- Trainer/in: Patricia Lippert
GRIPS - Uni Regensburg
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- Trainer/in: Artur Dirmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Tobias Spiel
Happy Hour, Online Shopping, smart - Fremdwörter sind Teil des deutschen Wortschatzes, weisen aber im Gegensatz zu Erbwörtern Merkmale anderer (Geber-)Sprachen auf. Nach einer kurzen Einführung in die terminologische Debatte um die Konzepte Fremdwort und Lehnwort werden die ‚fremden‘ Merkmale auf phonologischer, prosodischer, morphologischer und orthographischer Ebene kontrastiv zu den historisch entstandenen Eigenheiten des Deutschen erarbeitet. In Übungssequenzen werden nicht nur Fremdwort-Merkmale klassifiziert, sondern auch die Integration der Fremdwörter in das deutsche Sprachsystem diskutiert.
Ergänzt werden diese Sprachsystemanalysen durch eine soziolinguistische Einbettung in den historischen und aktuellen Fremdwortdiskurs. Verdeutschungsbücher, historische Kodex-Vergleiche, Korpusanalysen (im DWDS) oder Texte von sprachpuristischen Vereinen geben einen Einblick in die Wahrnehmung und Akzeptanz von Fremdwörtern. - Trainer/in: Stefan Semmelmann
- Trainer/in: Rainer Liedtke
- Trainer/in: Karin Reindl
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Patricia Lippert
- Trainer/in: Patricia Lippert
- Trainer/in: Eva-Maria Schreiner
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Theresa Eisenhut
- Trainer/in: Michaela Stauber
- Trainer/in: Thomas Vitzthum
- Trainer/in: Jörg Zedler
- Trainer/in: Michaela Stauber
- Trainer/in: Jörg Zedler
Aus der Zeit von 1844/45 liegen lokalgeschichtliche Arbeiten über mehr als 350 Oberpfälzer Orte vor. Diese sog. Conferenz-Aufgaben wurden von den damaligen Volksschullehrern erstellt. Heute liegen sie im Archiv des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg. Ihr wissenschaftlicher Wert ist eher gering, aber sie sind eine interessante Quelle für das Geschichtsverständnis eines Teils der damaligen Bevölkerung, eben der Volksschullehrer. Zudem bilden sie für viele Orte deren erste historische Darstellung und liefern einige Kenntnisse über die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse des 19. Jahrhunderts. Die Arbeiten wurden alle handschriftlich erstellt. Insofern können sie auch als Material für paläographische Übungen verwendet werden.
Die Transkription handschriftlicher Texte wird mittlerweile bedeutend erleichtert durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die – in Form des Programms bzw. der Plattform Transkribus – auch im Rahmen dieser Übung verwendet werden soll. Dies ermöglicht es, umfangreichere Texte zu bearbeiten. Dennoch müssen paläographische Kenntnisse vorliegen, um die Übertragungen, die nach wie vor nicht fehlerfrei sind, ggf. zu korrigieren.
So sollen im Rahmen der Übung zunächst paläographische Grundkenntnisse vermittelt werden und dann sollen ausgewählte Conferenz-Aufgaben von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach inhaltlichen Kriterien ausgewertet und vorgestellt werden. Neben dem Erwerb von hilfswissenschaftlichen Kenntnissen verfolgt die Übung damit auch inhaltliche Ziele.
- Trainer/in: Georg Köglmeier
Sieht man von Warschau ab, lebten vor dem WK II in keiner europäischen
Stadt so viele Jüdinnen und Juden wie in Litzmannstadt/Łódź. Schon kurz
nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Polen richteten die
Nationalsozialisten in der Stadt ein Ghetto ein, in das sie rund 160.000
Menschen pferchten; weitere etwa 45.000 Männer und Frauen wurden im
Laufe des Krieges dorthin verbracht. Obwohl das Ghetto für die meisten
als Durchgangsstation in die Vernichtungslager diente, starben
zahlreiche der Internierten auch wegen der katastrophalen Hygiene- und
Ernährungslage direkt im Lager. Nur etwa 5000–6000 derer, die dort
festgehalten wurden, überlebten. Die Übung wird in zwei Teile zerfallen.
In einem ersten sollen die Ausgangslage und die Zustände im Lager
thematisiert werden, um einen Einblick in den nationalsozialistischen
Vernichtungsapparat im Allgemeinen und die Zustände in
Litzmannstadt/Łódź im Besonderen zu geben. In einem zweiten Teil sollen
Postkarten analysiert werden, die die dort Internierten nach Bayern
sandten. Oft war es die letzte Post, die sie versandten. Zu fragen ist
danach, was die Menschen schrieben, wie sich die Lagerzustände in dieser
Post spiegeln konnte und wie mit diesen Dokumenten angesichts der
besonderen Bedingungen des nationalsozialistischen Terrors einerseits,
dem mikrohistorischen Ansatz andererseits in quellenkritischer Hinsicht
umzugehen ist.
- Trainer/in: Franziska Leibl
- Trainer/in: Jörg Zedler
Ü: Ludwig der Bayer – ein mittelalterlicher Herrscher im Spiegel von Quellen und Forschungsliteratur
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Maike Baier
- Trainer/in: Oliver Grote
Athanasius Kircher (1602-1680), Jesuit, Forscher, Reisender, Erfinder und Schriftsteller in einer Person, liefert für die Musik- und Akustikforschung zentrale Ansätze einer Affektenlehre, er versieht seine Schriften mit Kompositionen wie einer Tarantella, in seinen Gedankenexperimenten erfindet er Musikinstrumente, Abhör- und Beschallungsanlagen und verbindet diese, ganz Universalgelehrter, mit Wissenschaften wie der Mathematik, Geographie, Astronomie und der Medizin.
Anhand der Lektüre der aktuellen Übersetzung von Kirchers Musurgia universalis (Rom 1650) und der Neuen Hall- und Thonkunst von 1684 wollen wir uns der Ideenwelt des 17. Jahrhunderts nähern. Sollte in der zweiten Semesterhälfte Präsenzunterricht möglich sein, werden wir uns in einer Exkursion ausgewählte Instrumente anschauen.
- Trainer/in: Rebecca Wolf
Für Adolf Hitler und den Nationalsozialismus insgesamt hatte Bayern stets eine herausragende Bedeutung: Hier war die „Bewegung“ entstanden; hier hatte sie erste politische Erfolg gefeiert; mit München, der Stadt des gescheiterten Putsches von 1923, waren nicht nur zahlreiche Mythen verbunden, in ihr verblieben auch nach der Konzentration auf das Reich und die politische Schwerpunktverlagerung nach Berlin die zentralen Parteiinstanzen; und in Nürnberg feierten die Nationalsozialisten bis 1938 ihre jährlichen monumentalen Reichsparteitage. Die vielfältige und intensive Präsenz der Nationalsozialisten in Bayern schlug sich weithin sichtbar auch in zahlreichen Bauten nieder. Manche von ihnen – wie das Reichsparteitagsgelände oder Bauten rund um den Königsplatz – erlangten internationale Prominenz, andere prägten nur das Bild der jeweiligen Region, in der sie entstanden. Neben dem „exzeptionellen“ entstanden schließlich auch zahlreiche Zweckbauten, die das Landschaftsbild noch lange über 1945 (z.T. noch heute) prägen; zu denken wäre etwa an NS-Kasernenbauten. Die umfangreichen, prägenden architektonischen Hinterlassenschaften sind Grund genug, einmal danach zu fragen, wie und inwieweit diese die NS-Ideologie widerspiegelten, wie die Besatzungsmacht mit ihnen umging, welches Schicksal sie in der Bundesrepublik Deutschland erfuhren, ob und welche geschichtspolitischen Debatten es um sie gab und ob die ideologische Komponente heute noch erkannt wird. Dies wird an ausgewählten Beispielen geschehen und – bei entsprechendem Interesse des Kurses – auch mit einer oder zwei Exkursionen kombiniert. Selbständige regelmäßige Lektüre von Texten wird als Grundlage für Diskussionen im Seminar vorausgesetzt.
- Trainer/in: Franziska Leibl
- Trainer/in: Jörg Zedler
- Trainer/in: Michael Zimmermann
- Trainer/in: Patricia Lippert
- Trainer/in: Oliver Braun
- Trainer/in: Karin Reindl
- Trainer/in: Oliver Braun
- Trainer/in: Karin Reindl
- Trainer/in: Georg Köglmeier
Nach der jährlichen Überholung von Galeere und Einbaum im vorausgegangenen Wintersemester stehen auch im Sommersemester 2025 experimentalarchäologische Versuche zum Zusammen- und Gegenspiel der beiden Wasserfahrzeuge an. Dazu werden im Rahmen einer studentischen Übung studentische Rudermannschaften ausgebildet, die anschließend die Experimente begleiten. Dabei erlangen die Studierenden nicht nur Kenntnisse in Ruder- und Segeltechniken am spätantiken Donaulimes, sondern erhalten auch Einblicke in praktische Geschichts- und Altertumsvermittlung.
- Trainer/in: Heinrich Konen
- Trainer/in: Frank Schad
- Trainer/in: Patricia Lippert
This seminar is paired with the lecture "Transregional Eurasia, 1850s-Present" (33150a). For details take a look at the comment of the lecture.
- Trainer/in: Timothy Nunan
Dynastische Ereignisse bewegen die europäische Öffentlichkeit noch immer
– man denke nur an die Beisetzung von Queen Elisabeth II. im
vergangenen Jahr. Im selben Maße faszinieren auch Hochzeiten aus
Königshäusern (wenngleich an dieselben heute in Teilen der Gesellschaft
bemerkenswerterweise dieselben Maßstäbe angelegt werden wie an
bürgerliche Heiraten). – Noch weit politischer war die Heirat innerhalb
des regierenden Adels in der Vormoderne, hing an ihr doch nicht nur das
privater Glück junger Leute, sondern das Schicksal von Dynastien und
Staaten, denn es war die Heirat, die den Fortbestand des
übergenerationellen Personenverbands sicherte. Damit war sie die
Grundlage des Erhalts der sozialen Stellung und der politischen Macht.
Die Heirat hatte also unmittelbare staatspolitische Funktion!
Die Übung rückt verschiedene Aspekte in den Mittelpunkt, die unmittelbar
mit dem Heiratsverhalten zusammenhängen: So fragt sie an verschiedenen
Beispielen aus Bayern u.a. nach den Faktoren der jeweiligen
Heiratsstrategie und der Bedeutung außenpolitischer Zielsetzungen.
Außerdem will sie an exemplarischen Untersuchungen den rechtlichen
Rahmen klären und der Frage nachgehen, wie die Hochzeit gefeiert wurde,
wer das Zielpublikum war und wie das medial vermittelt wurde.
Schließlich sollen auch Aspekte des Kulturtransfers durch Heiraten
thematisiert werden.
Die Übung wird sowohl mit Quellen als auch mit Literatur arbeiten.
Erwartet werden daher die Bereitschaft zur intensiven Lektüre und zur
Auseinandersetzung mit Quellen.
- Trainer/in: Brigitte Gutbrodt
- Trainer/in: Christoph Kaindl
- Trainer/in: Franziska Leibl
- Trainer/in: Jörg Zedler
- Trainer/in: Michael Zimmermann
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Michaela Stauber
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Stephan Bierling
- Trainer/in: Schad Lina Kadir
- Trainer/in: Karin Reindl
- Trainer/in: Beate Rieder
- Trainer/in: Jannik Steinwender
Ende 2022 brachte die Firma OpenAI mit ChatGPT das erste Large Language Model für eine breite Öffentlichkeit auf den Markt. In rasender Geschwindigkeit verbreiteten sich download und Nutzung des Generative Pre-Trained Transformer. In nicht einmal einem Vierteljahr nutzten über 100 Millionen Menschen das tool, und genauso schnell gewann – zumindest in Feuilletons und unter Bildungsexperten – die Diskussion über Wirkung und Folgen der Software an Schwung. Für die Geschichtswissenschaft scheint eine negative Einschätzung zu überwiegen, doch dürfte die Nutzung von KI auch in den Geisteswissenschaften zukünftig kaum noch wegzudenken sein. „Der aktuelle Prozess der Digitalisierung ist in seiner Fundamentalität wie in seinen Konsequenzen dem der Verschriftlichung vergleichbar“, urteilt Torsten Hiltmann, Professor für Digital History an der HU Berlin.
Die Übung hat sich zum Ziel gesetzt, Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren der Nutzung von KI in der Geschichtswissenschaft nachzugehen. Sie wird dies in einem ersten Schritt auf der Basis von Texten und Diskussion tun. Anschließend wird dieses theoretische Wissen anhand von Quellen aus der bayerischen Geschichte des 19. Jahrhunderts auf seine praktische Anwendbarkeit geprüft. Dabei werden Zugriffe der artifiziellen Intelligenz neben klassisch geschichtswissenschaftliche Methoden gestellt, um Vorzüge und Probleme unmittelbar deutlich zu machen.
Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird daher die Neugierde und Bereitschaft, sich auf neue Techniken einzulassen erwartet. Zugleich aber ist die fundierte Beherrschung bibliographischer Recherche und eigenständiger, hermeneutisch geleiteter Interpretationsfähigkeit eine unerlässliche Voraussetzung für den Besuch der Übung, da ohne diese „klassischen“ Kompetenzen der angestrebte Vergleich nicht gelingen kann.
Einführende Literatur:
Christian Götter, Künstliche Intelligenz und Geschichtswissenschaft. Mehr als ein neues Werkzeug für die Digital History?, in: Historische Zeitschrift 319 (2024), 299–330; Ders., ‚Künstliche Intelligenz‘ schreibt künstliche Geschichte, in: GWU 73 (2023), 312–324; Mareike König, ChatGPT und Co. in den Geschichtswissenschaften – Grundlagen, Prompts und Praxisbeispiele, online verfügbar unter: https://dhdhi.hypotheses.org/9197; Chroniken und Chatbots: Ein Praxisbericht zu KI-gestütztem Lernen und Lehren im Fach Geschichte, online verfügbar unter: https://hochschulforumdigitalisierung.de/ki-tools-im-fach-geschichte/; Johannes Preiser-Kapeller; ChatGPT kann nicht Geschichte schreiben, online verfügbar unter: https://www.oeaw.ac.at/news/chatgpt-kann-nicht-geschichte-schreiben
- Trainer/in: Christina Straka
- Trainer/in: Jörg Zedler
- Trainer/in: Michael Zimmermann
Viel mehr Migration geht eigentlich nicht: Seit dem beginnenden 14. Jahrhundert im heutigen oberbayerisch-oberpfälzisch-fränkischen Grenzgebiet erwähnt, ist das Geschlecht der Khevenhüller Ende desselben Jahrhunderts als bamberigsche Pfleger in Villach nachweisbar, wo es im 16. Jahrhundert zu einem der wichtigsten Geschlechter in Kärnten aufstieg. Die prunkvollen Gräber in der Villacher Stadtkirche zeugen noch heute hiervon. Früh zum Protestantismus konvertiert, machten Mitglieder der Familie dessen ungeachtet im kaiserlichen Dienst Karriere, bauten ihre Stellung in Kärnten aus und erreichten Ende des 16. Jahrhunderts die Erhebung in den Grafenstand. Als Kaiser Ferdinand II. die habsburgische Konfessionspolitik indes wieder verschärfte, war der protestantisch bleibende Zweig der Familie zur Emigration gezwungen. Während rekonvertierte Familienmitglieder unverändert im kaiserlichen Windschatten Karriere machten, ließ sich der evangelische Zweig im Nürnberger Umfeld nieder.
Die Übung wird an ausgewählten Texten und Quellen der Familiengeschichte als exemplarischem Beispiel des Exulantentums nachgehen. Dabei sollen theoretischen Fragen nach der Ausformung der Konfessionalisierung genauso zur Sprache kommen wie solche, die die moderne Migrationsforschung stellt.
- Trainer/in: Michaela Stauber
- Trainer/in: Jörg Zedler
- Trainer/in: Michaela Stauber
- Trainer/in: Jörg Zedler
- Trainer/in: Klaus Buchenau
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Asami Kobayashi
- Trainer/in: Christina Bröker
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Christina Bröker
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Christina Bröker
- Trainer/in: Frieda Walter
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Asami Kobayashi
- Trainer/in: Frieda Walter
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Asami Kobayashi
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Asami Kobayashi
- Trainer/in: Christina Bröker
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Mathias Häußler
- Trainer/in: Bernadette Mischka
Schon vor dem russischen Angriffskrieg 2022 wurde die Ukraine häufig im Zusammenhang mit Russland wahrgenommen. Die Ukraine stand dabei im Schatten des großen Nachbarn. Wir hinterfragen diese Sichtweise an einer Periode der ukrainischen Geschichte, die sowohl von der Gründung eines eigenen Herrschaftsverbandes als auch von der Integration der Ukraine in das Russische Reich geprägt war. Die Übung bietet einen Einblick in die historische Entwicklung der Region seit 1700, in der Ukraine eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit erlebte. Wir thematisieren, wie sich seit der Teilung der Ukraine 1667 die einzelnen ukrainischen Gebiete auseinanderentwickelten und die Heterogenität des Gebiets zunahm. Geographisch wird der Schwerpunkt auf die linksufrige Ukraine gelegt, die seit dem Vertrag von Andrusovo 1667 zum Moskauer bzw. Petersburger Reich gehörte.
Ziel der Übung ist es, dem russozentrischen Blick, der die Ukraine nur als Randgebiet Russlands zur Kenntnis nimmt, eine ukrainische Perspektive entgegenzusetzen, ohne dabei die eng miteinander verbundene Geschichte zu leugnen. Neben der russozentrischen Perspektive werden wir auch ukrainische Nationalmythen hinterfragen.
Literatur: Kappeler, Andreas: Ungleiche Brüder. Russen und Ukrainer vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Originalausgabe. München 2022 (= C.H. Beck Paperback, Bd. 6284).
Prüfungsleistung: Referat
- Trainer/in: Julia Herzberg
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Oliver Braun
- Trainer/in: Bernadette Mischka
- Trainer/in: Daniel Reichenberger
- Trainer/in: Gerhard Waldherr
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Daniel Reichenberger
- Trainer/in: Gerhard Waldherr
- Trainer/in: Rainer Liedtke
- Trainer/in: Bernadette Mischka
- Trainer/in: Rahel Behnisch
- Trainer/in: Tim Kapsreiter
- Trainer/in: Rainer Liedtke
- Trainer/in: Alexandra Prem
- Trainer/in: Iason Chandrinos
- Trainer/in: Tim Kapsreiter
- Trainer/in: Oliver Braun
- Trainer/in: Tim Kapsreiter
- Trainer/in: Tim Kapsreiter
- Trainer/in: Anna Pelka
- Trainer/in: Georg Köglmeier
In den 2020ern prägen erinnerungskulturelle Debatten um das „postkoloniale“ Erbe die öffentlichen Debatten, sowohl in den Gesellschaften der ehemaligen Kolonialmächte als auch der ehemaligen Kolonisierten. Beispiele hierfür sind Forderungen nach der Restitution von Kunstschätzen kolonialer Provenienz (wie die Benin-Bronzen), Kontroversen über Denkmäler (wie die 2015 gestürzte Statue von Cecil Rhodes vor der Universität Kapstadt) und Straßennamen (wie die M*-Straße in Berlin) oder Debatten über Reparationen (z.B. für den transatlantischen Versklavungshandel oder den Genozid an den Ovaherero und Nama).
In dieser Übung sollen die komplexen wissenschaftlichen, juristischen, politischen und ethischen Fragen, die sich im Rahmen erinnerungskultureller Kontroversen über das postkoloniale Erbe stellen, aus transnationaler Perspektive untersucht werden. Dabei kann es um den Gegenstand gehen, die beteiligten Akteur:innen, die Rezeptionsebene oder die gestellten Forderungen.
- Trainer/in: Philipp Bernhard
- Trainer/in: Jana Vinga Martins
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Georg Köglmeier
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Sabine Reichert
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Sabine Reichert
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Asami Kobayashi
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Asami Kobayashi
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Sabine Reichert
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Asami Kobayashi
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Rita Geiger
- Trainer/in: Susanne Ehrich
- Trainer/in: Rita Geiger
Dem
evangelischen Religionspädagogen Rainer Lachmann zufolge verlangt die
Gottesfrage als „spezifisches ‚Kerncurriculum’ des Religionsunterrichts
auf allen Alters- und Schulstufen eine thematisch eigenständige
Behandlung“. Trotz dieses Stellenwerts scheint die Rede von und das
gemeinsame Nachdenken über Gott aber oftmals ein unterrichtliches
Zufallsprodukt zu sein, dem im Alltagsgeschäft keine besondere
Aufmerksamkeit gewidmet wird. Das Seminar nimmt die Gottesfrage
thematisch (Schöpfung, Theodizee) in den Blick, bedenkt
Gottesvorstellungen Heranwachsender und befragt verschiedene mediale
(Literatur, Kunst, Musik) wie methodische Zugänge bei der Planung und
Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen.
- Trainer/in: Katharina Kraus
- Trainer/in: Eva Stögbauer-Elsner
- Trainer/in: Gertraud Kumpfmüller
- Trainer/in: Johannes Molz
Hier finden Sie einen Überblick über die Fortbildungsinhalte im Rahmen des Forschungsprojektes Politische Medienbildung Regensburg.
- Trainer/in: Christian Gößinger
- Trainer/in: Franziska Grotz
- Trainer/in: Veronika Preisinger
- Trainer/in: Mirjam Wenzel
- Trainer/in: Katelijne Schiltz
- Trainer/in: Katelijne Schiltz
Die Vorlesung ist Teil des viersemestrigen Zyklus von Überblicksvorlesungen („Basismodul Musikgeschichte”). Aus dem 17. Jh. sollen mit Claudio Monteverdi (1567–1643), Heinrich Schütz (1585–1672) und Jean-Baptiste Lully (1632–1687) die bedeutendsten Komponisten Italiens, Deutschlands und Frankreichs betrachtet werden. Um 1680 wird mit den Werken Arcangelo
Corellis (1653–1713) ein instrumental geprägter Ton europaweit dominant, ein Prozess, der im Werk von Johann Sebastian Bach (1685–1750) gipfelt. Andere Wurzeln hat die Sinfonik der Mannheimer Schule und Joseph Haydns, und die repräsentative öffentliche Musikform der Oper in französischer sowie insbesondere in italienischer Gestalt verbindet – gleichsam an Bach vorbei – den Anfang des 18. Jahrhunderts mit dessen Ende: Wolfgang Amadeus Mozarts Musik ist ohne Italien nicht denkbar.
- Trainer/in: Katelijne Schiltz
- Trainer/in: Katelijne Schiltz