erhalten Sie im Seminar "Klinische Pharmazie und Pharmakotherapie I"!
Einschreibeschlüssel wird am 17.10. (9:15 Uhr im H53) bekannt gegeben!
Überprüfen Sie nach Einschreibung bitte regelmäßig Ihren Uni-eMail-Account!
Viel Spaß!
- Trainer/in: Christoph Dorn
- Trainer/in: Alexandra Lawrowska
- Trainer/in: Ulrich Rothe
- Trainer/in: Johannes Schwarzbeck
- Trainer/in: Wolf Wilczek
Mobile Systeme arbeiten in einem lokalen Umfeld, das ständig wechselt und daher nicht als vertrauenswürdig vorausgesetzt werden kann. Umgekehrt möchte das besuchte Netz nur berechtigten mobilen Teilnehmern Zugang vermitteln. Eines der wichtigsten Mobilkommunikationsnetze ist das GSM (Global System for Mobile Communication). Am Beispiel des GSM werden die Sicherheitsfunktionen in existierenden Mobilkommunikationsnetzen erläutert und Angriffe auf sie beschrieben.
Weiterhin werden Verfahren vorgestellt und diskutiert, die den Schutz des Aufenthaltsorts von mobilen Teilnehmern ermöglichen. Ferner werden in der Veranstaltung weitere Standards für mobile und drahtlose Kommunikation (wie z.B. Bluetooth und Wifi) aus Sicherheitsgesichtspunkten betrachtet. Hierbei wird auch auf die aktuelle Forschung und zukünftige Entwicklungen (z.B. 5G) eingegangen.
- Trainer/in: Kesdogan Technik
- Trainer/in: Maximilian Wittig
Inhalt des Kurses
Methoden des IT-Sicherheitsmanagements sind die Erstellung von Sicherheitsmodellen und -konzepten, der Aufbau von Sicherungsinfrastrukturen sowie Risikoanalyse und -management. Ein Information Security Management System (ISMS) ist ein systematischer Ansatz zur Erhaltung der Informationssicherheit einer Organisation. Er betrifft die an der Informationsverarbeitung beteiligten Menschen, Prozesse und IT-Systeme. Sicherheitsmanagement behandelt somit die übergreifenden Aspekte der Systemsicherheit und sorgt für die Schaffung unternehmensweiter Sicherheit (Enterprise Security). Neben existierenden Standards zum Sicherheitsmanagement werden die grundsätzlichen Konzepte und Methoden der Datensicherheit vorgestellt.
Themen der Veranstaltung
- Erstellung von Sicherheitsmodellen
- Aufbau von Sicherheitsinfrastruktur
- Risikoanalyse und -management
Einordnung in den Masterstudiengang
Pflichtmodul Informationstechnologie, 6 KP
Kursprüfung
- Studienbegleitende Leistung (SBL) während des Semesters (Gewichtung 50%)
- Prüfung schriftlich im regulären Prüfungszeitraum (Dauer 90 Minuten, Gewichtung 50%)
Vergleiche Kursbeschreibungen (Seite 292)
- Trainer/in: Thomas Nowey
- Trainer/in: Marc Roßberger
- Trainer/in: Kesdogan Technik
Seit Ende der 50er Jahre hat man in der modernen Linguistik begonnen, Theorien und Modelle zu entwickeln, die die grammatischen Regeln einer Sprache in ihrem systematischen Zusammenhang modellieren. Diese Theorien/ Modelle – an erster Stelle ist hier die generative Grammatik von Chomsky zu nennen – hatten den Anspruch, einen kompletten Regelapparat zusammenzustellen, der in der Lage ist, jeden Satz einer Sprache bis hin zur konkreten phonologischen Oberflächenform herzuleiten. Zugleich sollten diese Modelle/ Theorien universelle Gültigkeit haben, insofern sie zugleich die universellen und sprachspezifischen Eigenschaften der Sprachen beschreiben und erklären. Chomskys Generative Grammatik ist gescheitert unter anderem deshalb, weil sie annahm, dass es universelle Kategorien wie N, V, oder NP, VP etc. in den Sprachen gibt. Die wichtigsten alternativen zu Chomsky aus der eher funktional orientierten Sprachwissenschaft sind Simon Diks Functional Grammar (seit 1978) und Robert Van Valins Role and Reference Grammar (seit 1984). In diesem Seminar wollen wir uns detailliert mit Diks Grammatikmodell Functional Grammar beschäftigen. Es sollen die zentralen Theoriekomponenten anhand der Literatur erarbeitet und kritisch diskutiert werden. Des Weiteren soll versucht werden, an konkretem sprachlichem Material aus dem Deutschen oder anderen Sprachen die deskriptive Mächtigkeit des Ansatzes zu testen. Die Teilnehmer referieren einzelne Kapitel aus den angegebenen Publikationen und probieren die theoretischen Begriffe und Konzepte an unterschiedlichen Sprachen aus. Die Hausarbeit besteht in der Beschreibung bestimmter ausgewählter grammatischer Phänomene mit dem Modell von Dik.
- Trainer/in: Johannes Helmbrecht
- Trainer/in: Manuel Glondys
Dozent: Benedikt Fleckenstein
Blockseminar 23./24./25.5.2014
Maximale Teilnehmerzahl: 28
Anmeldung über LSF von 10.03.2014 - 23.03.2014
- Trainer/in: Benedikt Fleckenstein
- Trainer/in: Christina Sachs
Die Landshuter Hochzeit ist das größte historisch Fest Europas, das alle vier Jahre im Sommer (zuletzt vom 28. Juni bis 21. Juli 2013) in Landshut aufgeführt wird.
Es erinnert an die im Jahre 1475 in Landshut erfolgte Heirat des bayerischen Herzogs Georgs des Reichen mit Hedwig Jagiellonica, der Tochter des polnischen Königs Kasimir IV. Jagiełło, einer politisch hochbedeutenden west-östlichen Eheverbindung im Zeitalter aufziehender „Türkengefahr“ für Mitteleuropa.
Nachdem 1903 die Hochzeit zum ersten Mal von 145 Mitwirkenden nachgespielt wurde, ist der Umzug bis heute zum historischen Dokumentarspiel gereift, in das sich weite Teile der Bürgerschaft einreihen: Mittlerweile nehmen über 2000 Mitwirkende in „historischen“ Gewändern der verschiedensten Stände teil.
Der Aufwand, der um das Fest betrieben wird, der Ausnahmezustand in den eine ganze Region alle vier Jahre verfällt und nicht zuletzt auch die Präsenz in den Medien machen die Landshuter zu einem einzigartigen geschichtskulturellen Ereignis. Vor allen Dingen der Anspruch einer größtmöglichen Historizität und Authentizität der Aufführung verdient dabei einerseits Beachtung aber auch der fachlich-kulturhistorischen Überprüfung.
Dieses Seminar möchte das historische Fest als Ereignis zeitgenössischer Geschichtskultur einerseits greifbar machen, sich aber andererseits mit seinem Potential für einen kompetenzorientierten Geschichtsunterricht kritisch auseinandersetzen.
Zusätzlich zur Theorie soll nach dem Ende der Vorlesungszeit mittels zweier Exkursionstage auch eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit dem Forschungsfeld vor Ort ermöglicht werden. Die Termine für diese Exkursionen werden ebenso wie die Themen für Referate in / ab der ersten Sitzung festgelegt.
Literatur:
Bauer, Thomas Alexander: Feiern unter den Augen der Chronisten – Die Quellentexte zur Landshuter Fürstenhochzeit von 1475. Herbert Utz Verlag, München 2008.
Glaser, Hubert: Der Bilderzyklus im Rathaus zu Landshut und die Vorgeschichte der Landshuter Hochzeit. Verein Die Förderer, Landshut 1984.
Goderbauer-Marchner, Gabriele / Stix, Helmut: Landshuter Hochzeit 1475. Treffpunkt Europas - einst und jetzt, Ergolding 2009.
Groebner, Valentin: Touristischer Geschichtsgebrauch. Über einige Merkmale neuer Vergangenheit im 20. und 21. Jahrhundert, in: Historische Zeitschrift 296 (2013), S. 408–428.
Pandel, Hans-Jürgen: Geschichtskultur, in: Barricelli, Michele / Lücke, Martin (Hg.) Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts, Bd. 1, Schwalbach 2012, S. 147–159.
Rüsen, Jörn / Grütter, Theo / Füßmann, Klaus (Hg.): Historische Faszination. Geschichtskultur heute, Köln u. a. 1994.
Stadler, Erika: Landshuter Hochzeit 1475. Vom Werden eines Festes, Riemerling 1991.
Film:
Unter unserem Himmel. Die Landshuter Hochzeit. Dokumentarfilm, Deutschland, 2013, 43:30 Min., Buch und Regie: Sebastian Bolenius, Alexander Brutscher, Anna Buck, Stefanie Freimuth, Produktion: Bayerisches Fernsehen, Reihe: Unter unserem Himmel, Erstsendung: 14. Juli 2013 beim BR.
Leistungsnachweis: Referat und Essay
- Trainer/in: Benedikt Schramm
- Trainer/in: Andrea Stoeckl
- Trainer/in: Matthias Bammler
- Trainer/in: Benedikt Fleckenstein
- Trainer/in: Lisa Holzer-Schulz
- Trainer/in: Hildegard Stuff
Der neue LehrplanPlus fordert kompetenzorientierten Unterricht – in allen Schularten. Die „Agenda” lautet: „weg von der herkömmlichen Fokussierung der Lerninhalte (content standards) hin zur Beschreibung erwarteter Schülerinnen- und Schülerleistungen (performance standards), also vom Wissenserwerb zu Reflexion und Handlung” (Barricelli u.a. 2012). Darüber hinaus soll Geschichte bereits ab der 1. Klasse als Rekonstruktion von vergangenen Ereignissen wahrgenommen werden. Was liegt da näher, als das Potenzial der „Geschichte vor Ort” zu nutzen. Ein besonderes Angebot im Raum Regensburg bieten dabei die „Regensburger Burgensteige”, ein Wegenetz, das über 40 ehemalige Burganlagen einbezieht. Um die Schulen auf dieses Thema aufmerksam zu machen, wurde ein „schulpädagogisches Konzept” ausgearbeitet, das didaktisches Material für alle Schularten anbietet. In der Veranstaltung wird zunächst der „Werdegang der Burgensteige” aufgezeigt (Landratsamt Regensburg als Initiator des Projektes), dann das Begriffsfeld theoretisch abgeklopft (Stichwörter: außerschulische Lernorte- historische Orte – Handlungsorientierung – entdeckendes Lernen etc.), bevor auf den Zusammenhang „Lernen vor Ort”, Kompetenzorientierung und LehrplanPlus eingegangen wird. Schwerpunkt der Veranstaltung wird sein, methodische Möglichkeiten der Umsetzung einer handlungsorientierten Exkursion zu sammeln und vorzustellen, um dann eigene Unterrichtskonzepte mit didaktischem Material zu entwickeln. Einzelne Projekte werden mit einer oder mehreren kooperierenden (Grundschul)klassen praktisch erprobt.
- Trainer/in: Margareta Turk
Was macht gute Führung aus? Erfolgreiche Führung ist nicht nur eine Frage eines möglichst umfangreichen Wissens- und Methodenrepertoires, sondern eine ganz wesentliche Rolle spielen die personalen und sozialen Kompetenzen einer Führungskraft. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der Entwicklung solcher Kompetenzen als Grundlage für eine humanistische und ethisch verantwortliche Führung: Wie gestalte ich Beziehungen? Wie führe ich mich selbst? Wo liegen meine Stärken und wo ist Potenzial für Entwicklung? Dabei greifen wir auf Modelle und Methoden der Kommunikationspsychologie und dem Konzept der Achtsamkeit zurück. Die TeilnehmerInnen erarbeiten die Themen in Kleingruppen und vermitteln diese mit kreativen Methoden. Der Seminarcharakter ist interaktiv mit Fokus auf Anwendung, Selbstreflexion und Austausch.
Die theoretischen und methodischen Grundlagen bilden die Arbeiten von Friedemann Schulz von Thun, Paul Watzlawick, Carl Rogers, Ruth Cohn und Jon Kabat-Zinn.
- Trainer/in: Hildegard Stuff
- Trainer/in: Ulrike Siebauer
- Trainer/in: Katharina Progscha
Erzählen” hat sich mittlerweile als Leitparadigma des Geschichtsunterricht etabliert. Geschichtliche Darstellung ist (fast) immer geprägt von Narrativität. Wer dies erkennen, reflektieren und in eigener Darstellung anwenden kann, handelt narrativ kompetent. Narrative Kompetenz ist in fast allen einschlägigen Kompetenzmodellen entweder ausdrücklich oder implizit als Zielsetzung für den Geschichtsunterricht formuliert und spielt auch in den Lehrplänen und Schulbüchern der neueren Generation eine wichtige Rolle. Es werden unterschiedliche Theorien vorgestellt und unterrichtspraktische Zugänge diskutiert.
Einführende Literatur: Barricelli, Michele: Narrativität. In: Barricelli, Michele / Lücke, Martin (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Bd. 1, Schwalbach/Ts. 2012, S. 255-280.
Referat, schriftliche Hausarbeit, aktive Teilnahme
- Trainer/in: Markus Forster
Die Abschlussarbeiten an der Uni sind meist der erste Kontakt mit der Auswertung von Grabungsdokumenten. Wer sich dort mit einer Literaturarbeit befasst, steht dann plötzlich im Beruf davor. Die Listen, Formulare, Zeichnungen, Fotos und Messdaten liegen zusammenhangslos und in Rohform auf dem Tisch und man fragt sich, wie da jetzt eine gescheite Arbeit draus werden kann. In dieser Übung wollen wir eine Übersicht zur Vorgehensweise, den einzelnen Arbeitsschritten und den damit verbundenen Arbeitsaufwänden erarbeiten und diese durch Praxis erfahrbar machen.
Folgende Fragen stehen im Fokus:
Wie bereite ich die Grabungsdokumente für meine Arbeit (oder für die Abgabe an einem Denkmalschutzamt) auf? Was ist zu beachten, wenn es um eine mögliche (spätere) Publikation geht? Welche Aussagen sollen auf jeden Fall erschlossen werden? Was ist nicht aus den Grabungsdokumenten ersichtlich und dennoch relevant? Wo bekomme ich jeweils die Informationen her?
Welche Interpretationen kann ich darüber hinaus aus den Dokumenten herausarbeiten und wie mache ich die für den Leser nachvollziehbar?
Anhand von Grabungsrohdaten werden wir schrittweise einen Grabungsbericht erstellen und auch grafische Aufbereitungen anschauen und üben (Fotos bearbeiten in Photoshop, Profile u.ä. umzeichnen in Adobe Illustrator, Layout erstellen von Messplänen in AutoCAD).
Es werden Übungsmaterialien gestellt. Jeder ist aber herzlich eingeladen, auch ein eigenes Projekt für die Bearbeitung mitzubringen.
Für ein sinnvolles Ergebnis ist Eigenarbeit außerhalb der Übungsstunden zu leisten (Fertigstellen der in den jeweiligen Übungsstunden begonnenen Bearbeitungsprozesse).
- Trainer/in: Binnie Feierabend
Seit der Begriff „Geschichtskultur“ zentral für Geschichtsdidaktik und –unterricht geworden ist, wird die Auseinandersetzung mit Filmen unter anderen Vorzeichen als der reinen Geschichtsvermittlung postuliert. „De-konstruktion“ und der Erwerb „geschichtskultureller Kompetenz“ stehen nun im Vordergrund. Das Seminar liefert theoretische Hintergründe und Vorschläge zur Umsetzung in der Praxis zu verschiedenen Filmgattungen (z. B. Spiel-, Dokumentarfilme, Kurzclips aus dem Internet).
- Trainer/in: Josef Memminger
- Trainer/in: Markus Forster
Von der Uni ins Berufsleben – eine Umstellung, die für alle Lehramtsstudierende eine große Veränderung darstellt. Um beim Einstieg in einen emotional herausfordernden Job zu unterstützen und einen Rahmen für Reflexion und Diskussion zu schaffen, bieten wir dieses Semester ein Training emotionaler Kompetenzen an. Dieses soll zur Selbstreflexion, zur Auseinandersetzung mit eigenen berufsrelevanten Emotionen und Kognitionen und zur Beschäftigung mit persönlich als herausfordernd empfundenen Situationen einladen.
Dieses Seminar ist nicht auf Referaten aufgebaut, sondern besteht aus abwechselnd Informations-, Diskussions- und Übungsbausteinen und Hausaufgaben zwischen den (4) Sitzungen. Um zu garantieren, dass Sie maximal profitieren können, setzen wir eine aktive Teilnahme, eine Bereitschaft zur Teilnahme an Rollenspielen sowie eine Erledigung von 75% der Hausaufgaben voraus. Da das Seminarangebot außerdem evaluiert werden soll, werden wir Sie immer wieder um Rückmeldung zu den einzelnen Bausteinen bitten. Zu Evaluationszwecken werden wir Sie zu Beginn und am Ende der Veranstaltung darum bitten, dass Sie einige Fragebögen ausfüllen.
- Trainer/in: Iris Schelhorn
PSY - M17.2
Mittwoch 10:00 - 12:00 c.t., Sammelgebäude SGLG - S 311
Credits: 4
TeilnehmerInnen werden zu Beginn des Semesters automatisch in den GRIPS-Kurs aufgenommen.
Sollten Sie zum Seminar zugelassen sein und den Platz nicht benötigen, melden Sie sich bitte unbedingt per Email bei der Dozentin ab.
Die Erhebung und Analyse nicht-standardisierter, sprachlich vermittelter Daten ermöglicht die Beschreibung individueller und komplexer psychischer wie sozialer Prozesse. Zur ersten Auseinandersetzung mit dieser Forschungsmethodik sollen sich die Studierenden zunächst einen Überblick über Grundlagen und psychologisch bedeutsame Erhebungsmethoden der qualitativen Sozialforschung (Interview, Beobachtung, Gruppendiskussion, etc.) erarbeiten. Im zweiten Teil des Kurses wird daraufhin in Kleingruppen eine kleine qualitative Studie bezüglich einer pädagogisch-psychologisch relevanten Fragestellung durchgeführt (Generierung einer Forschungsfrage, Datenerhebung und -auswertung, Ergebnispräsentation).
- Trainer/in: Lisa Kugler
Noch nie zuvor waren die Themen Klima- und Umweltschutz und Nachhaltigkeit so prominent auf der Agenda von Politik, Industrie, Medien und Gesellschaft. Warnungen der internationalen Klimaforscher-Community vor sehr bald irreversiblen Auswirkungen unseres anthropogenen Einflusses auf die Atmosphäre, Biosphäre und Ökosysteme sind seit Jahren eindringlich, doch wenig scheint sich in Gesamtheit zu ändern: Klimagas-Konzentrationen steigen weiter, supranationale Abkommen wie das Paris Agreement finden keine konkrete Umsetzung, protektionistische Regierungen machen Umweltschutzmaßnahmen im Namen des Wirtschaftswachstums rückgängig und multinationale Firmen beuten Ressourcen und Menschen aus. Gleichzeitig scheint umweltbewusstes Verhalten für einige Gesellschaftsschichten in der westlichen Welt geradezu zum social media-wirksamen Lifestlye geworden zu sein, social Start-Ups erreichen große Aufmerksamkeit, Millionen EU-Fördergelder werden in die Entwicklung einer biobasierten Wirtschaft gesteckt und konservative Politiker entdecken ihre grüne Seite.
In diesem Blockseminar sollen diese Widersprüche anhand aktueller Phänomene aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von der lokalen bis zur globalen Ebene beleuchtet werden. Welche Ansätze aus der Umweltpsychologie und verwandten Disziplinen helfen dabei, diese Widersprüche zu erklären? Inwieweit können diese Ansätze Lösungsstrategien bieten und welche Rolle spielen dabei Individuum und Kollektiv und deren jeweilige Lebensrealität?
In Referaten erarbeiten die Studierenden in Zweierteams je eine konkretes Beispiel bestehender/aktueller Umwelt- und Klimaproblematik und -fragestellungen, sowie mögliche Lösungsansätze und deren Umsetzungspotential im Kontext psychologischer Erklärungsmodelle. Das Seminar schließt mit einer Single Choice Klausur. Eine Leseliste wird zum Beginn der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.
- Trainer/in: Ann-Kathrin Kaufmann
- Trainer/in: Johanna Loferer
- Trainer/in: Simon Wagner
Noch immer wird nur recht selten Kinder- und Jugendliteratur im Geschichtsunterricht eingesetzt. Das betrifft Sachliteratur, aber vor allem auch Belletristik, also Romane, Comics, Erzählungen oder auch Gedichte, die sich mit Geschichte beschäftigen. Dabei hat Literatur neben den fächerübergreifenden Aspekten ein großes geschichtsdidaktisches Potenzial. Es geht um Fragen von Realität und Fiktionalität, um Imagination und Identifikation, um Sach- und Orientierungskompetenz. Im Seminar werden wird uns mit der Klassifikation der historischen Kinder- und Jugendliteratur befassen, geschichtsdidaktische Potenziale und Herausforderungen diskutieren und Einsatzmöglichkeiten und Methoden des Umgangs mit dieser Literatur kennenlernen.
• Braas, Bianca: Historisches Lernen mit Kinderbüchern, in: Bergmann, Klaus/ Rohrbach, Rita (Hrsg.): Kinder entdecken Geschichte. Theorie und Praxis historischen Lernens in der Grundschule und im frühen Geschichtsunterricht. Schwalbach 2001.
• Georg, Janine Christina: Fiktionalität und Geschichtsvermittlung - unvereinbar? Eine Studie über den Beitrag historischer Jugendromame der Gegenwart zum historischen Lernen. Oldenburg 2007.
• Holbach, Rudolf: Benjamin Blümchen als Ritter. Das Mittelalter im Kinder- und Jugendbuch. Oldenburg 2004.
• Mounajed, René: Geschichte in Sequenzen: Über den Einsatz von Geschichtscomics im Geschichtsunterricht. Stuttgart 2009.
• Pandel, Hans-Jürgen: Historisches Erzählen. Narrativität im Geschichtsunterricht. Schwalbach 2010.
• Rossi, Melanie: Das Mittelalter in Romanen für Jugendliche. Historische Jugendliteratur und Identitätsbildung. Frankfurt am Main 2010.
• Rox-Helmer, Monika: Jugendbücher im Geschichtsunterricht. Methoden Historischen Lernens. Schwalbach 2006. • Zimmermann, Holger: Geschichte erzählen. Geschichtliche Kinder- und Jugendliteratur und ihre Didaktik. Frankfurt am Main 2004.
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Heike Wolter
Vermutlich keine andere Lebensgeschichte aus dem Holocaust hat eine so große Bekanntheit erreicht wie das „Tagebuch der Anne Frank“. Noch immer ist das Buch – ggf. in Auszügen – zudem wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Selten aber des Geschichtsunterrichts, für den es aber wichtige Impulse setzen kann. Dies betrifft Kompetenzorientierungen (Methoden-, Gattungs- und Orientierungskompetenz) und Teilhabe an der aktuellen Geschichtskultur ebenso wie Aspekte der Holocaust Education und Möglichkeiten zum fächerverbindenden Arbeiten. Im Seminar, das mit einer verpflichtenden Exkursion verbunden ist, geht es um verschiedene Aspekte des Lebens, schriftstellerischen Wirkens und Nachlebens von Anne Frank.
• Barnouw, David: Das Phänomen Anne Frank. Essen, 2015.
• Benrath, Ruth / Barricelli, Michele: „Man will doch nicht wissen, ob sie da im Nachthemd sitzt oder so was". Erkundungen zum Prozess historischer Sinnbildung im Geschichtsunterricht am Beispiel eines Jugendsachbuchs über Anne Frank. In: Günther-Arndt, Hilke (Hrsg.): Geschichtsdidaktik empirisch. Untersuchungen zum historischen Denken und Lernen. Berlin, 2006. S. 49-84.
• Brauch, Nicola: Das Anne Frank Tagebuch. Eine Quelle historischen Lernens in Unterricht und Studium. Stuttgart 2016.
• Seibert, Peter u.a. (Hrsg.): Anne Frank. Mediengeschichten. Berlin, 2014.
- Trainer/in: Julius Arnold
- Trainer/in: Eileen Böhm
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Zentrum Hochschuldidaktik
- Trainer/in: Janine Körner
- Trainer/in: Heike Wolter
- Trainer/in: Ann-Kathrin Kaufmann
- Trainer/in: Johanna Loferer
Die Studierenden sollen ihre geschichtsdidaktische Kompetenz in Lehr- und Lernprozessen vertiefen. Der Unterricht des Praktikumslehrers und der Studierenden ist der Ausgangspunkt der Reflexion über die Auswahl und Präsentation der Inhalte sowie über die Ziele des Geschichtsunterrichts. Nach einer ersten Beobachtungs- und Analysephase planen und realisieren die Studierenden Geschichtsunterricht, indem sie theoretische Vorgaben, fachdidaktische Prinzipien und methodische Umsetzungsmöglichkeiten berücksichtigen.
Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, 10. erneut akt. u. erw. Aufl., Seelze-Velber 2012
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Josef Memminger
„Erzählen“ hat sich mittlerweile als Leitparadigma des Geschichtsunterricht etabliert. Geschichtliche Darstellung ist (fast) immer geprägt von Narrativität. Wer dies erkennen, reflektieren und in Praxis umsetzen kann, handelt narrativ kompetent. Narrative Kompetenz ist in fast allen einschlägigen Kompetenzmodellen entweder ausdrücklich oder implizit als Zielsetzung für den Geschichtsunterricht formuliert und spielt auch in den Lehrplänen und Schulbüchern der neueren Generation eine wichtige Rolle. Es werden unterschiedliche Theorien vorgestellt und unterrichtspraktische Zugänge diskutiert.
Einführende Literatur: Barricelli, Michele: Narrativität. In: Barricelli, Michele / Lücke, Martin (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Bd. 1, Schwalbach/Ts. 2012, S. 255-280.
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Josef Memminger
„Emotions matter” – Emotionen sind von Bedeutung – so beginnen Frenzel, Goetz, Stephens und Jacob (2009) den Beginn eines Buchkapitels (S.129) über Auslöser und Wirkungen von Emotionen bei Lehrkräften. Wissen über Emotionen und einen gesunden und zielführenden Umgang mit Emotionen ist deshalb für Lehrkräfte besonders wichtig. Dieses Seminar dient der Weiter- und Mitentwicklung von digitalen Trainingseinheiten zu emotionalen Kompetenzen für Lehrkräfte.
Es richtet sich deshalb sowohl an Psychologiestudierende (M 17.2) als auch an angehende Lehrkräfte (Wahlbereich Erziehungswissenschaften). Aufgabe aller wird es sein in Kleingruppen ein Online-Tool in Form eines Erklärvideos oder einer Übung z.B. zu entwickeln.
- Trainer/in: Iris Schelhorn
- Trainer/in: Laura Ziegltrum
„Emotions matter” – Emotionen sind von Bedeutung – so beginnen Frenzel, Goetz, Stephens und Jacob (2009) den Beginn eines Buchkapitels (S.129) über Auslöser und Wirkungen von Emotionen bei Lehrkräften. Wissen über Emotionen und einen gesunden und zielführenden Umgang mit Emotionen ist deshalb für Lehrkräfte besonders wichtig. Dieses Seminar dient der Weiter- und Mitentwicklung von digitalen Trainingseinheiten zu emotionalen Kompetenzen für Lehrkräfte.
Es richtet sich deshalb sowohl an Psychologiestudierende (M 17.2) als auch an angehende Lehrkräfte (Wahlbereich Erziehungswissenschaften). Aufgabe aller wird es sein in Kleingruppen ein Online-Tool in Form eines Erklärvideos oder einer Übung z.B. zu entwickeln.
- Trainer/in: Iris Schelhorn
- Trainer/in: Laura Ziegltrum
SoSe 2021 – „Deutsche Sprache, schwere Sprache?“ – Grammatische Kompetenzen vermitteln (Lernbereich)
- Trainer/in: Manuel Glondys
- Trainer/in: Manuel Glondys
- Trainer/in: Nicolas Wolff
- Trainer/in: Karin Binder
- Trainer/in: Manuel Glondys
- Trainer/in: Udo Peuker
- Trainer/in: Nicolas Wolff
- Trainer/in: Jonas Blechta
- Trainer/in: Julia Cecil
- Trainer/in: Matthias Hudecek
- Trainer/in: Julia Cecil
- Trainer/in: Ann-Kathrin Kaufmann
Die Veranstaltung will klassische Autor:innen, Theorien, Konzepte und Diskurse aus dem breiten Fundus des politischen Denkens für die Bearbeitung aktueller politikwissenschaftlicher Fragestellungen erschließen und mit Fallbeispielen illustrieren. Sie richtet sich an Studierende im Masterstudiengang Demokratiewissenschaft sowie aus fachfremden Studiengängen, die planen, eine Abschlussarbeit mit Bezug auf die Subdisziplin „Politische Theorie und Ideengeschichte“ anzufertigen.
Inhaltliche Schwerpunkte werden zu Beginn des Semesters in Abstimmung mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern festgelegt. Thematisch besonders im Fokus steht unabhängig davon der Bereich der normativen Demokratietheorie mitsamt einer Reflexion der allgemeinen Schwierigkeiten, die etwa die Kritische Theorie, der Poststrukturalismus oder auch die postkolonialen Studien bei der Begründung von Normen aufgedeckt haben und die gegenwärtig in eine ebenso komplexe wie prekäre „Post-Truth-Debatte“ münden. Bei der Formulierung von einschlägigen Forschungsprojekten ist zudem zur Kenntnis zu nehmen, dass sich die liberale, repräsentative Demokratie nicht zuletzt infolge der digitalen Technokratisierung sowie des erstarkenden (Rechts-)Populismus aktuell in einer schwerwiegenden Legitimationskrise befindet. Die immensen politischen und sozialen Herausforderungen, vor denen die Demokratie heute gerade im Vergleich mit autoritären Regimen steht, sind vor allem während der COVID-19-Pandemie transparent geworden und mithin in gesellschaftspolitisch relevante demokratiewissenschaftliche Fragestellungen zu überführen.
Als Leistungsnachweis wird ein Exposé mit Arbeitsgliederung und Bibliographie zu einem selbst gewählten Forschungsprojekt erwartet.
Empfohlene Literatur zur Einführung:
Hidalgo, Oliver. 2014. Die Antinomien der Demokratie. Frankfurt a. M./New York.
Lembcke, Oliver/Ritzi, Claudia/Schaal, Gary S. (Hg.). 2012. Zeitgenössische Demokratietheorie. Band 1. Normative Demokratietheorien. Wiesbaden.
Manow, Philipp. 2020. (Ent-)Demokratisierung der Demokratie. Berlin.
Vogelmann, Frieder/Nonhoff, Martin (Hg.). 2021. Demokratie und Wahrheit. Baden-Baden.
- Trainer/in: Oliver Hidalgo
Eine der bekanntesten liberalen Fiktionen besagt zwar, dass Sport und Politik zu trennen seien, gleichwohl aber sind die Problemkreise, bei denen gerade der Fußball als politisch relevantes, hochbrisantes Phänomen evident wird, überaus zahlreich. Ob es sich dabei eher um ,Begleiterscheinungen‘ handelt wie etwa die Gewalt in den Stadien, die Radikalisierung der Fan- und Hooligan-Szene, die verbreitete Korruption im Funktionärswesen, die Selbstinszenierung autoritärer Machthaber durch die Ausrichtung sportlicher Großveranstaltungen bzw. das globale Transfersystem, das Kritiker schon länger mit modernem Menschenhandel vergleichen, oder aber um Aspekte, die das ,Fußballspiel‘ selbst als lohnenswerten Gegenstand politiktheoretischer Reflexionen demonstrieren, will der Kurs klären.
Im Fokus steht insbesondere die Frage, inwieweit der Fußball mit seinem Changieren zwischen Fairness und (Doping-)Betrug, Kommerzialisierung und Traditionsverbundenheit der heutigen politischen Gesellschaft lediglich einen Spiegel vorhält (der sich z. B. in der Unterscheidung von ,rechtem‘ und ,linkem‘ Fußball niederschlägt) oder ob der Fußball vielmehr progressiv (z. B. bei den Themen Integration und Feminismus) bzw. reaktionär (z. B. im Hinblick auf Rassismus und Homophobie bzw. als postkolonialer Machtzusammenhang) auf das Gemeinwesen einwirkt. Überdies ist kritisch zu diskutieren, inwieweit der Fußball heute als positive Resonanzachse der Gesellschaft andere, konfliktanfälligere Ressourcen kollektiver Identität wie Nationalismus oder Religion entschärft oder ob auch der ,Party-Patriotismus‘ bei näherem Hinsehen keineswegs harmlos ist und der Fußball als moderner ,Gladiatorenkampf‘ ohnehin nur von dekadenten sozialen Strukturen ablenken soll.
Diesen und anderen Themenbereichen rund um den Fußball als „Paradoxon der Moderne“ (Müller 2009) will sich der Kurs u. a. mit Hilfe politiktheoretischer und soziologischer Ansätze von Carl Schmitt, Norbert Elias, John Rawls, Michel Foucault, Niklas Luhmann, Axel Honneth, Hartmut Rosa oder Andreas Reckwitz nähern und sie empirisch sowohl anhand von historischem Material als auch mit Blick auf die im Winter 2022 stattfindende Weltmeisterschaft in Katar aktuell überprüfen.
Die Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Studierende des Bachelorstudiengangs Politikwissenschaft. Als Leistungsnachweise dienen aktive Mitarbeit, ein Impulsreferat sowie die Anfertigung einer ca. 15-20-seitigen, projektbezogenen Hausarbeit.
Empfohlene Literatur zur Einführung:
Bausenwein, Christoph: Geheimnis Fußball. Auf den Spuren eines Phänomens, Göttingen 2006.
Galeano, Eduardo: Der Ball ist rund, Zürich 2014.
Müller, Marion: Fußball als Paradoxon der Moderne. Zur Bedeutung ethnischer, nationaler und geschlechtlicher Differenzen im Profifußball, Wiesbaden 2009.
- Trainer/in: Oliver Hidalgo
Das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg entwickelte sich zum
Publikumsrenner und kann trotz pandemiebedingter Schließzeiten und
verschärfter Besuchsregeln auch für das Jahr 2021 eine positive
Besucherbilanz ziehen. Nachdem neben analogen Führungen und Audioguides
für das allgemeine Publikum auch eine Tablet-Rallye, empfohlen ab der 7.
Jahrgangsstufe und buchbar über die Stadtmaus, an den Start gehen
konnte, wäre ein vergleichbares Konzept für die Primar- und Unterstufe
der weiterführenden Schulen wünschenswert – wie die Nachfrage von
Lehrkräften zeigt. In Kooperation mit dem MdBG soll deshalb in der
Veranstaltung ein didaktisch-methodisches Konzept entwickelt werden, wie
(Grund)schüler/-innen im Museum Interesse an ausgestellten Objekten
aufbauen und fachdidaktisch und altersgerecht gewinnbringend arbeiten
können. Dabei soll im Kurs das Projekt zunächst mit zentralen
fachtheoretischen und fachdidaktischen Fragestellungen in Zusammenhang
gebracht und diskutiert werden (Museumspädagogik, Public History,
kompetenzorientierter Geschichtsunterricht, digitales Lernen im
Geschichtsunterricht…). Schwerpunkt der Veranstaltung wird sicherlich
die Entwicklung eines Konzepts sein, das die Schülerschaft über einen
„roten Faden“ (z.B. Mobilität, technischer Fortschritt o.ä.) und anhand
ausgewählter Ausstellungsobjekte auf Entdeckungsreise durchs Museum
führt. Die entwickelten methodischen Ideen und Vorgehensweisen sollen
dabei in einem Forschungsheft gesammelt und mit Links und virtuellen
Angeboten ergänzt und unterstützt werden. Geplant ist, mit einer
Grundschulklasse und einem IPad-Koffer die Konzepte vor Ort im Museum
auszuprobieren. Der Wille zu Eigenengagement und Diskussionsbereitschaft
ist Voraussetzung für das Seminar, ebenso die Bereitschaft weiterer
Besuche im Museum in Kleingruppen, falls die Ausarbeitung des eigenen
Konzepts das nötig machen sollte. Empfehlenswert ist ein Vorbesuch im
Museum der Bayerischen Geschichte.
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Petra Hauck
- Trainer/in: Paul Jochim
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
Waren Sie in Ihrem Geschichtsunterricht einmal wandern? Vermutlich
nicht. Es gibt viele innovative Unterrichtskonzepte – doch Wandern wird
fachdidaktisch kaum berücksichtigt. Dabei ist „bewegtes Lernen“ ein
wichtiges Thema in der Pädagogik. In den Grundschulen scheint die
bewegte Schule weitgehend angekommen zu sein, im Fachunterricht der
weiterführenden Schulen kaum. Dabei kombiniert das Wandern (als eine
Bewegungsmöglichkeit) vielfältige allgemeine Vorteile mit fachdidaktisch
relevanten Unterrichtsprinzipien – beispielsweise der
Quellenorientierung. Fachdidaktische Überlegungen beziehen sich bisher
ausschließlich auf den außerschulischen Lernort, wie dieser erreicht
wird, ist lediglich Gegenstand organisatorischer Überlegungen. Was aber
nützt der Weg an sich?
Das probieren die Teilnehmer*innen der Übung selbst aus, wenn sie drei
Tage (1x Kurzwanderungen, 1x Zweitageswanderung) wandernd unterwegs
sind. Die Wandergegend der Zweitageswanderung ist die Via Claudia
Augusta (Bayerische Etappen). Übernachtungskosten (ca. 35 Euro) sowie
Transportkosten und Essen sollten eingeplant werden.
Voraussichtlicher Ablauf
• 29.4. Vorbesprechung, fachdidaktische Hintergründe
• 1.5. Wandern auf Römerspuren im Altmühltal
• 21.-22.9. Wandern auf der Via Claudia Augusta (Bayern)
- Trainer/in: Julius Arnold
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
- Trainer/in: Julius Arnold
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
Das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg entwickelte sich zum Publikumsrenner und kann regelmäßig eine positive Besucherbilanz vorweisen. Nachdem neben analogen Führungen und Audioguides für das allgemeine Publikum auch eine Tablet-Rallye, empfohlen frühestens ab der 7. Jahrgangsstufe und buchbar über die Stadtmaus, an den Start gehen konnte, wäre ein vergleichbares Konzept für die Primar- und Unterstufe der weiterführenden Schulen wünschenswert – wie die Nachfrage von Lehrkräften zeigt. In der Veranstaltung soll deshalb ein didaktisch-methodisches Konzept entwickelt werden, wie (Grund)schüler/-innen Interesse an den ausgestellten Objekten im Museum aufbauen und fachdidaktisch und altersgerecht gewinnbringend arbeiten können. Dabei wird zunächst das „Narrativ“ des HdBG „abgeklopft“, relevante geschichtsdidaktische Fragestellungen (z.B. Public History, kompetenzorientierter Geschichtsunterricht, entdeckendes außerschulisches Lernen, digitales Lernen im Geschichtsunterricht…) aufgegriffen und geeignete methodische Umsetzungsmöglichkeiten gesammelt. Schwerpunkt der Veranstaltung wird sein, ein bereits von Studierenden entwickeltes Forscherheft auf seine fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und grafikdesigntechnischen Qualitäten (es wird mit dem Designprogramm Canva gearbeitet) zu untersuchen und anschließend um- und auszubauen. Geplant ist, das Konzept mit einer Grundschulklasse vor Ort im Museum auszuprobieren. Der Wille zu Eigenengagement und Diskussionsbereitschaft ist Voraussetzung für das Seminar, ebenso die Bereitschaft weiterer Besuche im Museum in Kleingruppen, falls die Ausarbeitung des eigenen Konzepts das nötig machen sollte. Empfehlenswert ist ein Vorbesuch im Museum. Dieses Seminar findet als Blockveranstaltung statt.
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Theresa Ebner
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Paul Jochim
- Trainer/in: Aaliyah Lukas
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
Die Studierenden sollen ihre geschichtsdidaktische Kompetenz in Lehr- und Lernprozessen vertiefen. Nach einer ersten Beobachtungs- und Analysephase in der Schule planen und realisieren die Studierenden Geschichtsunterricht, indem sie geschichtsdidaktische Grundgedanken, fachdidaktische Prinzipien und methodische Umsetzungsmöglichkeiten berücksichtigen. In der Veranstaltung wird die theoretische Basis dafür im Vorfeld besprochen und erarbeitet und der Unterricht im Anschluss gemeinsam reflektiert.
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Paul Jochim
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
Diese Übung ist Teil eines auf sechs Kurse ausgelegten Epochendurchlaufs. Die sechs Kurse beschäftigen sich mit allen lehrplanrelevanten Inhalten und Methoden von der Vor- und Frühgeschichte bis hin zur Zeitgeschichte und setzen es sich zum Ziel, einen Überblick über alle im Geschichtsunterricht behandelten Themen zu bieten. Die Kurse des Epochendurchlaufs können einzeln besucht werden. In dieser Übung lernen die Teilnehmenden vor dem Hintergrund der griechischen und römischen Antike verschiedene Methoden kennen und erhalten einen praxisnahen Einblick in die Unterrichtsplanung und -vorbereitung. Ausgehend von den im Geschichtsunterricht zu vermittelnden historischen Kompetenzen über verschiedene bedeutsame Ereignisse, Prozesse und Strukturen der griechischen und römischen Antike werden wesentliche Aspekte aus dem LehrplanPLUS didaktisch und methodisch aufbereitet.
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Theresa Ebner
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Paul Jochim
- Trainer/in: Aaliyah Lukas
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
- Trainer/in: Franziska Hofmann
- Trainer/in: Andrea Kotzulla
- Trainer/in: Lukas Krinner
- Trainer/in: Gast Kuennemann
- Trainer/in: Klaus Künnemann
- Trainer/in: Alexander Schneider
Folk Horror.
Zur Aushandlung von Stadt, Land und Widerständigkeit im gegenwärtigen Horrorgenre
(gemeinsame Veranstaltung mit dem Institut für populäre Kulturen der Universität Zürich)
Die populären Medien bilden einen bedeutenden Resonanzraum für die Aushandlung aktueller gesellschaftlicher Befindlichkeiten. Kino, TV, Videospiele und die populären Literaturen bilden einen integralen Teil gegenwärtiger Alltagskultur und formieren diese als globale, transnationale „mediascape“ (Appadurai) entscheidend mit. Eine kritische Auseinandersetzung mit populären Medien kann als wichtiges kulturanalytisches Instrument dienen. Gerade mit einem Blick auf die Produktionskontexte und „Realitätspartikel“ (Merkel) einzelner Produktionen, können wir Fernsehserien, Filme und Romane als Indikator für soziokulturelle Prozesse nutzen.
Gerade das Horrorgenre bildet seit seiner Entstehung im 18. Jahrhundert einen bedeutenden Reflektionsraum für gesellschaftliche Ängste und Befindlichkeiten. In seinen Motiven, Monstern und Moden spiegeln sich jeweils zeitaktuelle kulturelle Konflikte wider. Etwa seit 15 Jahren ist dabei ein auffallend starker Trend zu „ländlichem“ Horror zu verzeichnen, der international inzwischen unter dem Terminus „folk horror“ gefasst wird. Populäre Produktionen wie „Midsommar“, „The Blair Witch Project“, „The Wicker Man“, „The Witch“ oder „Ritual“ rahmen das Ländliche dabei im Kontrast zu den Städten als vormodernen, in seinen Traditionen isolierten, feindseligen Raum. Angesichts aktueller urban-ruraler „Spaltungsnarrative“ (vgl. Dümling), einem teils drastisch abweichenden Wahlverhalten in Stadt und Land in vielen Staaten des globalen Nordens und einem neuen Boom ländlicher Traditionen und Retrotopien drängt sich hier unmittelbar die Frage nach den Zusammenhängen auf. Inwieweit spiegelt das aktuelle „folk horror“-Genre gegenwärtige Aushandlungsprozesse von Stadt und Land und damit verbundene Konflikte, Ängste und Stereotype wider? Dieser Frage geht das Seminar an konkreten Beispielen nach.
LERNZIELE
Die Studierenden eignen sich Wissen aus dem Bereich der Populären Kulturen sowie der urban-ruralen Raumforschung an. Sie erwerben methodische Kompetenzen im Bereich der historisch-kritischen Film- und TV-Analyse sowie weiterer populärmedialer Hermeneutiken und sind im Anschluss in der Lage populärmediale Produktion eigenständig zu problematisieren und zu analysieren.
- Trainer/in: Manuel Trummer
- Trainer/in: Ulrike Siebauer
„Bei einem Film kann man sich alles viel besser vorstellen!“ Diese und ähnliche Äußerungen bekommt man zu hören, wenn man Schülerinnen und Schüler danach befragt, wie sie zu Filmen im Geschichtsunterricht stehen. Keine Frage: Spielfilme und Dokumentarfilme erfreuen sich bei der Schülerschaft großer Beliebtheit. Eingesetzt werden sie im Unterricht zumeist als Lückenfüller, als Belohnung nach einer Prüfung oder am Schuljahresende; eine eigentliche Auseinandersetzung mit dem Medium Film erfolgt dabei oft nicht oder nur oberflächlich. Das ist schade, denn die Arbeit mit Spielfilmen und Dokumentarfilmen bietet großes didaktisches Potenzial, das im Rahmen des Seminars theoretisch beleuchtet und an praktischen Beispielen diskutiert wird.
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Paul Jochim
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
Die Studierenden sollen ihre geschichtsdidaktische Kompetenz in Lehr- und Lernprozessen vertiefen. Nach einer ersten Beobachtungs- und Analysephase in der Schule planen und realisieren die Studierenden Geschichtsunterricht, indem sie geschichtsdidaktische Grundgedanken, fachdidaktische Prinzipien und methodische Umsetzungsmöglichkeiten berücksichtigen. In der Veranstaltung wird die theoretische Basis dafür im Vorfeld besprochen und erarbeitet und der Unterricht im Anschluss gemeinsam reflektiert.
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Theresa Ebner
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Paul Jochim
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
- Trainer/in: Philipp Bernhard
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Paul Jochim
In dieser Veranstaltung werden verschiedene Möglichkeiten der Quellenarbeit und deren Relevanz in der Grundschule praxisnah und anwendungsorientiert vermittelt.
Im schulischen Unterricht wird üblicherweise der schriftlichen Quelle eine vorrangige Rolle zugewiesen, jedoch ist es ebenso bedeutend, den verschiedenen anderen Quellenarten angemessene Beachtung zu schenken. In diesem Zusammenhang werden wir die Eignung von Quellen für den Einsatz in der Grundschule diskutieren und verschiedene Möglichkeiten erörtern, wie sie den Schülerinnen und Schülern handlungsorientiert und kompetenzfördernd vermittelt werden können.
Zusätzlich ist eine Frage-und-Antwort-Runde zum Thema "Was erwartet mich im Referendariat mit dem Unterrichts- oder Didaktikfach Geschichte?" geplant.
Das Ziel der Übung besteht darin, ein eigenes Unterrichtsvorhaben zu erarbeiten und zu präsentieren.
Abschließend ist ein Unterrichtsbesuch mit anschließender Nachbesprechung vorgesehen.
- Trainer/in: Silvana Hofmeister
- Trainer/in: Paul Jochim
- Trainer/in: Ulrike Siebauer
Die Studierenden sollen ihre geschichtsdidaktische Kompetenz in Lehr- und Lernprozessen vertiefen. Nach einer ersten Beobachtungs- und Analysephase in der Schule planen und realisieren die Studierenden Geschichtsunterricht, indem sie geschichtsdidaktische Grundgedanken, fachdidaktische Prinzipien und methodische Umsetzungsmöglichkeiten berücksichtigen. In der Veranstaltung wird die theoretische Basis dafür im Vorfeld besprochen und erarbeitet und der Unterricht im Anschluss gemeinsam reflektiert.
- Trainer/in: Theresa Ebner
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Aaliyah Lukas
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
Mit PISA und IGLU haben zwei zentrale Schulleistungstests des vergangenen Jahrzehnts der Bildungsforschung deutlich vor Augen geführt, dass ein zunehmender Anteil von SchülerInnen nicht über eine für den Schulerfolg ausreichende Sprachkompetenz verfügt. Sprachkompetenz meint in diesem Fall das Beherrschen einer gehobenen deutschen Sprache, eines formellen Sprachregisters – eben der „Bildungssprache“ (Gogolin 2013). Mangelt es einem Schüler an Kompetenzen im Bereich der Bildungssprache, wirkt sich dies nachweislich negativ auf seinen Schulerfolg aus. Gerade in Hinblick auf Kinder mit einem schwachen sozioökonomischen bzw. bildungsfernen Status drängt sich die Frage auf, in welcher Weise diese SchülerInnen die erforderlichen Kompetenzen für das sprachliche Register der Bildungssprache erwerben sollen, dem eine ganz zentrale Rolle für die Teilhabe am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben zukommt.
Im Seminar wird zunächst in die theoretischen Grundlagen der Bildungssprache eingeführt. Darauf aufbauend werden diverse (Bildungs-)Sprachförderkonzepte unter die Lupe genommen sowie sprachsensible Unterrichtsarrangements für verschiedene Fächer vorgestellt, erprobt und evaluiert.
- Trainer/in: Magdalena Golonka
Mit PISA und IGLU haben zwei zentrale Schulleistungstests des vergangenen Jahrzehnts der Bildungsforschung deutlich vor Augen geführt, dass ein zunehmender Anteil von SchülerInnen nicht über eine für den Schulerfolg ausreichende Sprachkompetenz verfügt. Dabei stellt die Sprache als Medium jeden Faches eine Schlüsselkompetenz für schulischen Erfolg dar. Somit bedarf es einer systematischen sprachlichen Bildung in allen Fächern des Primar- und Unterstufenbereichs. Das Seminar soll einen vertiefenden Einblick in die Gestaltung eines sprachsensiblen Unterrichts geben und dabei fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundlagen mit praxisnahen Anregungen für den Unterricht verbinden. Ausgehend von den sprachlichen Herausforderungen des Unterrichts werden Wege im sprachsensiblen Unterricht in Bezug auf das eigene Sprachhandeln der Lehrkraft, sprachliche Unterstützungsmöglichkeiten und die Strukturierung des Unterrichts erarbeitet. Darüber hinaus werden konkrete Anregungen für die Unterrichtspraxis getestet.
- Trainer/in: Magdalena Golonka
- Trainer/in: Magdalena Golonka
Was macht gute Führung aus? Erfolgreiche Führung ist nicht nur eine Frage eines möglichst umfangreichen Wissens- und Methodenrepertoires, sondern eine ganz wesentliche Rolle spielen die personalen und sozialen Kompetenzen einer Führungskraft. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der Entwicklung solcher Kompetenzen als Grundlage für eine humanistische und ethisch verantwortliche Führung: Wie gestalte ich Beziehungen? Wie führe ich mich selbst? Wo liegen meine Stärken und wo ist Potenzial für Entwicklung? Dabei greifen wir auf Modelle und Methoden der Kommunikationspsychologie und dem Konzept der Achtsamkeit zurück. Die TeilnehmerInnen erarbeiten die Themen in Kleingruppen und vermitteln diese mit kreativen Methoden. Der Seminarcharakter ist interaktiv mit Fokus auf Anwendung, Selbstreflexion und Austausch.
Die theoretischen und methodischen Grundlagen bilden die Arbeiten von Friedemann Schulz von Thun, Paul Watzlawick, Carl Rogers, Ruth Cohn und Jon Kabat-Zinn.
- Trainer/in: Hildegard Stuff
Mit PISA und IGLU haben zwei zentrale Schulleistungstests des vergangenen Jahrzehnts der Bildungsforschung deutlich vor Augen geführt, dass ein zunehmender Anteil von SchülerInnen nicht über eine für den Schulerfolg ausreichende Sprachkompetenz verfügt. Dabei stellt die Sprache als Medium jeden Faches eine Schlüsselkompetenz für schulischen Erfolg dar. Somit bedarf es einer systematischen sprachlichen Bildung in allen Fächern des Primar- und Unterstufenbereichs. Das Seminar soll einen vertiefenden Einblick in die Gestaltung eines sprachsensiblen Unterrichts geben und dabei fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundlagen mit praxisnahen Anregungen für den Unterricht verbinden. Ausgehend von den sprachlichen Herausforderungen des Unterrichts werden Wege im sprachsensiblen Unterricht in Bezug auf das eigene Sprachhandeln der Lehrkraft, sprachliche Unterstützungsmöglichkeiten und die Strukturierung des Unterrichts erarbeitet. Darüber hinaus werden konkrete Anregungen für die Unterrichtspraxis getestet.
- Trainer/in: Magdalena Golonka
- Trainer/in: Magdalena Golonka
- Trainer/in: Magdalena Golonka
- Trainer/in: Magdalena Golonka
- Trainer/in: Moritz-Sylvester Mauderer
- Trainer/in: Daria Podwika
- Trainer/in: Moritz-Sylvester Mauderer
- Trainer/in: Daria Podwika
Dozentin: Franziska Berchtold
Zeit: Donnerstag 8.30 - 10
Raum: PT 2.0.5
In diesem Seminar sollen wichtige Konzepte der Kommunikation sowie Aspekte von Kommunikationstrainings erarbeitet werden.
Die Termine sind zweigeteilt: in der ersten Hälfte werden über Referate Theoretische Hintergründe erörtert, in der zweiten Hälfte soll mittels Kleingruppenarbeit ein praktischer Bezug hergestellt werden.