- Trainer/in: Martina Fischer
- Trainer/in: Susanne Stingl
- Trainer/in: Organisationsentwicklung VW
- Trainer/in: Emily Zimmermann
GRIPS - Uni Regensburg
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Der Klimawandel erfordert ein zügiges Handeln aller Akteure. Neben Staat und Konsumenten sind auch die Unternehmen gefordert, einen entsprechend großen Beitrag zu leisten. Nach der Identifizierung der volkswirtschaftlichen Ursachen des anthropogen verursachten Klimawandels gilt es, die existierenden Unternehmens- und Geschäftsfeldstrategien hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeitsorientierung zu überprüfen und entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Im volkswirtschaftlichen Teil werden Werkzeuge wie der Ökologische Fußabdruck, die Umweltökonomische Gesamtrechnung (UGR) oder Input-Output-Accounting unter Berücksichtigung der Ressourcenschonung vorgestellt. Ziel des interdisziplinären volks- und betriebswirtschaftlichen Kurses ist es letztlich, die Studierenden angesichts dieses Wissenschaftsbereiches in die Lage zu versetzen, Problemlösungen auf betriebswirtschaftlicher Ebene zu entwickeln. Dies beinhaltet die Implementierung von Nachhaltigkeit auf strategischer Ebene sowie deren Umsetzung im operativen Bereich, begleitet durch ein entsprechendes CSR/ Nachhaltigkeits-Reporting. Dies mündet schließlich in der Fragestellung, welche Rolle Social Responsible Investments als Treiber des Nachhaltigkeitsgedankens spielen.
- Trainer/in: Ben Höhn
- Trainer/in: Kathrin Scheidhammer
- Trainer/in: podcast wiwi

Sustainability management pursues the goal of an impact-oriented and systematic integration of sustainability into all business management areas and concepts. In this module, we particularly cover:
- what sustainability means for businesses with respect to the UN Sustainable Development Goals (SDG),
- the basic concepts and instruments of strategic sustainability management,
- management of stakeholder relations,
- digital sustainability management,
- the control, governance and measurement of corporate sustainability through accounting and reporting, and
- the communication of sustainability performance, e.g., according to the Global Reporting Initiative (GRI) standards.
- Trainer/in: Tobias Steindl
The course "Sustainable Corporate Governance" will not be offered during the winter semester 2024/2025. The course will be offered again during the winter semester 2025/2026.
- Trainer/in: Tobias Steindl
- Trainer/in: Corinna Hess
- Trainer/in: Arno Pfitzner
- Trainer/in: Robert Wolf
Die Vorlesung Sustainable Real Estate (6 ECTS) richtet sich an Studierende des Master of Science in Real Estate.
Sie soll den immobilienwirtschaftlichen Blick für das Thema Nachhaltigkeit schärfen, indem das Haus der Immobilienökonomie unter dem Einfluss des Triple Bottom Line Ansatzes betrachtet wird. Die Vorlesung enthält u.a. folgende Schwerpunkte:
- Beurteilung nachhaltiger Immobilien (v.a. LEED, DGNB Zertifizierung)
- Beurteilung nachhaltiger Portfolios
- Financial Analysis of Sustainable Real Estate
- Trainer/in: Benedikt Gloria
- Trainer/in: Ben Höhn
- Trainer/in: Julius Kerker
- Trainer/in: Chiara Künzle
- Trainer/in: Kathrin Scheidhammer
- Trainer/in: Bora Serpen
- Trainer/in: Johann Weiß
Das übergeordnete Erkenntnisziel der Allgemeinen
Sprachwissenschaft ist es, Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten der Sprachen
auf allen Ebenen des Sprachsystems (Lautsystem, Morphologie, Syntax, Lexik) zu
erforschen. Es geht um die Universalität und Diversität in den Sprachen der
Welt. Es handelt sich um eine empirische Frage. Methodisch verlangt diese
Forschung den systematischen Vergleich der Sprachen miteinander. In dem Seminar
sollen die wichtigsten Ergebnisse der beschreibenden Typologie auf der Ebene
der Syntax besprochen werden. Dazu gehören Themen wie Wortstellung, Kasusmarkierung,
Kongruenz, Diathesen, bzw. valenzverändernde Operationen, Grammatische
Relationen, Personenmarkierung, Evidentialität, usw. Einige der traditionell
als universal angesehenen grammatischen Begriffe, wie z.B. der Begriff des
Subjekts, erweisen sich heute als
sprachspezifisch. Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich der
Forschungsschwerpunkt von der Suche nach den sprachlichen Universalien hin zur
Suche nach funktionalen Erklärungsmöglichkeiten für die Diversität in den
Sprachen verschoben. Daher sollen in dem Seminar auch die Theorien besprochen
werden, die versuchen die ungleiche Verteilung und Diversität grammatischer
Konstruktionen in den Sprachen entweder durch Sprachkontakt oder durch
allgemeine kommunikative Bedingungen und Anforderungen zu erklären. Die inzwischen
umfangreiche Literatur zur Sprachtypologie und zu einzelnen speziellen Themen
der typologischen Forschung wird zu Beginn des Semesters besprochen; ebenso wie
das Programm.
- Trainer/in: Johannes Helmbrecht
- Trainer/in: Alexandra Regiert

Buddha, das Oberhaupt der Buddhisten und Jesus von Nazareth haben viele Parallelen. In diesem Text erklären wir, warum sich die beiden Religionsstifter ähnlicher sind, als man auf den ersten Blick vermuten mag
Themen des Kurses:
Sie haben viele tausend Kilometer auseinander gelebt – und zu ganz verschiedenen Zeiten. Aber trotzdem ähnelt das Leben von Buddha ganz verblüffend dem eines anderen Religionsstifters: Jesus von Nazareth. Der Überlieferung nach zogen beide als Wanderprediger umher, hatten Schüler und verkündeten eine friedliche Lehre.
Und das Leben beider wird von zahlreichen Wundern begleitet, die schon bei der Geburt beginnen: Maria und Maya, die Mütter, bringen ihre Söhne jungfräulich zur Welt. Bei Jesus leuchtet ein Stern hell am Himmel und weist den Heiligen Drei Königen den Weg zur Krippe, wo sie dem Kindlein Geschenke darbringen können. Auch bei Buddha erstrahlt der Himmel im Glanz zahlreicher Lichter. Und weise Männer sagen ihm eine große Zukunft voraus. Doch bei allen Ähnlichkeiten gibt es auch Unterschiede zwischen den Männern.
Jesus wandte sich vor allem an arme Menschen. Unter seinen Zuhörern waren Kranke und Huren und von ihren Mitbürgern gemiedene Verbrecher. Später breitete sich seine Lehre in Rom zuerst unter den Sklaven aus. Buddha hingegen, selbst ein Fürstensohn, lehrte meist bei den Reichen. So verwundert es nicht, dass der wichtigste Förderer des Buddhismus Ashoka war – ein König, der rund 250 Jahre vor Christus fast ganz Indien eroberte. Unter ihm entstanden Tausende heiliger Stätten, und seine Boten trugen die Lehre in die anderen Länder Asiens.
- Trainer/in: Xuefeng Hao
- Trainer/in: Andreas Stephan
In diesem Proseminar sollen die Teilnehmer/innen mit theologischen
Fragestellungen und Arbeitsweisen bekanntwerden, um einen
fachwissenschaftlichen Zugang zu grundlegenden Themen des
Religionsunterrichts zu gewinnen. Durch die Beschäftigung und
Auseinandersetzung mit ausgewählten theologischen Inhalten (z.B.
Gottesbilder der Bibel, Jesus im Zeugnis der Evangelien) sollen die
Teilnehmer/innen einerseits darauf aufmerksam werden, welche Fragen in
der Theologie mit Hilfe welcher Methoden bearbeitet und diskutiert
werden, und andererseits für die fachlichen Anforderungen und
Herausforderungen eines Religionslehrers/einer Religionslehrerin
sensibilisiert werden Diese Veranstaltung bildet zusammen mit dem
Proseminar "Grundlagen der Religionsdidaktik" ein Modul, das innerhalb
desselben Semesters zu absolvieren ist.
This course aims to examine the ideas and politics of consolidation of Turkic, Iranian and Mongolian groups living along the southern borders of the Russian Empire and the Soviet Union in the twentieth century. The course will look at various Turkic and Iranian groups across the borders of Russia, Central Asia and Transcaucasia, as well as Mongolian and Turkic-Altaic groups in Mongolia, China and Russia. Claiming a common language, cultural and religious heritage, economy and infrastructure projects, their leaders sought political representation within imperial structures, but also links with transregional and international groups. In class, we will examine in particular the upheavals in the empires, such as the WWI, the civil war on the territories of the former Russian Empire, the WWII and the USSR’s dissolution, and the political projects they fostered. We will apply postcolonial theory to the available historical and ethnographic data in order to analyse how the ideas of transnational unity of the studied groups affected the USSR’s foreign policies in times of crisis.
At the end of the course, students will be expected to orient themselves towards recent scholarly debates on transnational identities in the twentieth century and to situate empirical research on the Russian/Soviet borderlands in relation to these debates. Assessment will be based primarily on active participation in seminar discussions. The reading list consists of academic literature and available translations of original written and oral sources in English and German.
Introductory reading:
Caroline Humphrey, “Concepts of “Russia” and their Relation to the Border with China” in: Billé, F., Delaplace, G., Humphrey, C. Frontier Encounters: Knowledge and Practice at the Russian, Chinese and Mongolian Border (Open Book Publishers, 2012), pp. 55-70.
- Trainer/in: Irina Morozova
- Trainer/in: Marko Jovanovic
- Trainer/in: Katelijne Schiltz
Handel im Mittelalter und der Frühen Neuzeit: die Bedeutung von Regensburg, Nürnberg und Augsburg als ökonomische Zentren
Es gibt wohl wenige Regensburger Studierende, die sich nicht schon an, unter oder auf der Steinernen Brücke getroffen, gefeiert, gelernt oder einfach nur den Sommer genossen hätten (zumindest solange es erlaubt war). Den meisten wird die handelspolitische Bedeutung der während der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbauten Brücke bewusst gewesen sein, liegt sie doch nicht nur (nahezu) am nördlichsten Punkt der Donau, sondern an dem einzigen großen Fluss Mitteleuropas, der in Ost-West-Richtung fließt. Tatsächlich ist die günstige handelspolitische Lage ein Grund für den Aufstieg Regensburgs im ausgehenden Hochmittelalter. Schon im 13. Jahrhundert aber war eine ökonomische Abwärtsbewegung erkennbar, die sich an der Wende von Mittelalter zur Frühen Neuzeit fortsetzte. Längst waren zuerst Nürnberg und dann auch Augsburg zu zentralen süddeutschen Handelsmetropolen aufgestiegen. Die Übung will exemplarisch die grundlegenden politischen Strukturen der drei Städte klären, die wichtigsten Akteure – Familien als Einzelkaufleute wie Handelsgesellschaften als überpersonale Organisationsformen – und ausgewählte Fernhandelsverbindungen vorstellen. Dabei sollen der Wandel von Handelswegen und gehandelten Gütern sowie die jeweiligen Rückwirkungen auf die politischen wie sozialen Verhältnisse in den drei Städten zumindest schlaglichtartig beleuchtet werden. In zeitlicher Hinsicht werden Entwicklungen zwischen dem ausgehenden Hochmittelalter und der anbrechenden Frühen Neuzeit betrachtet werden.
Literaturhinweise:
Peter Schmid (Hrsg.), Geschichte der Stadt Regensburg, 2 Bände, Regensburg 2000; Klaus Fischer, Regensburger Hochfinanz. Die Krise einer europäischen Metropole an der Wende zur Neuzeit, Regensburg 2003; Klaus Fischer, Der Regensburger Fernhandel und der Kaufmannsstand im 15. Jahrhundert, Regensburg 1990; Hektor Ammann, Nürnbergs wirtschaftliche Stellung im Spätmittelalter, Nürnberg 1970; Michael Diefenbacher, Handel im Wandel. Die Handels- und Wirtschaftsmetropole Nürnberg in der frühen Neuzeit (1550–1630), in: Bernd Kirchgässner/Hans-Peter Becht (Hrsg.), Stadt und Handel, Sigmaringen 1995, 63–81; Johannes Burkhardt (Hrsg.), Augsburger Handelshäuser im Wandel des historischen Urteils (Colloquia Augustana 3), Berlin 1996; Peter Geffcken, Soziale Schichtung in Augsburg 1396–1521. Beitrag zu einer Strukturanalyse Augsburgs im Spätmittelalter, München 1995; Eberhard Isenmann, Die deutsche Stadt im Mittelalter 1150–1550. Stadtgestalt, Recht, Verfassung, Stadtregiment, Kirche, Gesellschaft, Wirtschaft, Köln/Weimar/Wien 2012; Hans-Heinrich Vangerow, Handel und Wandel auf der Donau von Ulm bis Wien in den Jahren 1583 bis 1651, 2013; Michael Gassert, Kulturtransfer durch Fernhandelskaufleute. Stadt, Region und Fernhandel in der europäischen Geschichte ; eine wirtschaftshistorische Untersuchung der Beziehungen zwischen wirtschaftlichen Vorgängen und kulturellen Entwicklungen anhand von Karten. 12. bis 16. Jahrhundert, Frankfurt a.M. 2001; Jörg Oberste/Susanne Ehrich (Hrsg.), Italien als Vorbild? Ökonomische und kulturelle Verflechtungen europäischer Metropolen am Vorabend der ‚ersten Globalisierung‘ (1300–1600), Regensburg 2019.
- Trainer/in: Brigitte Gutbrodt
- Trainer/in: Christoph Kaindl
- Trainer/in: Jörg Zedler
- Trainer/in: Michael Zimmermann
- Trainer/in: Katelijne Schiltz
Umweltlernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE, Education for Sustainable Development, ESD) sollen bei den Schüler*innen Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt entwickeln und ihr Wissen über die komplexe und wechselseitige Abhängigkeit zwischen Mensch und Umwelt erweitern (vgl. LPPLUS 2014). Wie Schülerinnen und Schüler sich Wissen über Umwelt, deren komplexe Ursachen sowie Auswirkungen aneignen können und sich mit Normen und Werten auseinandersetzen, um ihre Umwelt zukunftsfähig mitgestalten und schützen zu können, soll im Seminar beleuchtet werden.
- Trainer/in: Christian Gößinger
Das Wissen über den Tod begleitet die Menschheitsgeschichte von ihren Anfängen. Dass jede/r sterben muss, ist selbstverständlich. Doch was es bedeutet, sterben zu müssen, töten zu können oder getötet zu werden hängt von der Zeit, dem Ort und den Umständen ab. In der Geistesgeschichte findet man unzählige Erklärungsversuche über die Notwendigkeit und über den (Un-)Sinn des Sterbens. Einen besonderen Zugang zu diesen Interpretationen, die sich zu Mustererklärungen entwickelt haben, bieten die Beschreibungen des Sterbens von großen Persönlichkeiten: Von Sokrates über Jesus, von den frühchristlichen Märtyrern über Franz von Assisi bis zur King’s Cross Station. In diesem Seminar werden diese Todes-Schilderungen gemeinsam gelesen und dabei einer Antwort auf die Frage nach dem Tod und nach der conditio humana nachgespürt.
Nach einer Einführung durch die Dozenten werden repräsentative Texte gelesen und diskutiert. Kurzreferate der Studierenden dienen der Hinführung zur oder Vertiefung der gemeinsamen Lektüre.
Voraussetzungen für eine positive Bewertung der Lehrveranstaltung sind sie wöchentliche Lektüre der vorgegebenen Quellentexte und schriftliche Beantwortung (eine A4 Seite) der dazu gestellten Fragen, die zu jeder Sitzung mitzubringen ist. Diese Beiträge werden als Seminararbeit gewertet (60%); Anwesenheit und aktive Beteiligung an den Sitzungen (20%); Präsentation eines Themas im Seminar (Kurzreferat) anhand der Quellentexte und Sekundärliteratur (20%).
- Trainer/in: Piotr Kubasiak
- Trainer/in: Annemarie Pilarski
Das Wissen über den Tod begleitet die Menschheitsgeschichte von ihren Anfängen. Dass jede/r sterben muss, ist selbstverständlich. Doch was es bedeutet, sterben zu müssen, töten zu können oder getötet zu werden hängt von der Zeit, dem Ort und den Umständen ab. In der Geistesgeschichte findet man unzählige Erklärungsversuche über die Notwendigkeit und über den (Un-)Sinn des Sterbens. Einen besonderen Zugang zu diesen Interpretationen, die sich zu Mustererklärungen entwickelt haben, bieten die Beschreibungen des Sterbens von großen Persönlichkeiten: Von Sokrates über Jesus, von den frühchristlichen Märtyrern über Franz von Assisi bis zur Gegenwartsliteratur. In diesem Seminar werden diese Todes-Schilderungen gemeinsam gelesen und dabei einer Antwort auf die Frage nach dem Tod und nach der condicio humana nachgespürt.
Nach einer Einführung durch die Dozentin werden repräsentative Texte gelesen und diskutiert. Kurzreferate der Studierenden dienen der Hinführung zur oder Vertiefung der gemeinsamen Lektüre.
- Trainer/in: Marko Jovanovic
Umweltlernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE, Education for Sustainable Development, ESD) sollen bei den Schüler*innen Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt entwickeln und ihr Wissen über die komplexe und wechselseitige Abhängigkeit zwischen Mensch und Umwelt erweitern (vgl. LPPLUS 2014). Wie Schülerinnen und Schüler sich Wissen über Umwelt, deren komplexe Ursachen sowie Auswirkungen aneignen können und sich mit Normen und Werten auseinandersetzen, um ihre Umwelt zukunftsfähig mitgestalten und schützen zu können, soll im Seminar beleuchtet werden.
- Trainer/in: Christian Gößinger
- Trainer/in: Veronika Preisinger
Umweltlernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE, Education for Sustainable Development, ESD) sollen bei den Schüler*innen Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt entwickeln und ihr Wissen über die komplexe und wechselseitige Abhängigkeit zwischen Mensch und Umwelt erweitern (vgl. LPPLUS 2014). Wie Schülerinnen und Schüler sich Wissen über Umwelt, deren komplexe Ursachen sowie Auswirkungen aneignen können und sich mit Normen und Werten auseinandersetzen, um ihre Umwelt zukunftsfähig mitgestalten und schützen zu können, soll im Seminar beleuchtet werden.
- Trainer/in: Christian Gößinger
Die Zeit der frühen bzw. der alten Kirche ist eine formative Periode, in
der im Austausch mit der antiken Welt und Umwelt die Grundlagen für
Vieles gesetzt wurden, was bis heute die Identität der Kirche prägt. Die
Vorlesung möchte einen Überblick über die Entwicklung zweier
bedeutender Fragen während der ersten sechs Jahrhunderte geben: Die
erste Frage ist die nach dem christlichen Gottesbild, das sich ausgehend
von der Erfahrung der Begegnung mit Jesus von Nazareth im Dialog mit
antiken Gottesbildern entwickelt und diese schließlich revolutioniert.
Die zweite Frage betrifft Gestalt und Organisationsformen der Kirche,
die von einer unbedeutenden Jüngergruppe zur vorherrschenden religiösen
Institution des Mittelmeerraums wird – und sich dadurch notwendigerweise
verändert.
- Trainer/in: Annemarie Pilarski
Der Kurs betrachtet die vielfältigen lokalen Auseinandersetzungen mit Prozessen der Globalisierung entlang der Donau. Sie werden analysiert an meist unterschiedlichen Orten entlang dieser wichtigen Europäischen Wasserstraße, wie z.B. Hauptstädte, Hafenstädte und Kleinstädte und Dörfer. Manche kleinere Orte sind Symbole der Abschottung und Stagnation, dagegen sind Städte, wie Hafenstädte, zum Beispiel offener und kosmopolitischer, was sie allerdings in den Augen von nationalistischen Politikern und „geschlossenen“ politischen Regimen suspekt macht. Die Letzteren versuchen, den Fluss zu kontrollieren und Grenzen aufzuwerfen, was unter anderem eine Zunahme von ethnischer und religiöser Intoleranz mit sich bringen kann. Wir werden die widersprüchlichen Antworten der Globalisierung mit Hilfe der zwei Kernbegriffe „Flows“ (eine weit verbreitete Metapher für Globalisierungsprozesse) und „Frictions“ (lokale Auseinandersetzungen in der Form von konkreter Abschottung, Kanalisierung von Globalisierungsprozessen und/oder die Verteidigung lokaler und nationaler Interessen) analysieren.
- Trainer/in: Gerlachus Duijzings
Das ist der Kurs zur Vorlesung "Einführung in die Didaktik des Sachunterrichts".
Ergänzend gibt es dazu einen Kurs zum Proseminar. Den Anmeldeschlüssel dafür erhalten Sie in der ersten Realtimesitzung am 28.04.22, 10.00 Uhr (s.t.).
- Trainer/in: Richard Böhme
- Trainer/in: Elisabeth Dötter
- Trainer/in: Praktikumslehrer Gruppe 3
- Trainer/in: Marlene Männl
- Trainer/in: Meike Munser-Kiefer
- Trainer/in: Sonja-Hella Pöschl
- Trainer/in: Corinna Preißl
- Trainer/in: Katharina Reisemann
- Trainer/in: Magdalena Straub
- Trainer/in: Corinna Ziegler
- Trainer/in: Elisabeth Dötter
- Trainer/in: Meike Munser-Kiefer
- Trainer/in: Nadine Neubauer
- Trainer/in: Rebecca Deurer
- Trainer/in: Michael Kumeth
Kurs Klinische Chemie für Studierende der Zahnmedizin
- Trainer/in: Daniela Bachner
- Trainer/in: Silke Matysik
In this workshop of paramount importance, we will discuss how to use citations correctly and how to effectively prevent plagiarism. Room: Sammelgebäude S 0.14B from 4-6 p.m. (s.t.) See you there!
- Trainer/in: writing center
Geschichten aus dem Anthropozän Klima, Nachhaltigkeit, Zukunft im Prisma alltäglichen Erzählens
Mi, 12-14 Uhr | Hörsaal 21
Die Klimakrise des 21. Jahrhunderts zählt zu den bestimmenden politischen und gesellschaftlichen Zukunftsthemen unserer Zeit. Während dabei in den seriösen Klimawissenschaften ein breiter Konsens über die Rolle des Menschen am Klimawandel im Anthropozän besteht, ergibt sich auf Alltagsebene ein anderes Bild. Hier führt die lokale Aushandlung der drohenden globalen Katastrophe zu einer Vielzahl von Konflikten, die sich narrativ in Ängsten, Aktivismus, Protest- und Gegenprotestbewegungen mannigfaltig manifestieren. Daran wird deutlich, dass die Wahrnehmung von Entwicklungen als Krisen vor allem eine kulturelle Tatsache ist.
Das Seminar versucht mit narratologischen und medienanalytischen Methoden die wichtigsten Konflikterzählungen zum Thema Klima offenzulegen. Das Ziel ist es, zentrale Argumentationslinien, Selbstpositionierungen, kulturelle Normen und Bedürfnislagen zu dokumentieren. Zu diesem Zweck sprechen wir im Verlauf des Seminars unter anderem mit Fridays-For-Future-Aktivist*innen und Klimaskeptikern, beleuchten die Rolle von Memekulturen und Internetforen und diskutieren die Inszenierungen von Klima-Influencer*innen und Gegner*innen. Ziel ist es, Konflikte und Wissenszirkulation in Bezug auf das Megathema unserer Zeit anhand einer akteurszentrierten Vorgehensweise, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, zu identifizieren.
Die Studierenden eignen sich im Verlauf des Seminars Wissen zur kulturwissenschaftlichen Erzählforschung und ihrer Methodik an. Sie verstehen aktuelle Konflikte zum Thema Klima als kulturelles Diskursfeld. Sie erwerben die Fähigkeit, auf der Grundlage narratologischer und medienanalytischer Methodik eigene Fragestellungen und Studien zu entwickeln.
Prüfungsleistung: Seminararbeit in Form eines Blogbeitrags (auch Radiofeature, Video möglich) (Abgabetermin: 31. März 2023)
Studienleistungen: Mündliche Präsentation, Lektüreaufgaben, selbständige Recherche und Interviews
BLOG: https://anthropocenetales.wordpress.com
Einführende Literatur:
Crate, Susan A./Nuttall, Mark: Anthropology and Climate Change. New York 2016. DOI: https://doi.org/10.4324/9781315530338 (23.06.2021).
Dietzsch, Ina: Klimawandel. Kulturanthropologische Perspektiven darauf, wie ein abstrakter Begriff erfahrbar gemacht wird. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 113 (2017): S. 21–39.
Eriksen, Thomas Hylland: Climate Change. In: Cambridge Encyclopedia of Anthropology (2021). URL: https://www.anthroencyclopedia.com/entry/climate-change (23.06.2021).
Kuckuck. Notizen zur Alltagskultur: Klima. Heft 2/20 (2020).Meyer, Silke: Narrativität. In: Heimerdinger, Timo/Tauschek, Markus (Hgg.): Kulturtheoretisch argumentieren: ein Arbeitsbuch. Münster u. a. 2020, S. 323–350.
- Trainer/in: Manuel Trummer