Dieser Kurs wendet sich an Studierende, die Russisch
und/oder BKS mindestens auf Niveau B1 beherrschen. Wir versuchen, unsere
Studieninhalte aus den (süd-) osteuropabezogenen Area Studies in Sprachen der
Region zu diskutieren, anhand von Schlüsseltexten (Reden, Interviews,
Zeitungsartikeln) in den Originalsprachen, die wir dann ebenso in den
Originalsprachen diskutieren. Anders als die Spracherwerbskurse zielt dieser
Kurs darauf, diejenigen Fachinhalte, die aus den Fächern Geschichte und
Gesellschaftswissenschaften in der Regel in Deutsch oder Englisch besprochen zu
werden, auch in wichtigen Zielsprachen der Region formulieren zu können. Die
Sitzungen werden abwechselnd auf Russisch und BKS abgehalten. Diejenigen, deren
erlernte Sprache in einer Sitzung gerade nicht an der Reihe ist,
trainieren bei dieser Gelegenheit ihr Hörverstehen der „unbekannten“ Sprache
und lösen dazu Quizaufgaben. Das Qualifizierungsziel der Übung ist, die
Übertragung fachwissenschaftlichen Wissens in eine Kommunikation in der
Zielsprache zu erleichtern und damit den Einsatz jenseits des westlichen
akademischen Kontexts zu ermöglichen, etwa bei Auslandsaufenthalten im
postjugoslawischen und postsowjetischen Raum oder im Kontakt mit Menschen aus
diesen Räumen, die bei uns leben und mit denen eine Kommunikation auf Deutsch
(noch) nicht möglich ist.
Anforderungen: Regelmäßige Teilnahme; Lektüre; Teilnahme
an Diskussion; Vor- und Nacharbeiten von Wortfeldern, Ausdrucksweisen, die für
den aktiven Sprachgebrauch notwendig sind