- Trainer/in: Sophia Bodensteiner
- Trainer/in: Clara Maria Hamberger
- Trainer/in: Bastian Krämer
- Trainer/in: Lukas Lautenschläger
- Trainer/in: Wolfgang Schäfers
GRIPS - Uni Regensburg
Suchergebnisse: 12193
Ausbildungsziele
Vermittelt werden diejenigen systematischen Kenntnisse über Rechtsbegriffe und Normzusammenhänge, die erforderlich sind, um rechtliche Probleme erkennen und im Gedankenaustausch mit Juristen lösen zu können. Um die Anwendung und Wirkungsweise von Rechtsnormen zu verstehen, wird die juristische Argumentationstechnik anhand zahlreicher Fallbeispiele ausführlich geübt.
Studienorganisation und Studienzyklus
Die Ausbildung erstreckt sich über ein Semester und besteht aus einer zweistündigen Vorlesung „Einführung in das Privatrecht“ und einer zweistündigen begleitenden Übung.
Lehrinhalte
Die Ausbildung umfasst:
1. Grundzüge der ersten drei Bücher des BGB ( = Allgemeiner Teil; Recht der Schuldverhältnisse; Sachenrecht)
2. Grundzüge des Handels- und Gesellschaftsrechts
- Trainer/in: Peter Gril
Der zweite Teil des Grundkurses Frühe Neuzeit behandelt die Zeit von etwa 1650 bis 1800 – eine Epoche tiefgreifender Transformationen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Religion und Kultur. Nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges erlebte Europa eine Phase des Wiederaufbaus, der staatlichen Konsolidierung und der kulturellen Blüte. Neue Formen von Herrschaft, Wirtschaft und Wissen führten zu einer zunehmend vernetzten und beschleunigten Welt, die in die Revolutionen des späten 18. Jahrhunderts mündete. Im Mittelpunkt stehen die Themen Absolutismus und Aufklärung, Wissenschaft und Kommunikation, Kolonialismus und Globalisierung, Gesellschafts- und Geschlechterordnungen sowie Reform und Revolution. Die Studierenden erwerben so ein Überblickswissen über zentrale Entwicklungen in der Zeit zwischen 1650 und 1800, verstehen die Strukturen frühmoderner Staatlichkeit, Kultur und Gesellschaft und erkennen die Wechselwirkungen zwischen europäischen und außereuropäischen Entwicklungen.
Der Kurs bietet eine inhaltliche Einführung in zentrale frühneuzeitliche Prozesse und führt mit Hilfe von Quellenarbeiten zugleich in methodische und quellenkritische Arbeitsweisen ein.
Voraussetzung für den Erwerb von Leistungspunkten sind regelmäßige Anwesenheit, ggf. Lektüreaufgaben sowie die Bearbeitung von Quellen und Aufgaben im Kurs. Der Kurs schließt mit einer schriftlichen Abschlussklausur ab.
Literatur
Doyle, William, The Oxford History of the French Revolution, Oxford 2002.
Duchhardt, Heinz, Handbuch der Geschichte Europas, Bd. 6: Europa am Vorabend der Moderne : 1650–1800, Stuttgart 2002.
Ders., Barock und Aufklärung, 5. neu bearb. und erw. Aufl., München 2015.
Greyerz, Kaspar von, Religion und Kultur: Europa 1500 - 1800, Göttingen 2000.
Kümin, Beat (Hg.), The European World 1500–800: An Introduction to Early Modern History, 4. Aufl., London 2023.
Kümin, Beat; Dixon, C. Scott (Hg.), Interpreting Early Modern Europe, London 2020.
Lachenicht, Susanne, Die Französische Revolution, 2., aktualisierte Auflage, Darmstadt 2016.
Outram, Dorinda, The Enlightenment, Cambridge 2019.
Thoma, Heinz (Hg.), Handbuch Europäische Aufklärung: Begriffe – Konzepte – Wirkung, Stuttgart 2015.
- Trainer/in: Anne Mariss
- Trainer/in: Daria Podwika
- Trainer/in: Daria Podwika
The study group provides a platform for discussing dilemmas and issues around the use of ethnographic methodologies and research ethics in ongoing research carried out by members of the Graduate School for East and Southeast Europen Studies (GS OSES) at the UR.
It cates for PhD students and postdocs, as well as other researchers who carry out qualitative research with living subjects -- as is the case mainly in ethnographic fieldwork, digital etnography or netnography (online research using social media for example), oral history research, and research based on various types of (expert) interviews. The study group is also open to historians who wish to engage with recent debates around the research ethics of using archival, visual, and other sources pertaining to deceased subjects, for example victims of political violence.
In each session one study group member will discuss methodological problems and dilemmas around research ethics in their research. To reflect on these issues we will also read and discuss theoretical texts directly relevant to the topic.
- Trainer/in: Gerlachus Duijzings
In diesem Kurs erfahrt ihr etwas über den Prozess der Abkehr von der Weimarer Republik hin zum nationalsozialistischen Führerstaat.
- Trainer/in: Christoph schroeder
Internes Angebot für Lehrende der Grundschulpädagogik
Start: 05.12.2024
- Trainer/in: Katharina Asen-Molz
- Trainer/in: Daniela Balk
- Trainer/in: Annegret Beck
- Trainer/in: Richard Böhme
- Trainer/in: Angela Enders
- Trainer/in: Francesca Falter
- Trainer/in: Susanne Gebauer
- Trainer/in: Christian Gößinger
- Trainer/in: Johannes Haider
- Trainer/in: Michael Haider
- Trainer/in: Franz-Felix Kotter
- Trainer/in: Stefanie Nickel
- Trainer/in: Manuela Patermann
- Trainer/in: Eva Pufke
- Trainer/in: Astrid Rank
- Trainer/in: Anna-Lisa Seiler
- Trainer/in: Mirjam Wenzel
- Trainer/in: Patrick Ehrich
You can contact gwp.medizin@uni-regensburg.de for passwort
- Trainer/in: Elke Eggenhofer
- Trainer/in: Christine Fehlner
- Trainer/in: Helge Knüttel
- Trainer/in: Gudrun Koehl
- Trainer/in: Christina Kolbeck
- Trainer/in: gwp medizin
- Trainer/in: Frederike Seitz
- Trainer/in: Dominik Szymski
- Trainer/in: Florian Zeman
- Trainer/in: Luisa Baron
- Trainer/in: Johannes Geitner
- Trainer/in: Pamela Schwab
Hier finden Sie die Musik für die jeweiligen praktischen Prüfungen!
- Trainer/in: Johannes Geitner
- Trainer/in: Ramona Mehlfeldt
- Trainer/in: Pamela Schwab
- Trainer/in: Pamela Schwab
- Trainer/in: Pamela Schwab
- Trainer/in: Pamela Schwab
- Trainer/in: Franziska Lefeber
- Trainer/in: Pamela Schwab

- Trainer/in: Selina Auer
- Trainer/in: Theresa Maria Beutlhauser
- Trainer/in: Linda Erl
- Trainer/in: Franziska Farr
- Trainer/in: Irene Frisch
- Trainer/in: Manuel Glondys
- Trainer/in: Ann-Celine Hajek
- Trainer/in: David Hönle
- Trainer/in: Helena Huber
- Trainer/in: Jana Luidl
- Trainer/in: Nicole Maierbeck
- Trainer/in: Julia Papenheim
- Trainer/in: Maria Pritscher
- Trainer/in: Alina Rötzer
- Trainer/in: Susanne Schophoff
- Trainer/in: Jeffrey Schrödinger
- Trainer/in: Melissa Seidl
- Trainer/in: Milena Sporrer
- Trainer/in: Nina Sterr
- Trainer/in: Franziska Streicher
- Trainer/in: Nicole Weitzer
- Trainer/in: Anna Lena Werner
- Trainer/in: Lena Wolf
- Trainer/in: Rosina Matula-Wegner
- Trainer/in: Birgit Fellner
- Trainer/in: Luca Resch
- Trainer/in: Natali Stegmann
- Trainer/in: Petra Kluge
- Trainer/in: Petra Kluge
- Trainer/in: Petra Kluge
Herr Dr. Tony Grobe hält die Vorlesung im Handels- und Gesellschaftsrecht, mit integrierter Wahlpflichtklausur zur Fortgeschrittenenübung, immer am Montag, von 14:00 bis 16:00 Uhr im H 17 und am Dienstag, von 12:00 bis 14:00 Uhr im H 17.
- Trainer/in: Cosima Eder
Organisatorische Informationen finden Sie auf dieser LSF-Seite.
- Trainer/in: Bernd Ludwig
- Trainer/in: Laura Niebling
- Trainer/in: Solveig Ottmann

Wie lassen sich Sprachaufnahmen wissenschaftlich untersuchen? Welche phonetischen Merkmale sind messbar – und wie gelangen sie aus dem Tonsignal in eine Datentabelle? Das Seminar bietet eine praxisnahe Einführung in zentrale Techniken der sprachwissenschaftlichen Datenverarbeitung mit Fokus auf lautsprachliche Phänomene.
Im Zentrum steht das Arbeiten mit Praat, einem Standardwerkzeug der phonetischen Analyse: Die Studierenden lernen, Sprachdaten systematisch zu erheben, zu annotieren und zu analysieren – von der Segmentierung über Formantenmessungen, VOT-Analysen und Rhythmusprofile bis hin zur Untersuchung von Intonation.
Ergänzend werden grundlegende Methoden der computergestützten Auswertung vermittelt. Dazu gehören das automatische Auslesen von Messdaten mit Skripten, sowie deren Aufbereitung und Visualisierung mit Excel und R (insbesondere mit ggplot2).
Ein besonderer Fokus liegt auf Phänomenen des Sprachkontakts und der Lernersprache, was Raum für eigene kleine Forschungsfragen schafft. Das Seminar kombiniert theoretische Reflexion mit praktischer Analysearbeit und bereitet die Teilnehmenden darauf vor, selbstständig mit phonetischen Sprachdaten zu arbeiten – eine wertvolle Grundlage für Abschlussarbeiten und eigene Projekte im Bereich der experimentellen Linguistik
- Trainer/in: Jonas Grünke
Schon der Vorsokratiker Heraklit hat eine erste Beschreibung von Harmonie gegeben: „Das Widerstreitende zusammentretend und aus dem Sichabsondernden die schönste Harmonie.“ (47 Aristoteles, Nik. eth. Q 2, 1155b 4f. [DK 22 B 8]) Mit dieser „Definition“ ist schon das Wichtigste gesagt. Harmonie ist nicht nur Passung, Gleichklang oder strenge Symmetrie, sondern sie muss eine Ungleichheit in sich tragen. Diese führt zu einer gewissenSpannung, die aber nicht als störend empfunden wird, sondern einen
positiven Reiz ausübt. Das Seminar versucht, diesem seltsamen Phänomen von verschiedenen Zugängen her auf den Grund zu gehen.
Das Seminar steht für alle philosophieinteressierte Personen offen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gefragt, eine Einheit zum Thema "Harmonie" zu gestalten. Dabei sind auch Anleihen aus verschiedenen Disziplinen möglich. Setzen Sie sich bitte für eine Absprache mit der Kursleitung in Kontakt.
Da das Seminar einstündig ist, können hier keine LP erworben werden. Wir freuen uns aber über jeden und jede, der bzw. die aus Freude an der Philosophie teilnimmt. Der Zugangslink wird über GRIPS in den "Ankündigungen" bekanntgegeben.
- Trainer/in: Gertraud Kumpfmüller
Ziel dieser Übung ist die Vermittlung der Grundbegriffe der harmonischen Funktionstheorie.
Dazu gehören der Dreiklang und seine Umkehrungen, die Kadenz, die Funktionssymbole und die Stimmführung im homophonen vierstimmigen Satz. Zusätzlich werden die Regeln des bezifferten Basses (Generalbass) behandelt.
- Dozent: Michael Braun

Ziel dieser Übung ist die Vermittlung von Grundbegriffen der
harmonischen Funktionstheorie. Dazu gehören die Tonarten, Dreiklänge und
ihre Umkehrungen, Vierklänge (z. B. Dominantseptakkord), die
Kadenzformen, die Funktionssymbole, der Quintenzirkel, die Stimmführung
im homophonen vierstimmigen Satz (z. B. Choralsätze) sowie anfängliche
harmonische Analysen (z. B. Lieder). Die Grundlagen des bezifferten
Basses (Generalbass) werden einführend behandelt.
- Trainer/in: Gregor Herzfeld
Fortsetzung der Übung Harmonielehre I. Gegenstände sind: Ausbau der Funktionstheorie (Modulation, Alterationen), Übungen im vierstimmigen Satz und harmonische Analyse verschiedenartiger Musikstücke.
- Dozent: Michael Braun
Wir setzen unsere Beschäftigung aus dem Kurs Harmonielehre I
fort. Themen sind die Analyse von Modulationen in größeren Formen wie
Sonatensätzen, von komplexeren tonalen Beziehungen (etwa in romantischen
Klavierliedern oder der „Tristan-Akkord“), aber gerne, wenn die Zeit
reicht, auch Grundzüge von Jazz-Harmonik, Pop- und Rockharmonik, die
ihre jeweils eigenen Gesetzmäßigkeiten haben und kaum mit traditioneller
Funktionsharmonik zu verstehen sind. Im angloamerikanischen Raum
verbreitete Analysetools wie Schenkers Harmonielehre oder die Pitch
Class Set-Analysis (für posttonale Musik) wären interessant und wichtig
kennen zu lernen, aber vermutlich bedarf es dafür eines Extra-Kurses
(also Harmonielehre III).
- Trainer/in: Simon Hensel
Hier finden sich Materialien und Handouts zum Haupt-/Oberseminar von Prof. Dr. Jerzy Mackow.
- Trainer/in: Kristina Binder
- Trainer/in: Elearning DaF
- Trainer/in: Studienbegleitung DaF
- Trainer/in: Linda Kopf
- Trainer/in: Christine Kramel
- Trainer/in: Anna-Lena Schmidt
- Trainer/in: Thomas Stahl
Die Habsburgermonarchie, lange Zeit als „Völkerkerker“ und modernisierungsunfähig verschrien, hatte – dies belegt die neuere Forschung eindrücklich – tatsächlich seit den 1880er Jahre wesentliche Schritte hin zu einem modernen Arbeits- und Sozialrecht, zu einer effizienten Staatsverwaltung, zu wissenschaftlich fundierter Bevölkerungspolitik und nicht zuletzt zum allgemeinen gleichen Männerstimmrecht und Parlamentarismus gemacht. Die entsprechenden Institutionen wurden von den Nachfolgestaaten übernommen und weiterentwickelt. Ganz im Gegensatz zu dem in den Nationalgeschichtsschreibungen suggerierten Neuanfang nach dem Ersten Weltkrieg, wurden hier also ihrem Entstehungskontext supranationale Institutionen weitertradiert. Dies wirft neues Licht auf die politische Praxis der Zwischenkriegszeit und darüber hinaus und schärft die Aufmerksamkeit für die Persistenz entsprechender veränderungsträger Strukturen. Dies werden wir anhand unterschiedlicher Themen wie dem Staatsbürgerschaftsrecht, dem Sozialversicherungswesen, sozialer Bewegungen und beruflicher Vereinigungen, dem Parteienwesen sowie der parlamentarischen Praxis in den Nachfolgestaaten nachvollziehen. Das Hauptseminar schließt mit einer Hausarbeit.
The Habsburg Monarchy, long considered a "dungeon of the people" and incapable of modernisation, had - as recent research impressively proves - in fact been taking significant steps since the 1880s towards modern labour and social law, efficient state administration, scientifically based population policy and, last but not least, universal equal male suffrage and parliamentarianism. The corresponding institutions were adopted and further developed by the successor states. Quite in contrast to the new beginning after the First World War suggested by national historiographies, supranational institutions were thus passed on in their context of origin. This sheds new light on the political practice of the interwar period and beyond, and sharpens attention to the persistence of corresponding change-bearing structures. We will trace this through various topics such as citizenship law, the social security system, social movements and professional associations, the party system and parliamentary practice in the successor states. The seminar will conclude with a term paper.
- Trainer/in: Natali Stegmann
Blockseminar, 17.07.23-21.07.23, 12-17 Uhr, Raum: wird noch bekannt gegeben
- Trainer/in: Omar Nasim
- Trainer/in: Kerstin Steffen-Füchsl
In diesem Seminar geht es um den Entwurf von Prototypen für neuartige/ungewöhnliche Mensch-Maschine-Interfaces auf Basis der bekannten Arduino-Plattform.
Das Seminar wird wegen der Hardware-Anforderungen als Blockseminar in der 2. Februarhälfte stattfinden. Einen ersten Eindruck vermittelt folgendes Youtube-Video von einem vergleichbaren Seminar an der LMU München:
- Trainer/in: Florian Echtler
- Trainer/in: Raphael Wimmer
In diesem Seminar geht es um den Entwurf von Prototypen für neuartige/ungewöhnliche Mensch-Maschine-Interfaces auf Basis der bekannten Arduino-Plattform.
Das Seminar wird wegen der Hardware-Anforderungen als Blockseminar in der 2. Februarhälfte stattfinden. Einen ersten Eindruck vermittelt folgendes Youtube-Video von einem vergleichbaren Seminar an der LMU München:
- Trainer/in: Florian Echtler
- Trainer/in: Raphael Wimmer
Die „Annalen“ des Tacitus - der Originaltitel war wohl „Ab excessu Divi Augusti“ - behandeln die Zeit vom Tod des Augustus bis zum Ende Neros. Erhalten sind - teilweise unvollständig - die Bücher 1-6 und 11 bis 16. Behandelt werden sollen im Hauptseminar hauptsächlich die Partien, die die Ereignisse in Rom und die Interaktion von Kaiser, Senat und Volk schildern. Dabei soll der literarischen Technik des Tacitus besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden (Anordnung des Stoffs, Charakterzeichnung, dramatische Ausgestaltung einzelner Szenen). Tacitus soll also nicht nur als Historiker, sondern auch als Erzähler und „Dramatiker“ gewürdigt werden.
- Trainer/in: Andreas Heil
- Trainer/in: Matthias Langgartner
- Trainer/in: Arne Dittmer
- Trainer/in: Sara Hassunah
- Trainer/in: Arne Dittmer
- Trainer/in: Sara Hassunah
- Trainer/in: Verena Pöhner
- Trainer/in: Felix Gritschmeier
- Trainer/in: Felix Gritschmeier
- Trainer/in: Klaus Lange
- Trainer/in: Felix Gritschmeier
- Trainer/in: Klaus Lange
- Trainer/in: Felix Gritschmeier
- Trainer/in: Ralf Junkerjürgen
- Trainer/in: Sandra Schmidt
- Trainer/in: Sekretariat Spanienzentrum
Guillaume de Machaut (um 1300-1377) verstand es wie kaum ein anderer Künstler im 14. Jahrhundert, seine eigene Person in seinem umfangreichen literarischen und musikalischen Schaffen darzustellen. In diesem Hauptseminar werden wir uns anhand einer Untersuchung der überlieferten Handschriften mit Machauts kompositorischen Œuvre beschäftigen: Seine Motetten und seine (ein- und mehrstimmigen) französischen Chansons werden wir sowohl aus musikalischer als auch aus literarischer Perspektive analysieren. Auch die musikhistorisch bedeutende Messe de Nostre Dame – es handelt sich um die erste vollständige Vertonung des Messordinariums – und der Hoquetus David sind Gegenstand des Seminars. Schließlich soll die Rezeption von Machauts Œuvre anhand von aufführungspraktischen und historiografischen Fragen diskutiert werden.
- Trainer/in: Katelijne Schiltz
- Trainer/in: Katelijne Schiltz
- Trainer/in: Andreas Heil
Dieses Seminar richtet sich an Studierende des Lehramts Spanisch, kann aber auch von allen anderen Studierenden im Master gewinnbringend besucht werden. Im Seminar werden wir uns mit den Prinzipien der Kognitiven Linguistik und der (gebrauchsbasierten und kognitiv orientierten) Konstruktionsgrammatik vertraut machen. Diese Sprachtheorien nehmen u.a. keine strikte Trennung zwischen 'Wortschatz' und 'Grammatik' an und gehen davon aus, dass sprachliches Wissen in Form von sog. 'Konstruktionen' (Form-Bedeutungs-Paaren) sowohl im Erst- als auch im Zweitspracherwerb eine zentrale Rolle spielt. Im Seminar soll anhand konkreter Fallstudien untersucht werden, inwiefern die sprachwissenschaftlichen Erkenntnisse für den schulischen Fremdsprachenunterricht - und insbesondere im Hinblick auf die sog. 'sprachlichen Mittel' des Spanischen - nutzbar gemacht werden können.
- Trainer/in: Evelyn Wiesinger
Dieses Seminar richtet sich an Studierende des Lehramts Spanisch, kann aber auch von allen anderen Studierenden im Master gewinnbringend besucht werden. Im Seminar werden wir uns mit den Prinzipien der Kognitiven Linguistik und der (gebrauchsbasierten und kognitiv orientierten) Konstruktionsgrammatik vertraut machen. Diese Sprachtheorien nehmen unter anderem keine strikte Trennung zwischen Wortschatz und Grammatik an und gehen davon aus, dass sprachliches Wissen in Form sogenannter Konstruktionen (Form-Bedeutungs-Paare) sowohl im Erst- als auch im Zweitspracherwerb eine zentrale Rolle spielt. Im Seminar soll anhand konkreter Fallstudien untersucht werden, inwiefern die sprachwissenschaftlichen Erkenntnisse für den schulischen Fremdsprachenunterricht und insbesondere im Hinblick auf die sprachlichen Mittel des Spanischen nutzbar gemacht werden können.
- Trainer/in: Evelyn Wiesinger
Ob privater Instrumentalunterricht, Chor- und Bandproben oder „nur“ der wöchentliche Musikunterricht an der Schule – die meisten Kinder in Deutschland erhalten eine gewisse musikalische Ausbildung.
Doch ist die Beschäftigung mit Musik in jungen Jahren reiner Selbstzweck, oder hat Musik, abgesehen von ihrer eigenen Bedeutsamkeit, Auswirkungen auf andere Bereiche der kindlichen Entwicklung? Dieser Frage, die auch eine hohe kulturpolitische Relevanz aufweist, werden wir in diesem Seminar nachgehen.
Unter anderem beschäftigen wir uns mit Themen rund um Musikwahrnehmung und -verarbeitung, Musiktraining und Sprachentwicklung, Musiktraining und Emotionsregulation, das deutsche Musikausbildungssystem und Musiktherapie, sowie mit Forschungen über musikalische Wunderkinder und psychische- und physische Belastungen bei jungen Musikern. Darüber hinaus werden Gastvorträge von praktizierenden Profi-Musikern und Musiktherapeuten ein weitreichendes Verständnis der Seminarinhalte befördern.
Am 26. November 2021 findet das Seminar von 20:00-21:30 statt!
Zeitschriften:
Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie
Zeitschrift für Kritische Musikpädagogik
Zeitschrift „üben & musizieren“
Handbücher:
Andreas C. Lehmann, Reinhard Kopiez (Hg.) (2018) Handbuch Musikpsychologie, Hogrefe Verlag
Hans-Helmut Decker-Voigt, Dorothea Oberegelsbacher, Tonius Timmermann (Hg.) (2020/2012) Lehrbuch Musiktherapie, UTB GmbH
- Trainer/in: Felix Gritschmeier
- Trainer/in: Klaus Lange
- Trainer/in: Yiqi Sun
- Trainer/in: Dennis Pausch
Psalmen nehmen nicht nur in der Liturgie, sondern auch in der Musikgeschichte einen wichtigen Platz ein. Mit ihrem klaren formalen Aufbau und ihrer bilderreichen poetischen Sprache inspirieren sie Komponisten bis heute. In diesem Hauptseminar schlagen wir den Bogen vom Mittelalter bis zum 17. Jahrhundert. Anhand von ausgewählten repräsentativen Beispielen (etwa von Josquin des Prez, Adrian Willaert, Orlando di Lasso, Thomas Tallis, Claudio Monteverdi, Heinrich Schütz, Jan Pieterszoon Sweelinck und Gregorio Allegri) sollen kompositionstechnische Herangehensweisen (vom aus der Improvisationspraxis stammenden Fauxbourdon und Falsobordone bis hin zur feierlichen Mehrchörigkeit) ebenso diskutiert werden wie die Rolle von Psalmen in unterschiedlichen konfessionellen Kontexten. Psalmübersetzungen und -kommentare sollen dazu ebenfalls herangezogen werden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Vertonungen der sieben Bußpsalmen.
- Trainer/in: Katelijne Schiltz
- Trainer/in: Jürgen Daiber
- Trainer/in: Miriam Kotter
- Trainer/in: Tatjana Kühnast
- Trainer/in: Katelijne Schiltz
Was öffentlich ist und was als Teil des Privaten zu bewerten ist,
variiert je nach demokratietheoretischem Standpunkt erheblich. Mehr
noch: Schon die Antwort auf die Frage danach, ob das Öffentliche und das
Private überhaupt zwei voneinander getrennte Sphären sind und als
Gegensätze verstanden werden müssen, ist strittig. So können mit
Aristoteles und Hannah Arendt die wohl prominentesten Vertreter einer
Demokratietheorie benannt werden, die für eine klare Trennung plädiert,
während in postmodernen, poststrukturalistischen Theorien häufig die
fluiden Grenzen betont werden und auch, vielleicht sogar gerade das
Private politisch ist.
Aber Öffentlichkeit lässt sich nicht nur in Relation zum Privaten
denken, sondern auch als (demokratietheoretisches) Phänomen an sich. Was
meinen wir, wenn wir von „Öffentlichkeit“ sprechen? Wer ist Teil der
Öffentlichkeit? Was darf oder soll öffentlich diskutiert und verhandelt
werden? Wie diskutieren wir öffentlich? Wo liegen die Grenzen des
öffentlich Sagbarem und wie gehen wir mit öffentlicher Diskriminierung
von Minderheiten um? Diese und weitere Fragen wollen wir aus
verschiedenen demokratietheoretischen Perspektiven im Rahmen des
Hauptseminars diskutieren.
Das Hauptseminar ist als Lektüre-Seminar konzipiert. Die erfolgreiche
Teilnahme setzt eine intensive Textvorbereitung, eine aktive Beteiligung
an der Diskussion, die Übernahme eines Referats sowie die Abgabe einer
Hauptseminararbeit voraus.
- Trainer/in: Politische Philosophie
- Trainer/in: Sarah Strömel
Seit einigen Jahren scheint es, als verstünden wir die Welt nicht mehr - dabei war doch alles so klar! Im wiedervereinigten Deutschland wurde schnell kanonisiert, was "die Wende" von 1989 war, nämlich der verdiente Untergang des "Unrechtsstaates" DDR und eine aus der Gesellschaft selbst kommende Revolution gegen Unterdrückung und Mangel. Auch schien es so, dass diese Sichtweise auch auf das Ende anderer kommunistischer Systeme übertragbar sei und fester Bestandteil einer erneuerten europäischen Identität werden würde. Der liberale Demokratie hatte doch gesiegt, und nach ihr sollte nichts mehr kommen! Erste Zweifel kamen auf, als Putins Russland gegen Ende der 2000er Jahre begann, seine Demokratie als "gelenkt" zu präfigieren; sie wuchsen weiter, als nach der weltweiten Finanzkrise in Ungarn, Polen und anderswo rechtspopulistische Parteien an die Macht kamen, die nicht viel von der liberalen Gewaltenteilung hielten und nationale Identitäten höher werteten als individuelle Freiheiten. Seinen heftigsten Stoß aber erhielt unser Weltbild, als in den USA Donald Trump zum Präsidenten gewählt wurde und sich damit die weltweite Schutzmacht des Westens von ihren eigenen Prinzipien verabschiedete. Seither teilt sich unsere Öffentlichkeit in jene, die hoffen, die "Krankheit" des Rechtspopulismus werde wieder vorübergehen, und andere, die uns am Beginn eines neuen unübersichtlichen Zeitalters sehen - welches von vielen gefürchtet, von manchen aber auch ersehnt wird.
Vor diesem Hintergrund fragen wir im Proseminar, was 1989 und in den darauf folgenden Jahren im östlichen Europa eigentlich geschah, was sich "die Menschen" wünschten und welche Möglichkeiten sie hatten, diese Wünsche umzusetzen. Wir fragen, weshalb die kommunistischen Herrschaften zusammenbrachen, und warum das zum Ersatz bereitstehende neue Modell, das liberale, sich in vielen Ländern als weniger stabil erwies als anfangs geglaubt. Zu diesem Zweck lesen wir Schlüsseltexte und beschäftigen uns mit Fallbeispielen aus Ostmitteleuropa, aber auch mit Russland, Südosteuropa und Ostdeutschland. Kenntnisse in Sprachen des östlichen Europas sind erwünscht, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme.
Einführende Lektüre: Philipp Ther: Das andere Ende der Geschichte. Über die Große Transformation. Berlin 2019.
Voraussetzung für Leistungspunktvergabe: Regelmäßige Teilnahme, Lektüre, Präsentation, Hausarbeit (mindestens 20 Seiten)
- Trainer/in: Klaus Buchenau
- Trainer/in: Marcus Hahn
- Trainer/in: Felix Gritschmeier
- Trainer/in: Andreas Reißmann
Hauptseminar: Deutschland und Frankreich: Die beiden Nachbarn am Rhein - „So nah und doch gelegentlich so fern“. Eine wechselvolle Beziehung (1949-2019) (Neri-Ultsch)
Verbindliche Vorbesprechung: Montag, 20. April 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Blockformat: Freitag/Samstag: 12./13. Juni 2026: 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Freitag/Samstag: 27.6./28.6. 2026: 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Das deutsch – französische Verhältnis unterliegt einer wechselhaften Geschichte. Der schwierige Weg von der Konfrontation Frankreichs und Deutschlands im Zweiten Weltkrieg zur deutsch-französischen Aussöhnung, die im Elysée-Vertrag von 1963 gipfelte und die weitere Entwicklung Deutschland und Frankreichs bis hin zur Deutschen Einheit und ihrer Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Integration wird in seinen wichtigsten Abschnitten rekonstruiert und analysiert. Unser Überblick führt uns von der „Erbfeindschaft“ zur Versöhnung, von der militärischen Konfrontation zur europäischen Integration über die deutsche Einheit bis zum deutsch-französischen Vertrag von Aachen 2019. Neben den wichtigsten Zusammenhängen und bedeutenden Akteuren der deutsch-französischen Beziehungen werden auch gesellschafts-, kultur- und mentalitätsgeschichtliche Aspekte in Blick genommen werden.
Literaturhinweise:
Defrance, Corinne/Pfeil, Ulrich: Deutsch-französische Geschichte, Bd. 10: Eine Nachkriegsgeschichte in Europa 1945-1963, Darmstadt 2011; König, Mareike/Julien, Élise/Lamerz-Beckschäfer, Birgit: Verfeindung und Verflechtung. Deutschland und Frankreich 1870-1918, Darmstadt 2019; Lappenküpper, Ulrich: Die deutsch-französischen Beziehungen1949-1963: Von der Erbfeinschaft zur „Entente elementaire“, München 2001; Miard-Delaccroix, Hélène: Deutsch-französische Geschichte, Bd. 11: Im Zeichen der europäischen Einigung von 1963 bis in die Gegenwart, Darmstadt 2011; Dieselbe/Wirsching, Andreas: Von Erbfeinden zu guten Nachbarn. Ein deutsch-französischer Dialog, Stuttgart 2019; Poidevin, Raymond/Bariéty, Jacques: Frankreich und Deutschland. Die Geschichte ihrer Beziehungen 1815-1975, München 1982; Woyke, Richard: Deutsch-französische Beziehungen seit der Wiedervereinigung. Das Tandem fasst wieder Tritt, Opladen 2000
Leistungsnachweise: Regelmäßige und aktive Mitarbeit, Referat und Hausarbeit.
- Trainer/in: Daniela Neri-Ultsch
Das Skriptorium von Petrus Alamire (um 1470–1536), der im frühen 16. Jahrhundert u.a. am Burgundisch-Habsburgischen Hof tätig war, produzierte prächtig illuminierte Handschriften mit mehrstimmiger Musik von namhaften (hauptsächlich frankoflämischen) Komponisten. In einer Zeit, in der der Musikdruck immer wichtiger wurde, hat die Herstellung von Prachthandschriften eine besondere künstlerische, aber auch politische und soziale Bedeutung. Wie wurden solche Handschriften hergestellt? Für wen waren sie bestimmt? Welches Repertoire enthalten sie? Welche (kunst)historische Bedeutung haben sie? Diesen Fragen werden wir im Seminar anhand von Fallstudien nachgehen.
Die meisten Handschriften, die in namhaften europäischen Bibliotheken aufbewahrt werden, wurden mittlerweile digitalisiert oder sind als Faksimile verfügbar, sodass eine eingehende Beschäftigung mit den Codices möglich ist. Vier Handschriften aus dem Alamire-Komplex befinden sich in der Bayerischen Staatsbibliothek und werden wir im Rahmen einer Tagesexkursion (Termin wird noch bekanntgegeben) besichtigen.
- Trainer/in: Katelijne Schiltz
In der Philosophie des Geistes ist der Dualismus eine Antwort auf das Körper-Geist-Problem: Geist ist nicht restlos reduzierbar auf Körperliches. Etwas spezieller und moderner lautet die These des Dualismus: Das Bewusstsein ist nicht reduzierbar auf das Gehirn bzw. auf die physikalischen Prozesse, die im Gehirn ablaufen.
Jahrhundertelang war der Dualismus in Form von Seelenlehren die dominante Position zum Körper-Geist-Problem. Dies änderte sich grundlegend im 20. Jahrhundert. Unter dem Eindruck von vielen neuen Ergebnissen der Gehirnforschung wurde der Materialismus und Reduktionismus zu einer Standardposition in der Philosophie des Geistes und der Dualismus wurde zu einer Randposition, die sogar manchmal als anti-wissenschaftlich diffamiert wurde.
Unbeeindruckt davon griffen Saul Kripke und später David Chalmers die klassische Argumentation von René Descartes für den Dualismus auf und verteidigten sie u.a. indem sie mit den formalen Mitteln der Modallogik reformuliert wurde.
Im Seminar wollen wir sowohl die Argumentation von Descartes als auch die modernen Variationen und Verbesserungen durch Kripke und Chalmers genau analysieren.
Das Seminar findet per Zoom-Videokonferenz statt. Bitte melden Sie sich im zugehörigen GRIPS-Kurs an.
Literatur
R. Descartes: Meditationen über die Erste Philosophie
S. Kripke: „Identity and Necessity“ in: Philosophical Troubles. Oxford 2011
Naming and Necessity. Oxford 1980
D. Chalmers: The Conscious Mind. Oxford 1996
F. von Kutschera: Jenseits des Materialismus. Paderborn 2003.
Leistungsnachweis
4 ECTS für ein Referat, 7 ECTS für ein Referat + eine Hausarbeit
- Trainer/in: Holger Leuz
Was ist eine gute Demokratie? Die Frage danach, was eine gute Demokratie ausmacht – oder anders gesagt – wie eine gute Demokratie sein soll, ist eine Frage, die von der normativen Demokratietheorie beantwortet wird. In der normativen Demokratietheorie existieren verschiedene Ansätze (bspw. liberale, republikanische, deliberative, feministische, kommunitaristische, radikale Demokratietheorien), die die Frage, was eine gute Demokratie ist, durchaus unterschiedlich beantworten und in ihrer Begründung auf sehr verschiedene Kriterien fokussieren. Im Hauptseminar wollen wir uns die wichtigsten modernen normativen Demokratietheorien erarbeiten und anwendungsbezogen diskutieren. Ziel ist also nicht nur ein vertieftes Verständnis der wichtigsten Positionen der normativen Demokratietheorie, sondern auch eine Beantwortung der Frage, was die jeweiligen Demokratietheorien zum Verständnis und zur Bewältigung zentraler Herausforderungen liberaler Demokratien im 21. Jahrhundert beitragen können. Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
- Trainer/in: Eva Odzuck
- Trainer/in: Politische Philosophie
- Trainer/in: sekretariat aedl
- Trainer/in: Lea Braun
- Trainer/in: Anna Müller
- Trainer/in: Regine Weber
- Trainer/in: Katelijne Schiltz
- Trainer/in: Katelijne Schiltz
Kulturgeschichte des Politischen: Theorie und Fallbeispiele aus der Landesgeschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert
Als Adenauer im September 1949 seinen Antrittsbesuch bei den Hohen Kommissaren der drei Westalliierten auf dem Petersberg machte, war die Bundesrepublik Deutschland noch keineswegs souverän. Und die Hohen Kommissare ließen das den Bundeskanzler auch spüren: McCloy empfing ihn nicht unverzüglich, der Kanzler musste vor dem Gebäude – es regnete – warten. Dieser revanchierte sich, indem er umgehend den Teppich betrat, der eigentlich den Vertretern der Siegermächte vorbehalten war. Keine dieser Handlungen hatte unmittelbare politische Auswirkungen – und doch sind sie von den handelnden Personen symbolisch so aufgeladen worden, dass sie kaum als unpolitisch gedeutet werden können. Was sich in diesem Fallbeispiel verdichtet, hat die Kulturgeschichte grundsätzlich so gefasst: Der Mensch ist ein symbolerzeugendes und symboldeutendes Wesen. Jeder seiner sozialen Handlungen – und dies schließt Politik ein – wohnt eine symbolische Bedeutung inne. Da diese Symbole uneindeutig sind, ist es die Aufgabe des Gegenübers, diese zu dekodieren. Bedeutung ist diesem Verständnis nach folglich nichts Statisches, etwas, das außerhalb des Menschen existiert, sondern entsteht erst in dessen kommunikativen Aushandlungsprozessen. Das Hauptseminar fragt an einigen wenigen ausgewählten Beispielen unterschiedlicher Epochen (es wird thematische Schwerpunktsetzungen geben) nach den Potentialen wie den Grenzen dieses theoretischen Konzepts. Hierbei sollen insbesondere Fragestellungen der Performanzforschung und der Visual History zunächst theoretisch erarbeitet werden, um sie im Anschluss beispielhaft anzuwenden und ihre Nützlichkeit für die Geschichtswissenschaft zu diskutieren.
Literaturhinweise:
Frevert, Ute: Neue Politikgeschichte. Perspektiven einer historischen Politikforschung; Frankfurt a.M. 2005 Mergel, Thomas: Kulturgeschichte der Politik (Version 2.0), in: Docupedia-Zeitgeschichte, online verfügbar unter: http://docupedia.de/zg/mergel_kulturgeschichte _politik_v2_de_2012; Stollberg-Rilinger, Barbara (Hrsg.): Was heißt Kulturgeschichte des Politischen?; Berlin 2005.
- Trainer/in: Brigitte Gutbrodt
- Trainer/in: Christoph Kaindl
- Trainer/in: Jörg Zedler
- Trainer/in: Michael Zimmermann
Eine Theorie der Gerechtigkeit hat die wahrscheinlich nachhaltigste politikphilosophische Debatte im 20. Jahrhundert ausgelöst, nämlich die zwischen Liberalen, die von einem Primat des Individuums gegenüber der Gemeinschaft ausgehen, und jenen, die auf dem Primat der Gemeinschaft gegenüber dem Individuum insistieren. Diese Gruppe verteilt sich über verschiedene politische Lager: christlich Konservative, sozialistisch Inspirierte und selbst Liberale, denen Rawls Position zu weit geht. Rawls verändert daraufhin in den achtziger Jahren seinen liberalen Ansatz. Das Seminar analysiert die verschiedenen Positionen und diskutiert deren Aktualität.
- Trainer/in: Politische Philosophie
- Trainer/in: Hans-Martin Schönherr-Mann
- Trainer/in: Jürgen Daiber
Spätestens seit den Debatten zwischen „Liberalen“ und „Kommunitaristen“
Ende des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts ist Michael Sandel als
scharfer, aber politisch nicht immer eindeutig zu verortender Kritiker
des Liberalismus vor allem amerikanischer Prägung – mit stark
pro-kapitalistischer Prägung – bekannt. Das Ziel dieses Seminars ist es,
gemeinsam und in kritischer Lektüre und Diskussion seine Verteidigung
einer gemeinwohlorientierten Politik zu untersuchen.
- Trainer/in: Politische Philosophie
- Trainer/in: Dietrich Schotte
- Trainer/in: Sarah Strömel
- Trainer/in: Katelijne Schiltz
Wie viele Personen fallen uns wohl spontan ein, die vor allem wegen ihrer Tätigkeit als Kompositionslehrer:innen im musikgeschichtlichen Gedächtnis geblieben sind? Christian Gottlob Neefe vielleicht (ein früher Lehrer Beethovens) oder Johann Georg Albrechtsberger (durch verschiedene Biographien Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts als Kontrapunktlehrer umhergeisternd). Aber wer auch immer uns in den Sinn kommen mag: Wenn der Ruhm der Schüler:innenschaft ein wichtiger Faktor für das Renommee von Lehrer:innen ist, dann wird es kaum jemand aufnehmen können mit Nadia Boulanger (1887–1979), die in Paris so unterschiedliche wie illustre Persönlichkeiten unterrichtete wie Virgil Thomson, Aaron Copland, Elliott Carter, Igor Markevitch, Jean Françaix, Leonard Bernstein, Ástor Piazzolla oder Idil Biret (die Liste lässt sich fortsetzen). Wenn Boulangers Unterricht auch nicht in all diesen Biographien als nachhaltiger Einfluss wirkte, so stellte er doch in manchen einen tiefgreifenden Impulsgeber dar (so bei Piazzolla, Copland oder Françaix).
Eine Auseinandersetzung mit Nadia Boulangers Wirken erlaubt somit nicht nur einen Prominenz-gespickten Einblick in einen Ausschnitt der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts, sondern insbesondere eine facettenreiche Konfrontation mit sehr unterschiedlichen Stilen und Herangehensweisen des progressiven Komponierens. Neben einer Auseinandersetzung mit Boulangers Persönlichkeit und Unterrichtskonzept wird daher eine Beschäftigung mit einigen ihrer Schüler:innen (vor allem den komponierenden) und deren Musik einen zentralen Platz im Seminar einnehmen, außerdem eine Annäherung an ihre Schwester, die früh verstorbene Komponistin Lili Boulanger (1893–1918).
Die vorbereitende Lektüre der Artikel zu Nadia Boulanger in MGG Online und Grove Music Online wird erwartet. Weiterführende Literatur wird im Kurs bekannt gegeben bzw. erarbeitet.
- Trainer/in: Michael Braun
- Trainer/in: Joachim Hauser
- Trainer/in: Andreas Reißmann
- Trainer/in: Katelijne Schiltz
Freuds Traumdeutung (1900) bezeichnet den Traum als "Via Regia zur Kenntnis des Unbewußten". Die Vorstellung, im Traum einen zu entschlüsselnden Ausdruck der Sprache des Unbewussten vor sich zu haben, nimmt gravierenden Einfluss auf Inhalt und Form der Literatur der klassischen Moderne (Schnitzler, Kafka, Hesse, Ernst Jünger et al.). Doch bereits lange vor Freud finden sich Wunschträume, Angstträume, Mahnträume, Selbstbestrafungsträume, Visionen und Beschwörungen in narrativen Mustern zum Ausdruck gebracht. Das Seminar sucht die über das literarische Zeugnis zum Ausdruck gebrachten "Kunstgriffe des Traumes“ (H. Hesse), sprich: mentalitätsgeschichtlich variierende Traumkonzeptionen ins Blickfeld der Analyse zu nehmen.
Bisher feststehende Texte des Seminar sind: Novalis: Heinrich von Ofterdingen (Exposition), E.T.A. Hoffmann: Der Magnetiseur, Heinrich von Kleist: Das Käthchen von Heilbronn, Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, Charles Baudelaire: Die künstlichen Paradiese, Sigmund Freud: Der Dichter und das Phantasieren, Arthur Schnitzler: Traumnovelle, H. von Hofmannsthal: Reitergeschichte, Thomas Mann: Der Tod in Venedig.
- Trainer/in: Felicitas Andel
- Trainer/in: Jürgen Daiber
In diesem Seminar wollen wir uns mit dem Konzept der Unendlichkeit aus philosophischer, logisch-mathematischer und zum Teil existenzieller Perspektive befassen.
Literatur:
A.W. Moore: The Infinite
R. Rucker: Infinity and the Mind
Aufgrund der Corona-Maßnahmen im Sommersemester 2020 wird der Kurs Ende September als Blockkurs gehalten. Interessierte mögen sich bitte bis 30. Juli beim Dozenten melden. Sollte bis Ende September immer noch kein Präsenzbetrieb möglich sein, wird der Kurs voraussichtlich per Zoom gehalten.
4 ECTS für ein Referat, 7 ECTS für Referat + Hausarbeit
- Trainer/in: Holger Leuz
Der Markt für Zeitdiagnosen, die der liberalen Demokratie einen baldigen Untergang prophezeien, boomt schon seit Jahren.
Im Seminar werden wir einige dieser Diagnosen genauer betrachten. Woran machen sie die tatsächlichen oder vermeintlichen Zerfallserscheinungen fest? Welches normative Ideal von Demokratie steckt jeweils dahinter? Welche Implikationen könnte die ‚Demokratiedämmerung‘ für die politische Theoriebildung haben? Und welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus einerseits für das demokratische Handeln, anderseits für das theoretische Verständnis dessen, was Demokratie heute noch heißen kann?
Das Seminar besteht aus Vor- und Nachbereitungssitzungen an der Universität Regensburg und intensiver gemeinsamer Arbeit an drei Blocktagen an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an der Seminardiskussion und die sorgfältige Lektüre im Vorfeld werden vorausgesetzt.
- Trainer/in: Politische Philosophie
- Trainer/in: Sarah Strömel
Die Beziehungen zwischen den Gebieten, die heute Italien bzw. Bayern
sind, ist lang und facettenreich: Sie umfasst die frühmittelalterliche
Macht-, Heirats- und Klosterpolitik der Herzöge Garibald bzw. Tassilo
III. genauso wie die frühneuzeitliche Kirchenpolitik bayerischer
Herrscher, die Italiensehnsucht bayerischer Könige im 19. Jahrhundert
und den bayerischen Massentouristen im 20. Umgekehrt prägten
italienische Künstler die bayerische Kultur, bauten Wanderarbeiter
Oberpfälzer Eisenbahnen, kamen die „Gastarbeiter“ zunächst in Bayern an
und beherbergt München noch heute die größte italienische Gemeinde in
Deutschland. Das Hauptseminar wird – ausgehend von einer theoretischen
Fundierung auf der Grundlage der histoire croisée – an ausgewählten
Schwerpunkten aus dem Mittelalter, der Frühen Neuzeit und der Moderne
Verflechtungen und Transfers zwischen Bayern und Italien erarbeiten.
Dies wird zunächst in mehreren einführenden Sitzungen während des
Semesters geschehen. Der größere Teil des Seminars wird dann – sofern
die pandemische Lage es zulässt – im Rahmen einer Exkursion nach
Südtirol abgehalten. Diese findet vom 18. bis 22. September 2022 statt.
- Trainer/in: Brigitte Gutbrodt
- Trainer/in: Christoph Kaindl
- Trainer/in: Jörg Zedler
- Trainer/in: Michael Zimmermann
In einem weiten philosophischen Sinn ist Ästhetik die Theorie unserer sinnlichen Wahrnehmung und insofern noch gar nicht auf Belange der Kunst beschränkt oder auf Werturteile zu ihren Werken und Performanzen ausgerichtet. Dennoch hat Kunst gerade in westlicher Ästhetik seit jeher einen vornehmen Platz als Gegenstand beansprucht und dabei die Frage nach ästhetischen Urteilen provoziert. Das Seminar bewegt sich chronologisch an einflussreichen Positionen westlicher Musikästhetik vom 18. Jahrhundert bis in die jüngere Gegenwart entlang und beleuchtet historische und biographische Hintergründe. Für die Teilnehmenden bedeutet das vor allem die Auseinandersetzung mit einflussreichen oder exemplarischen Texten und das Trainieren eines reflektierenden, vergleichenden und vernetzenden Umgangs mit historischen und aktuellen Denkkonzepten. Mit der Frage danach, wie wir Musik wahrnehmen und wann wir sie ästhetisch wertschätzen, verfolgt die Vorlesung eine zentrale Fragestellung in unserem Umgang mit Musik, sei es im Konzertsaal oder an der Bushaltestelle. Abrundend wird sich die Frage stellen, worin Eigenheiten einer „westlichen“ Musikästhetik bestehen könnten.
- Trainer/in: Michael Braun
Liberal democracy is in crisis around the world. The foundations on which liberal, constitutional democracy is based are crumbling, not only in comparatively young democracies, but also in old (venerable) democracies such as the USA (in the era of Trump). Both its enemies from outside and the destabilizing structures and actors within raise serious doubts as to whether democracy will stand the test of time in the future.
Alexis de Tocqueville already harbored such doubts in the 19th century. In his major work Democracy in America (1835/40), he examines the light and dark sides of democracy as a form of government and society. He is just as sensitive to the dangers that are inscribed in the matrix of democracy as he is to possible coping mechanisms. His groundbreaking research on democracy has made him an internationally respected political scientist. He is an astute analyst of democracy, a critic who knows and understands his democracy precisely. Worldwide appreciated, he is still treated comparatively neglected in German-language political theory and history of ideas.
The seminar will take place in cooperation with an international Tocqueville conference (May 28-30, 2025). In addition to the intensive reading of Tocqueville's theory of democracy, part of the seminar will also be to participate in the conference, read/discuss papers in advance and draw a critical conclusion after the conference.
The seminar is designed as a reading seminar. Successful participation requires intensive text preparation, active participation in the discussion, a presentation and - in the case of the graded seminar - the submission of a term paper.
The seminar can be taken as a graded or ungraded course.
- Trainer/in: Politische Philosophie
- Trainer/in: Sarah Strömel
Möchten Sie Zugriff zu diesen Kurs und den beinhaltenden Informationen und Dateien haben, melden Sie sich bitte unter Angabe des Grundes per E-Mail an:
webmaster.institut@paedagogik.uni-regensburg.de.
Der Rahmenplan regelt - unabhängig von den Prüfern - grundlegende Inhaltsbereiche für die Prüfungen im Diplomstudiengang Pädagogik nach der neuen DPO vom 22.08.2001.
Er definiert zum ersten diejenigen Teilbereiche der Prüfungsfächer, die Gegenstand der schriftlichen und mündlichen Prüfungen sind. Darüber hinaus legt er zum zweiten über die angeführten Literaturangaben das Spektrum innerhalb dieser Teilbereiche fest, die im Rahmen der Prüfungen thematisiert werden.
Er dient Studierenden der Transparenz und als Sockel für die eigenständige Vorbereitung auf die schriftlichen und mündlichen Prüfungen. Die angegebenen Quellen beschreiben in den Teilbereichen denjenigen Ausschnitt des erziehungswissenschaftlichen Diskussionsstandes, vor dessen Hintergrund das Prüfungsgespräch bzw. die Klausur stattfinden wird. In den Prüfungen sollen die Kandidatinnen und Kandidaten unter Beweis stellen, dass sie die in den Quellen behandelten Inhalte kennen, verstanden haben und zu einer fundierten, kritischen Diskussion im Stande sind.
Gültigkeit des Rahmenplans
Der hier angegebene Rahmenplan wurde am 13.11.2003 festgelegt und ist für die Prüfungen im Frühjahr 2005 gültig.
Da die Lehrstühle der Pädagogik darum bemüht sind, die Studierenden nach dem neuesten Stand der Wissenschaft zu prüfen, ist es notwendig, die zu prüfende Literatur in nicht festgeschriebenen Abständen dementsprechend zu verändern bzw. zu erneuern.
Der angegebene Rahmenplan ist deshalb nur so lange gültig, bis ein neuer Rahmenplan ihn ablöst.
- Trainer/in: Webmaster Institut
Im Rahmen der Vorlesungsreihe "Hauptvorlesung Kieferorthopädie I" werden aufbauend auf den Wissensinhalten der kieferorthopädischen Vorlesungen und Kurse des 5. und 6. Fachsemesters die Möglichkeiten der kieferorthopädischen Befunderhebung und Diagnostik vorgestellt und im Detail besprochen. Die Vorlesungsreihe beginnt mit der kieferorthopädischen Anamnese und dem extraoralen und intraoralen klinischen Befund sowie der Funktionsanalyse. Im Folgenden werden die Indikationen und die diagnostische Aussagekraft der einzelnen radiologischen Untersuchungsmethoden in der Kieferorthopädie im Detail besprochen mit besonderem Fokus auf der Fernröntgenseitenbildanalyse als wesentlichem Bestandteil der kieferorthopädischen Diagnostik. Komplettiert wird das diagnostische Portfolio durch die kieferorthopädische Modellanalyse, welche die im Rahmen des Kursus der kieferorthopädischen Propädeutik und Prophylaxe erworbenen Kenntnisse weiter vertieft. Die verschiedenen Einzelbefunde und Analysen werden schließlich in einem kieferorthopädischen Gesamtbefund synthetisiert und in Zusammenschau therapeutische Behandlungsaufgaben abgeleitet, wobei im Rahmen der Vorlesungsreihe vor allem auf allgemeine Therapieprinzipien in der Kieferorthopädie eingegangen wird. Eine differenzierte Darstellung der Möglichkeiten und Indikationen der kieferorthopädischen Prävention und Frühbehandlung mit Diskussion des idealen kieferorthopädischen Behandlungszeitpunktes und den wichtigsten ätiologischen Faktoren für Dysgnathien - Habits/Dyskinesien und frühzeitiger Milchzahnverlust - runden die Vorlesungsreihe ab.
- Trainer/in: Eva Paddenberg
Im Rahmen der Vorlesungsreihe "Hauptvorlesung Kieferorthopädie I" werden aufbauend auf den Wissensinhalten der kieferorthopädischen Vorlesungen und Kurse des 5. und 6. Fachsemesters die Möglichkeiten der kieferorthopädischen Befunderhebung und Diagnostik vorgestellt und im Detail besprochen. Die Vorlesungsreihe beginnt mit der kieferorthopädischen Anamnese und dem extraoralen und intraoralen klinischen Befund sowie der Funktionsanalyse. Im Folgenden werden die Indikationen und die diagnostische Aussagekraft der einzelnen radiologischen Untersuchungsmethoden in der Kieferorthopädie im Detail besprochen mit besonderem Fokus auf der Fernröntgenseitenbildanalyse als wesentlichem Bestandteil der kieferorthopädischen Diagnostik. Komplettiert wird das diagnostische Portfolio durch die kieferorthopädische Modellanalyse, welche die im Rahmen des Kursus der kieferorthopädischen Propädeutik und Prophylaxe erworbenen Kenntnisse weiter vertieft. Die verschiedenen Einzelbefunde und Analysen werden schließlich in einem kieferorthopädischen Gesamtbefund synthetisiert und in Zusammenschau therapeutische Behandlungsaufgaben abgeleitet, wobei im Rahmen der Vorlesungsreihe vor allem auf allgemeine Therapieprinzipien in der Kieferorthopädie eingegangen wird. Eine differenzierte Darstellung der Möglichkeiten und Indikationen der kieferorthopädischen Prävention und Frühbehandlung mit Diskussion des idealen kieferorthopädischen Behandlungszeitpunktes und den wichtigsten ätiologischen Faktoren für Dysgnathien - Habits/Dyskinesien und frühzeitiger Milchzahnverlust - runden die Vorlesungsreihe ab.
- Trainer/in: Eva Paddenberg
Beschreibung: Die Inhalte verschiedener Textformen schnell zu erfassen, Texte zu analysieren und diese zusammengefasst darstellen und wiedergeben zu können stellt eine maßgebliche Fertigkeit sowohl für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten als auch für den beruflichen Alltag dar. So wird in diesem Seminar geübt den Kern von Texten schnell zu erfassen, zu analysieren und diese für sich selbst in verschiedenen Arbeiten zu nutzen. Zudem erhalten Teilnehmende des Seminars Tipps und Tricks für erfolgreiche Haus- und Abschlussarbeiten.
Termine: 13.01.2023 + 27.01.2023 jeweils von 10-16 Uhr in PT 2.0.12
Umfang: 2 ECTS
Anmeldung: Selbsteinschreibung
- Trainer/in: Andreas Widmann
Hausarbeit im Rahmen der Vorlesung "Vertragstypen" im Bürgerlichen Recht
- Trainer/in: Petra Kluge
This seminar closely examines the relationship between health, health care and conceptions of the body in Eastern Europe in the 20th century from a social historical perspective. We aim to study how multiethnic Empires, nation states, dictatorships and state socialist states thought about and treated the health of their populations. We will particularly focus on the role of body perceptions in the (re-)making and professionalization of public health and welfare systems. While primarily focusing on Eastern Europe, the course will approach the regional health models, practices and developments in an all-European comparative and global context. By means of a number of national case studies, we examine forms of inclusion and exclusion these mechanisms embedded, including gender, sexuality and ethnicity-based hierarchies and differentiation. Some of the specific topics this course covers are the politics of reproduction, children’s and mother’s bodies and welfare, dismemberment and disability, eugenics, and the relationship between local and international representatives of health care. Students will become acquainted with recent, international and comparative literature related to the history of health care in Eastern Europe in the 20th century. In this course students will gain a practical insight into the Anglo-American style of graduate seminars and will practice and expand their English reading, writing and presentation skills. Students will also learn to apply critical analysis to the material covered in the course and demonstrate their ability to make original arguments with appropriate support and analysis in their written work.
Hinweise (Additional Information):
- The number of participants is limited to 20 students.
- Good English language knowledge is required.
- The seminar includes a field trip to the German Hygiene Museum in Dresden.
- Part of the course is in the form of a block-seminar.
Anforderungen (Requirements):
- active and continuous participation (including E-learning-participation),
- a 15-minute presentation,
- final essay (15 pages, double spaced, Times New Roman). A topic proposal (abstract) and a bibliography must be submitted in week 8 at the latest. The paper should be relevant to the theme of the course, and if possible, relate to students’ own research.
Assessment: Your grade will be calculated from:
- active class participation (in discussion and class work): 10%
- presentation: 35 %
- final essay: 55%
Anmeldung (Registration):
- Informal registration until 15th of March 2015 via email to friederike.kind-kovacs@geschichte.uni-regensburg.de and varsa@ios-regensburg.de formal registration via RKS.
- Trainer/in: Friederike Kind-Kovács
Mit Plattenverkäufen im Millionenbereich, den größten Open-Air-Festivals der Gegenwart und einer eigenen Industrie, bestehend aus Plattenfirmen, Zeitschriften, Versandhändlern und Eventagenturen, zählt Heavy Metal zu den wichtigsten populären Musikkulturen der heutigen Zeit. Aus der geographisch und sozial eng umgrenzten Szene der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre ist im 21. Jahrhundert ein transkulturelles globales Phänomen entstanden, das über das Medium Heavy Metal den Alltag und die Lebensstile breiter Bevölkerungsschichten auf unterschiedlichste Weise prägt.
Das Seminar verfolgt im Wesentlichen drei Ziele: Erstens soll die Entwicklung des Genres Heavy Metal und der darum formierten Szene im jeweiligen gesellschaftlichen Kontext erörtert werden. Dies geschieht über eine kulturhistorische Darstellung der Stil- und Szenegeschichte von ihren Wurzeln im Blues und in der Rockmusik der späten 1960er-Jahre sowie einer abgrenzenden Untersuchung der diversen Subgenres, die Heavy Metal zu einer der vielschichtigsten und anpassungsfähigsten Popkulturen machen. Zweitens soll Heavy Metal auch als kulturelle und soziale Formation untersucht werden: In welchen Materialitäten, kulturellen Werten und kommunikativen wie habituellen Mustern äußert sich die Fankultur des Metal? Wie kann Metal als Indikator für soziokulturelle Prozesse genutzt werden? Wie spiegeln sich Diskurse der breiteren Gesellschaft, Religiosität, Geschlecht oder Politik in der Metal-Kultur wider? Drittens soll die genuine Medialität von Heavy Metal untersucht werden. Wie äußern sich die kulturellen Codes und die dahinter liegenden Wertehaltungen in der medialen Produktion der Szene selbst, mit welchen Medien arbeitet die Fankultur? Wie konstituieren Medientechnologien (Verstärker, Lautstärke, Gitarren, Effektgeräte, Elektrizität, Lichtanlagen etc.) die Identität des Metal? Welchen Einfluss hatte die Videokultur auf ihn, welche Rolle spielen neue Medien und Plattformen wie YouTube oder Soziale Netzwerke wie Facebook für die Entwicklung von Heavy Metal?
Leistungsnachweise:
Referate
- erstellt von: Herbert Schwaab