- Trainer/in: Michaela Ingrisch
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
GRIPS - Uni Regensburg
Suchergebnisse: 12192
- Trainer/in: Ulrike Siebauer
- Trainer/in: Ulrike Siebauer
- Trainer/in: Michaela Ingrisch
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Michaela Ingrisch
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Michaela Ingrisch
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
This course reviews the current state of knowledge regarding themes, core processes, methods, and theories of personnel selection, training and development, and career success. In particular, we will discuss the psychological determinants of job performance and career potential, interventions designed to motivate and retain employees, and the socio-economic implications of selecting, developing and retaining talent. Core constructs to be examined include abilities and personality traits, and the most widely used methods for selection. We will also discuss training strategies and mentoring and coaching techniques in the current world of organizations. Thus, this course examines the practical implications of talent management, as well as how psychological theories and methods can help us predict, understand, and influence talent in organizations.
- Trainer/in: Susanne Gaube
- Trainer/in: Johanna Loferer
- Trainer/in: Andreas Legner
- Trainer/in: Sandra Reimann
Dozentin: Dipl.-Psych. Franziska Schmidl (geb. Busch)
Do, 14:00- 16:00 c.t.
Maximale Teilnehmerzahl: 24
- Trainer/in: David Peter Forster
- Trainer/in: Franziska Schmidl
- Trainer/in: Ingrid Seidl
- Trainer/in: Oliver Hidalgo
Dozentin: Dipl.-Psych. Franziska Schmidl (geb. Busch)
Mo, 14:00- 16:00 c.t.
Maximale Teilnehmerzahl: 27
- Trainer/in: David Peter Forster
- Trainer/in: Franziska Schmidl
Dozentin: Dipl.-Psych. Franziska Schmidl (geb. Busch)
Mo, 12:00- 14:00 c.t.
Maximale Teilnehmerzahl: 30
- Trainer/in: David Peter Forster
- Trainer/in: Franziska Schmidl
„Adäquate Aufgaben sind ein ‚Schlüsselfaktor‘, der für den Erfolg historischer Lehr-Lernprozesse in besonderer Weise verantwortlich ist.” So heißt es in einem aktuellen Heft der geschichtsdidaktischen Fachzeitschrift Geschichte lernen. Da verwundert es, dass die Erstellung und reflektierte Profilierung von Aufgabenformaten für den Geschichtsunterricht noch immer in den Kinderschuhen steckt. Das Seminar geht in diesem Zusammenhang theoretischen und praxisrelevanten Fragestellungen auf den Grund.
In einem knappen Überblick werden die wichtigsten geschichtsdidaktischen Aspekte für künftige Geschichtslehrer/-innen vorgestellt und diskutiert: Unterrichtsprinzipien, Methoden, Medien. Der Kurs dient als Grundlage und Voraussetzung für die weitere Auseinandersetzung in Seminaren und Übungen.
Erzählen” hat sich mittlerweile als Leitparadigma des Geschichtsunterricht etabliert. Geschichtliche Darstellung ist (fast) immer geprägt von Narrativität. Wer dies erkennen, reflektieren und in eigener Darstellung anwenden kann, handelt narrativ kompetent. Narrative Kompetenz ist in fast allen einschlägigen Kompetenzmodellen entweder ausdrücklich oder implizit als Zielsetzung für den Geschichtsunterricht formuliert und spielt auch in den Lehrplänen und Schulbüchern der neueren Generation eine wichtige Rolle. Es werden unterschiedliche Theorien vorgestellt und unterrichtspraktische Zugänge diskutiert.
Einführende Literatur: Barricelli, Michele: Narrativität. In: Barricelli, Michele / Lücke, Martin (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Bd. 1, Schwalbach/Ts. 2012, S. 255-280.
Referat, schriftliche Hausarbeit, aktive Teilnahme
- Trainer/in: Ferdinand Kosak
- Trainer/in: Andrea Schleich
Der Diskurs über die Demokratie findet – einem populären Vorurteil zum Trotz – mitnichten allein in der westlichen Welt statt und ein Prozess der ,Demokratisierung‘ meint insofern auch nicht notwendig eine Assimilation an einen im ,Westen‘ generierten (Demokratie-)Standard. Zugleich aber müssen westliche und nicht-westliche Demokratievorstellungen im Kern miteinander ,vergleichbar‘ bleiben, um das Konzept der Volksherrschaft nicht der Beliebigkeit preiszugeben. Dies erfordert weniger eine Art interkulturellen ,Minimalkonsens‘, den alle Demokratien miteinander teilen, als vielmehr die Ermittlung von gemeinsamen Fragestellungen und Problemkreisen, auf die westliche wie nicht-westliche Ausformungen von Demokratie in institutioneller, struktureller und normativer Hinsicht jeweils eigenständige, plausible Lösungen anbieten.
Das als anwendungsorientierte Politische Theorie konzipierte Seminar befasst sich zunächst mit den (meta-)theoretischen Grundlagen von Non-Western-Democracies, wobei Anleihen im Kanon der politischen Ideengeschichte, der Comparative Political Theory (Fred Dallmayr) sowie postkolonialen und kulturwissenschaftlichen Studien genommen werden. Auf dieser Basis werden im Anschluss politische Diskurse nicht-westlicher Provenienz (z. B. aus Afrika, Asien und Lateinamerika) im Hinblick auf ihre demokratietheoretische Relevanz und Überzeugungskraft hin überprüft sowie kritisch diskutiert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt überdies auf der Thematik „Demokratie und Islam“. Ziel ist es, bis zum Ende des Semesters eine Arbeitsdefinition bzw. die Konturen eines theoretischen ,Modells‘ nicht-westlicher Demokratien zu entwickeln, die hernach als Basis für die Untersuchung konkreter Fallbeispiele im Rahmen wissenschaftlicher Hausarbeiten dienen.
Die Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Studierende im Hauptstudium des Bachelorstudiengangs Politikwissenschaft sowie des Masterstudiengangs Demokratiewissenschaft.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb sind aktive Mitarbeit, die Gestaltung einer Sitzung mit Thesenpapier sowie die Anfertigung einer 20-25-seitigen, projektbezogenen Hausarbeit.
Literatur: Sophia Schubert/Alexander Weiß (Hg.): „Demokratie“ jenseits des Westens. Theorien, Diskurse, Einstellungen, Baden-Baden 2016, Weitere Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
- Trainer/in: Oliver Hidalgo
Seminar Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie M18.4 - Marktforschung
(M18.4)
Sommersemester 2017
2 SWS / 4 Credits
Dozent: M.Sc. Psych. Simon Wagner
Zeit: Mo: 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr c.t.
Raum: PT 4.0.6
Themenliste:
1. Methoden der modernen Marktforschung
2. Kundenzufriedenheitsanalysen
3. Wettbewerbsanalysen/Wettbewerbsrivalität
4. Werbung – Konzepte, Modelle, Formen
5. Werbung mit allen Sinnesmodalitäten
6. Werbung und Priming
7. Werbung und Entscheidungsheuristiken
8. Inhalte und Storytelling in der Werbung
9. Differentielle Konsumentenpsychologie
10. Wahrnehmung von Mengen, Zahlen, Zeit und Preis
- Trainer/in: Matthias Bammler
- Trainer/in: David Peter Forster
- Trainer/in: Eva Lermer
- Trainer/in: Simon Wagner
Die Politische Ideengeschichte steht heute zunehmend in dem Ruf, realitäts- und praxisfern und keinesfalls auf der Höhe der Zeit zu sein. Die Hauptursache für dieses harsche Urteil dürfte darin liegen, dass der Beitrag der Geschichte des politischen Denkens für die Disziplin Politikwissenschaft und deren primär empirisch-sozialwissenschaftliches Selbstverständnis undurchsichtig geworden ist. Bisweilen steht gar die Daseinsberechtigung der Politischen Theorie als eigenständiger Teilbereich der Politikwissenschaft in Frage, könnte sich ein solcher doch ohne den integralen Bestandteil der Ideengeschichte nicht ausreichend von den anderen Theorie betreibenden Subdisziplinen (v. a. Vergleichende Systemlehre und Internationale Beziehungen) abheben.
Die Veranstaltung will demgegenüber zeigen, warum die Politikwissenschaft nichtsdestoweniger auf ideen- und begriffshistorischen Analysen sowie insbesondere auf die Geschichte des Faches aufbauen sollte. Anhand ausgewählter Grundbegriffe und Problembereiche des politischen Denkens (v. a. Freiheit und Gerechtigkeit, Staat, Nation und Gesellschaft, Macht, Souveränität, Demokratie, Krieg und Frieden, Politik und Religion) sowie der Rekonstruktion einschlägiger Diskurse zwischen den Klassikern der Antike, Neuzeit und Gegenwart soll die Relevanz der Subdisziplin „Politische Theorie und Ideengeschichte” illustriert und zugleich eine Einführung in ihre Kernfragen gegeben werden.
Die Vorlesung richtet sich an Studierende im Grundstudium des Bachelorstudiengangs Politikwissenschaft sowie im Lehramt Sozialkunde.
Voraussetzung für den Scheinerwerb ist das Bestehen der Abschlussklausur.
Anmeldungen sind im Notenverwaltungssystem Flexnow erforderlich.
- Trainer/in: Oliver Hidalgo
Die Abschlussarbeiten an der Uni sind meist der erste Kontakt mit der Auswertung von Grabungsdokumenten. Wer sich dort mit einer Literaturarbeit befasst, steht dann plötzlich im Beruf davor. Die Listen, Formulare, Zeichnungen, Fotos und Messdaten liegen zusammenhangslos und in Rohform auf dem Tisch und man fragt sich, wie da jetzt eine gescheite Arbeit draus werden kann. In dieser Übung wollen wir eine Übersicht zur Vorgehensweise, den einzelnen Arbeitsschritten und den damit verbundenen Arbeitsaufwänden erarbeiten und diese durch Praxis erfahrbar machen.
Folgende Fragen stehen im Fokus:
Wie bereite ich die Grabungsdokumente für meine Arbeit (oder für die Abgabe an einem Denkmalschutzamt) auf? Was ist zu beachten, wenn es um eine mögliche (spätere) Publikation geht? Welche Aussagen sollen auf jeden Fall erschlossen werden? Was ist nicht aus den Grabungsdokumenten ersichtlich und dennoch relevant? Wo bekomme ich jeweils die Informationen her?
Welche Interpretationen kann ich darüber hinaus aus den Dokumenten herausarbeiten und wie mache ich die für den Leser nachvollziehbar?
Anhand von Grabungsrohdaten werden wir schrittweise einen Grabungsbericht erstellen und auch grafische Aufbereitungen anschauen und üben (Fotos bearbeiten in Photoshop, Profile u.ä. umzeichnen in Adobe Illustrator, Layout erstellen von Messplänen in AutoCAD).
Es werden Übungsmaterialien gestellt. Jeder ist aber herzlich eingeladen, auch ein eigenes Projekt für die Bearbeitung mitzubringen.
Für ein sinnvolles Ergebnis ist Eigenarbeit außerhalb der Übungsstunden zu leisten (Fertigstellen der in den jeweiligen Übungsstunden begonnenen Bearbeitungsprozesse).
- Trainer/in: Binnie Feierabend
PSY - M17.2
Mittwoch 10:00 - 12:00 c.t., Sammelgebäude SG 3.11
Credits: 4
Sollten Sie zum Seminar zugelassen sein und den Platz nicht benötigen, melden Sie sich bitte unbedingt per Email bei der Dozentin ab.
Das Seminar richtet sich an Psychologiestudierende (Bachelor und Diplom). In der ersten Hälfte de Kurses sollen sich die Studenten/innen einen Überblick über psychologisch bedeutsame Erhebungsmethoden der qualitativen Sozialforschung (Interviews, Beobachtung, Gruppendiskussion, etc.) und deren Auswertung erarbeiten. Im zweiten, angewandten Teil wird bezüglich einer pädagogisch-psychologisch relevanten Fragestellung unter Anleitung eine kleine qualitative Studie durchgeführt.
- Trainer/in: Lisa Kugler
Obwohl die Arbeit mit darstellenden Texten im Geschichtsunterricht wahrscheinlich mindestens ebenso viel Raum einnimmt wie die Textquellenanalyse, ist der reflektierte Umgang mit dieser „Großgattung“ sowohl im Studium als auch im Referendariat ein Stiefkind der Lehrerausbildung. Im Seminar sollen die theoretischen Grundlagen erarbeitet und Tipps für die Praxis gegeben werden. Dabei werden unterschiedlichste Formen von Darstellungen (Verfassertexte im Schulbuch, Sach- und Fachbücher, literarische Darstellungen etc.) thematisiert.
Einführende Literatur: HENKE-BOCKSCHATZ, G.: Viel benutzt, aber auch verstanden? Arbeit mit dem Schulgeschichtsbuch. In: Geschichte lernen 116 (2007), S. 40-46
- Trainer/in: Josef Memminger
In einem knappen Überblick werden die wichtigsten geschichtsdidaktischen Aspekte für künftige Geschichtslehrer/-innen vorgestellt und diskutiert: Unterrichtsprinzipien, Methoden, Medien. Der Kurs dient als Grundlage und Voraussetzung für die weitere Auseinandersetzung in Seminaren und Übungen.
- Trainer/in: Josef Memminger
Seit der Begriff „Geschichtskultur“ zentral für Geschichtsdidaktik und –unterricht geworden ist, wird die Auseinandersetzung mit Filmen unter anderen Vorzeichen als der reinen Geschichtsvermittlung postuliert. „De-konstruktion“ und der Erwerb „geschichtskultureller Kompetenz“ stehen nun im Vordergrund. Das Seminar liefert theoretische Hintergründe und Vorschläge zur Umsetzung in der Praxis zu verschiedenen Filmgattungen (z. B. Spiel-, Dokumentarfilme, Kurzclips aus dem Internet).
- Trainer/in: Josef Memminger
In der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem gibt es ein Modul zur Unterrichtung jüdischen Lebens vor dem Holocaust. Das Ziel dieser Einheit ist es, Schülern zu verdeutlichen, dass es in Europa ein vielfältiges jüdisches Leben gegeben hat, bevor die Nationalsozialisten diesen Reichtum an Lebensentwürfen und Lebensweisen zu vernichten versuchten. Das Modul nennt sich „Eine Straße in Polen“ und beleuchtet eben jenes Leben in Polen. Polen ist für bayerische Schülerinnen und Schüler weit weg. Aber auch sie sollen Juden nicht nur als Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft kennenlernen, sondern als Teil der europäischen – und hier bayerischen – Gesellschaft des 19. und 20. Jahrhunderts. Deshalb soll im Rahmen der Übung eine Schülerausstellung nach israelischem Vorbild mit bayerischen Geschichten entstehen – „Eine Straße in Bayern“.
• Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum: http://www.alemannia-judaica.de/ • Stefan Schwarz: Die Juden in Bayern im Wandel der Zeiten. München u. a. 1980
- Trainer/in: Heike Wolter
Lieder sind interessante geschichtliche Quellen bzw. Darstellungen, denen viel motivierendes und didaktisches Potenzial innewohnt. In der Übung sollen Lieder verschiedenster Epochen vorgestellt und in unterrichtliche Kontexte eingeordnet werden. Die Teilnehmer sollten einigermaßen musikalisch sein, weil Beispiele auch gesungen und begleitet werden.
- Trainer/in: Josef Memminger
Von der Uni ins Berufsleben – eine Umstellung, die für alle Lehramtsstudierende eine große Veränderung darstellt. Um beim Einstieg in einen emotional herausfordernden Job zu unterstützen und einen Rahmen für Reflexion und Diskussion zu schaffen, bieten wir dieses Semester ein Training emotionaler Kompetenzen an. Dieses soll zur Selbstreflexion, zur Auseinandersetzung mit eigenen berufsrelevanten Emotionen und Kognitionen und zur Beschäftigung mit persönlich als herausfordernd empfundenen Situationen einladen.
Dieses Seminar ist nicht auf Referaten aufgebaut, sondern besteht aus abwechselnd Informations-, Diskussions- und Übungsbausteinen und Hausaufgaben zwischen den (4) Sitzungen. Um zu garantieren, dass Sie maximal profitieren können, setzen wir eine aktive Teilnahme, eine Bereitschaft zur Teilnahme an Rollenspielen sowie eine Erledigung von 75% der Hausaufgaben voraus. Da das Seminarangebot außerdem evaluiert werden soll, werden wir Sie immer wieder um Rückmeldung zu den einzelnen Bausteinen bitten. Zu Evaluationszwecken werden wir Sie zu Beginn und am Ende der Veranstaltung darum bitten, dass Sie einige Fragebögen ausfüllen.
- Trainer/in: Iris Schelhorn
PSY - M17.2
Mittwoch 10:00 - 12:00 c.t., Sammelgebäude SGLG - S 311
Credits: 4
TeilnehmerInnen werden zu Beginn des Semesters automatisch in den GRIPS-Kurs aufgenommen.
Sollten Sie zum Seminar zugelassen sein und den Platz nicht benötigen, melden Sie sich bitte unbedingt per Email bei der Dozentin ab.
Die Erhebung und Analyse nicht-standardisierter, sprachlich vermittelter Daten ermöglicht die Beschreibung individueller und komplexer psychischer wie sozialer Prozesse. Zur ersten Auseinandersetzung mit dieser Forschungsmethodik sollen sich die Studierenden zunächst einen Überblick über Grundlagen und psychologisch bedeutsame Erhebungsmethoden der qualitativen Sozialforschung (Interview, Beobachtung, Gruppendiskussion, etc.) erarbeiten. Im zweiten Teil des Kurses wird daraufhin in Kleingruppen eine kleine qualitative Studie bezüglich einer pädagogisch-psychologisch relevanten Fragestellung durchgeführt (Generierung einer Forschungsfrage, Datenerhebung und -auswertung, Ergebnispräsentation).
- Trainer/in: Lisa Kugler
- Trainer/in: Binnie Feierabend
- Trainer/in: Denise Feigl
- Trainer/in: Johanna Loferer
- Trainer/in: Julia Fischer
- Trainer/in: Benedikt Fleckenstein
- Trainer/in: Johanna Loferer
- Trainer/in: Simon Wagner
Noch nie zuvor waren die Themen Klima- und Umweltschutz und Nachhaltigkeit so prominent auf der Agenda von Politik, Industrie, Medien und Gesellschaft. Warnungen der internationalen Klimaforscher-Community vor sehr bald irreversiblen Auswirkungen unseres anthropogenen Einflusses auf die Atmosphäre, Biosphäre und Ökosysteme sind seit Jahren eindringlich, doch wenig scheint sich in Gesamtheit zu ändern: Klimagas-Konzentrationen steigen weiter, supranationale Abkommen wie das Paris Agreement finden keine konkrete Umsetzung, protektionistische Regierungen machen Umweltschutzmaßnahmen im Namen des Wirtschaftswachstums rückgängig und multinationale Firmen beuten Ressourcen und Menschen aus. Gleichzeitig scheint umweltbewusstes Verhalten für einige Gesellschaftsschichten in der westlichen Welt geradezu zum social media-wirksamen Lifestlye geworden zu sein, social Start-Ups erreichen große Aufmerksamkeit, Millionen EU-Fördergelder werden in die Entwicklung einer biobasierten Wirtschaft gesteckt und konservative Politiker entdecken ihre grüne Seite.
In diesem Blockseminar sollen diese Widersprüche anhand aktueller Phänomene aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von der lokalen bis zur globalen Ebene beleuchtet werden. Welche Ansätze aus der Umweltpsychologie und verwandten Disziplinen helfen dabei, diese Widersprüche zu erklären? Inwieweit können diese Ansätze Lösungsstrategien bieten und welche Rolle spielen dabei Individuum und Kollektiv und deren jeweilige Lebensrealität?
In Referaten erarbeiten die Studierenden in Zweierteams je eine konkretes Beispiel bestehender/aktueller Umwelt- und Klimaproblematik und -fragestellungen, sowie mögliche Lösungsansätze und deren Umsetzungspotential im Kontext psychologischer Erklärungsmodelle. Das Seminar schließt mit einer Single Choice Klausur. Eine Leseliste wird zum Beginn der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.
- Trainer/in: Ann-Kathrin Kaufmann
- Trainer/in: Johanna Loferer
- Trainer/in: Simon Wagner
- Trainer/in: Johanna Loferer
- Trainer/in: Simon Wagner
- Trainer/in: Monika Schanderl
- Trainer/in: Andrea Schleich
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Monika Schanderl
„Adäquate Aufgaben sind ein ‚Schlüsselfaktor‘, der für den Erfolg historischer Lehr-Lernprozesse in besonderer Weise verantwortlich ist.” So heißt es in einem aktuellen Heft der geschichtsdidaktischen Fachzeitschrift „Geschichte lernen“. Da verwundert es, dass die Erstellung und reflektierte Profilierung von Aufgabenformaten für den Geschichtsunterricht noch immer in den Kinderschuhen steckt. Das Seminar geht in diesem Zusammenhang theoretischen und praxisrelevanten Fragestellungen auf den Grund.
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Josef Memminger
Noch immer wird nur recht selten Kinder- und Jugendliteratur im Geschichtsunterricht eingesetzt. Das betrifft Sachliteratur, aber vor allem auch Belletristik, also Romane, Comics, Erzählungen oder auch Gedichte, die sich mit Geschichte beschäftigen. Dabei hat Literatur neben den fächerübergreifenden Aspekten ein großes geschichtsdidaktisches Potenzial. Es geht um Fragen von Realität und Fiktionalität, um Imagination und Identifikation, um Sach- und Orientierungskompetenz. Im Seminar werden wird uns mit der Klassifikation der historischen Kinder- und Jugendliteratur befassen, geschichtsdidaktische Potenziale und Herausforderungen diskutieren und Einsatzmöglichkeiten und Methoden des Umgangs mit dieser Literatur kennenlernen.
• Braas, Bianca: Historisches Lernen mit Kinderbüchern, in: Bergmann, Klaus/ Rohrbach, Rita (Hrsg.): Kinder entdecken Geschichte. Theorie und Praxis historischen Lernens in der Grundschule und im frühen Geschichtsunterricht. Schwalbach 2001.
• Georg, Janine Christina: Fiktionalität und Geschichtsvermittlung - unvereinbar? Eine Studie über den Beitrag historischer Jugendromame der Gegenwart zum historischen Lernen. Oldenburg 2007.
• Holbach, Rudolf: Benjamin Blümchen als Ritter. Das Mittelalter im Kinder- und Jugendbuch. Oldenburg 2004.
• Mounajed, René: Geschichte in Sequenzen: Über den Einsatz von Geschichtscomics im Geschichtsunterricht. Stuttgart 2009.
• Pandel, Hans-Jürgen: Historisches Erzählen. Narrativität im Geschichtsunterricht. Schwalbach 2010.
• Rossi, Melanie: Das Mittelalter in Romanen für Jugendliche. Historische Jugendliteratur und Identitätsbildung. Frankfurt am Main 2010.
• Rox-Helmer, Monika: Jugendbücher im Geschichtsunterricht. Methoden Historischen Lernens. Schwalbach 2006. • Zimmermann, Holger: Geschichte erzählen. Geschichtliche Kinder- und Jugendliteratur und ihre Didaktik. Frankfurt am Main 2004.
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Heike Wolter
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Josef Memminger
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Heike Wolter
Vermutlich keine andere Lebensgeschichte aus dem Holocaust hat eine so große Bekanntheit erreicht wie das „Tagebuch der Anne Frank“. Noch immer ist das Buch – ggf. in Auszügen – zudem wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Selten aber des Geschichtsunterrichts, für den es aber wichtige Impulse setzen kann. Dies betrifft Kompetenzorientierungen (Methoden-, Gattungs- und Orientierungskompetenz) und Teilhabe an der aktuellen Geschichtskultur ebenso wie Aspekte der Holocaust Education und Möglichkeiten zum fächerverbindenden Arbeiten. Im Seminar, das mit einer verpflichtenden Exkursion verbunden ist, geht es um verschiedene Aspekte des Lebens, schriftstellerischen Wirkens und Nachlebens von Anne Frank.
• Barnouw, David: Das Phänomen Anne Frank. Essen, 2015.
• Benrath, Ruth / Barricelli, Michele: „Man will doch nicht wissen, ob sie da im Nachthemd sitzt oder so was". Erkundungen zum Prozess historischer Sinnbildung im Geschichtsunterricht am Beispiel eines Jugendsachbuchs über Anne Frank. In: Günther-Arndt, Hilke (Hrsg.): Geschichtsdidaktik empirisch. Untersuchungen zum historischen Denken und Lernen. Berlin, 2006. S. 49-84.
• Brauch, Nicola: Das Anne Frank Tagebuch. Eine Quelle historischen Lernens in Unterricht und Studium. Stuttgart 2016.
• Seibert, Peter u.a. (Hrsg.): Anne Frank. Mediengeschichten. Berlin, 2014.
- Trainer/in: Julius Arnold
- Trainer/in: Eileen Böhm
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Zentrum Hochschuldidaktik
- Trainer/in: Janine Körner
- Trainer/in: Heike Wolter
Die Fähigkeit zur Emotionsregulation beeinflusst sowohl direkt die Emotionen, die Menschen erleben, als auch andere Variablen wie zum Beispiel die Lebenszufriedenheit und psychisches Wohlbefinden. Ein vergleichsweise neuartiges psychologisches Konstrukt ist die Emotionsregulationsflexibilität, d.h. die Fähigkeit in Abhängigkeit von Kontextvariablen passende Emotionsregulationsstrategien zu selektieren und anzuwenden. Das Konstrukt der Emotionsregulationsflexibilität wendet sich somit von bisherigen Theorien ab, die postulieren, dass manche Emotionsregulationsstrategien per se funktionaler sind als andere. Es geht somit davon aus, dass nicht die Art der Strategie, sondern die Passung zwischen Strategie und Situation ausschlaggebend ist für deren Funktionalität.
Emotionsregulationsflexibilität kann auf verschiedene Arten und Weisen gemessen werden, bisher wird das Konstrukt noch von wenigen Forschergruppen beforscht und von noch weniger Gruppen im Anwendungskontext beleuchtet. Deshalb stellt sich die Frage danach, ob und wie Personen Emotionsregulationsflexibilität erlernen können. Mit dieser Fragestellung soll sich dieses Seminar auseinandersetzen und aufbauend auf den Antworten ein Online-Trainings-Tool entwickeln.
- Trainer/in: Iris Schelhorn
Dieses Seminar bezieht sich direkt, aber nicht nur, auf Beobachtungen zu den Auswirkungen von pandemiebedingten Einschränkungen. Bekannt ist, dass Pandemien und deren Folgen zu einer Zunahme von Ängsten und Stress in Gesellschaften führen und es stellt sich die Frage danach, welche Faktoren Individuen oder auch Gesellschaften möglichst gut vor den Auswirkungen schützen.
Bilder und Zahlen in den Medien sorgten in den vergangenen Wochen für ein Aufflammen unterschiedlichster Reaktionen, darunter Ängste und Stressreaktionen. Journalisten schreiben teilweise verantwortungsvoll, teilweise wenig verantwortungsvoll Texte über den Ausbruch des COVID-19-Virus und den Umgang damit, und es bleibt unklar, inwiefern sie sich den psychosozialen Konsequenzen ihrer Texte bewusst sind (z.B. Spaltung und Stabilisierung der Gesellschaft, Vermehrung oder Verminderung der Ängste). Sowohl manche Firmen, als auch Individuen folgen einem Veränderungstrend, möglicherweise ohne sich der möglichen psychologischen (?) Auslöser ihrer Handlungen bewusst zu sein. Manche Individuen reagieren selbst stark mit symptomatischen Reaktionen auf die verlangten Anpassungsleistungen und auch hier fehlt es häufig an der Bewusstheit die eigene Reaktion zuzuordnen. Ich sehr an dieser Stelle eine Aufgabe der Psychologie als Disziplin darin, die Gesellschaft in diesen Prozessen zu schulen, um mehr Bewusstsein hervorzurufen. Mit dieser Aufgabe soll sich dieses Seminar auseinandersetzen und aufbauend auf den Antworten ein Online-Trainings-Tool entwickeln.
- Trainer/in: Iris Schelhorn
- Trainer/in: Fabian Hutmacher
- Trainer/in: Stephanie Rottmeier
PSY - M17.2
Mittwoch 10:00 - 12:00 c.t.
Findet zunächst als digitale Veranstaltung statt!
- Trainer/in: Lisa Kugler
- Trainer/in: Denise Feigl
- Trainer/in: Johanna Loferer
- Trainer/in: Julia Fischer
- Trainer/in: Johanna Loferer
- Trainer/in: Kathrin Emmerdinger
- Trainer/in: Michaela Ingrisch
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Monika Schanderl
- Trainer/in: Andrea Schleich
- Trainer/in: Patrick Chinque
- Trainer/in: Michaela Ingrisch
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Monika Schanderl
- Trainer/in: Andrea Schleich
- Trainer/in: Marlis Reindl
Zwar sind die DDR-Geschichte und die Wiedervereinigung in allen weiterführenden Schularten im Geschichtsunterricht als Lehrplanthema verankert, doch noch immer führen beide Themen ein Schattendasein. Dabei bietet das Thema als Teil einer deutsch-deutschen Verflechtungsgeschichte hohes (ggf. auch identifikatorisches) Potenzial. An ihm lassen sich politik-, wirtschafts-, alltags- und sozialhistorische Fragen klären, multiperspektivische Geschichtsschreibungen ablesen, geschichtskulturelle Überlegungen anschließen und politikdidaktische Bezüge finden. Diese vielfältigen Facetten sollen in den drei Tagen des Blockkurses durch eine Mischung aus Vorträgen (zu theoretischen und empirischen Aspekten), Diskussionen, methodischen Beispielen und interaktiven Elementen fassbar werden. Zum Kurs gehört eine Einfüghrung im April, eine Abendveranstaltung (Theater) und der Blocktermin.
• Brunner, Detlef u.a. (Hrsg.): Die DDR - eine deutsche Geschichte. Wirkung und Wahrnehmung. Paderborn, 2011.
• Ernst, Christian: Geschichte im Dialog? "DDR-Zeitzeugen" in Geschichtskultur und Bildungspraxis. Schwalbach, 2014.
• Handro, Saskia: Alltagsgeschichte. Alltag, Arbeit, Politik und Kultur in SBZ und DDR. Schwalbach, 2006.
• Hanke, Barbara: Zugänge zur deutschen Zeitgeschichte (1945-1970). Geschichte - Erinnerung – Unterricht. Schwalbach, 2017.
• Tänzer, Sandra: Die Friedliche Revolution in der DDR: Ein lohnendes Thema für den Sachunterricht. In: Die Grundschulzeitschrift, 311/2018. S.25-29.
• Von Arnim-Rosenthal, Anna / Hüttmann, Jens (Hrsg.): Diktatur und Demokratie im Unterricht: Der Fall DDR. Berlin, 2017.
• Weber, Hermann: Die DDR 1945-1990. Oldenbourg, 2012.
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Alexander Karrasch
- Trainer/in: Heike Wolter
„Wie kann die Schule die Herausforderung der Digitalisierung meistern“? Dieser Frage – konkret auf den Geschichtsunterricht bezogen – soll in der Veranstaltung auf verschiedenen Ebenen nachgegangen werden. Der Brückenschlag soll von der theoretischen Diskussion zu vorhandenen Praxisansätzen führen. Dabei sollen im Diskurs stets die Chancen aber auch die Herausforderungen und Schwierigkeiten „digitaler Lernszenarien“ (z.B. digital Storytelling, virtuelle Exkursionen, digitale Geschichtskarten, digitale Lernplattformen, Learning Apps) reflektiert und diskutiert werden – wahrscheinlich auf dem Hintergrund eigener Erfahrungen rund um die aktuell gebotene digitale Lehre.
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Margareta Turk
Die Studierenden sollen ihre geschichtsdidaktische Kompetenz in Lehr- und Lernprozessen vertiefen. Der Unterricht des Praktikumslehrers und der Studierenden ist der Ausgangspunkt der Reflexion über die Auswahl und Präsentation der Inhalte sowie über die Ziele des Geschichtsunterrichts. Nach einer ersten Beobachtungs- und Analysephase planen und realisieren die Studierenden Geschichtsunterricht, indem sie theoretische Vorgaben, fachdidaktische Prinzipien und methodische Umsetzungsmöglichkeiten berücksichtigen.
Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, 10. erneut akt. u. erw. Aufl., Seelze-Velber 2012
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Josef Memminger
In einem knappen Überblick werden die wichtigsten geschichtsdidaktischen Aspekte für künftige Geschichtslehrer/-innen vorgestellt und diskutiert: Unterrichtsprinzipien, Methoden, Medien. Der Kurs dient als Grundlage und Voraussetzung für die weitere Auseinandersetzung in Seminaren und Übungen.
Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, 10. erneut akt. u. erw. Aufl., Seelze-Velber 2012. Günther-Arndt, Hilke (Hrsg.): Geschichtsmethodik, Handbuch für die Sekundarstufe I und II, Berlin 2007. Mayer, Ulrich/Pandel, Hans-Jürgen/Schneider, Gerhard (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, Schwalbach/Ts. 22007
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Josef Memminger
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Josef Memminger
Lieder sind interessante geschichtliche Quellen bzw. Darstellungen, denen viel motivierendes und didaktisches Potenzial innewohnt. In der Übung sollen Lieder verschiedenster Epochen vorgestellt und in unterrichtliche Kontexte eingeordnet werden. Die Teilnehmer sollten einigermaßen musikalisch sein, weil Beispiele auch gesungen und begleitet werden.
Sauer, M.: Historische Lieder. Seelze-Velber 2008.
- Trainer/in: Julius Arnold
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Josef Memminger
Grundlegende Texte, die die Entwicklung der Wissenschaftsdisziplin „Didaktik der Geschichte” prägten, werden in diesem Kurs vorgestellt, diskutiert und für den heutigen Geschichtsunterricht bzw. die Geschichtskultur kontextualisiert.
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Josef Memminger
- Trainer/in: Andrea Schleich
„Erzählen“ hat sich mittlerweile als Leitparadigma des Geschichtsunterricht etabliert. Geschichtliche Darstellung ist (fast) immer geprägt von Narrativität. Wer dies erkennen, reflektieren und in Praxis umsetzen kann, handelt narrativ kompetent. Narrative Kompetenz ist in fast allen einschlägigen Kompetenzmodellen entweder ausdrücklich oder implizit als Zielsetzung für den Geschichtsunterricht formuliert und spielt auch in den Lehrplänen und Schulbüchern der neueren Generation eine wichtige Rolle. Es werden unterschiedliche Theorien vorgestellt und unterrichtspraktische Zugänge diskutiert.
Einführende Literatur: Barricelli, Michele: Narrativität. In: Barricelli, Michele / Lücke, Martin (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Bd. 1, Schwalbach/Ts. 2012, S. 255-280.
- Trainer/in: Johanna Buhl
- Trainer/in: Josef Memminger
- Trainer/in: Michaela Ingrisch
- Trainer/in: Jessica Riedelsheimer
- Trainer/in: Monika Schanderl
- Trainer/in: Andrea Schleich
Im Examenskurs werden anhand ausgewählter Examensaufgaben der letzten Prüfungszeiträume wesentliche Themen wiederholt und deren Bearbeitung im Rahmen des Staatsexamens diskutiert. Dabei werden alle Schularten in den Blick genommen.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, 10. erneut akt. u. erw. Aufl., Seelze-Velber 2012.
- unterschiedliche Grundlagenliteratur je nach Thema, v.a. Handbücher zur Geschichtsdidaktik.
- Trainer/in: Julius Arnold
- Trainer/in: Heike Wolter
„Emotions matter” – Emotionen sind von Bedeutung – so beginnen Frenzel, Goetz, Stephens und Jacob (2009) den Beginn eines Buchkapitels (S.129) über Auslöser und Wirkungen von Emotionen bei Lehrkräften. Wissen über Emotionen und einen gesunden und zielführenden Umgang mit Emotionen ist deshalb für Lehrkräfte besonders wichtig. Dieses Seminar dient der Weiter- und Mitentwicklung von digitalen Trainingseinheiten zu emotionalen Kompetenzen für Lehrkräfte.
Es richtet sich deshalb sowohl an Psychologiestudierende (M 17.2) als auch an angehende Lehrkräfte (Wahlbereich Erziehungswissenschaften). Aufgabe aller wird es sein in Kleingruppen ein Online-Tool in Form eines Erklärvideos oder einer Übung z.B. zu entwickeln.
- Trainer/in: Iris Schelhorn
- Trainer/in: Laura Ziegltrum
„Emotions matter” – Emotionen sind von Bedeutung – so beginnen Frenzel, Goetz, Stephens und Jacob (2009) den Beginn eines Buchkapitels (S.129) über Auslöser und Wirkungen von Emotionen bei Lehrkräften. Wissen über Emotionen und einen gesunden und zielführenden Umgang mit Emotionen ist deshalb für Lehrkräfte besonders wichtig. Dieses Seminar dient der Weiter- und Mitentwicklung von digitalen Trainingseinheiten zu emotionalen Kompetenzen für Lehrkräfte.
Es richtet sich deshalb sowohl an Psychologiestudierende (M 17.2) als auch an angehende Lehrkräfte (Wahlbereich Erziehungswissenschaften). Aufgabe aller wird es sein in Kleingruppen ein Online-Tool in Form eines Erklärvideos oder einer Übung z.B. zu entwickeln.
- Trainer/in: Iris Schelhorn
- Trainer/in: Laura Ziegltrum
SoSe 2021 – „Deutsche Sprache, schwere Sprache?“ – Grammatische Kompetenzen vermitteln (Lernbereich)
- Trainer/in: Manuel Glondys
- Trainer/in: Manuel Glondys
- Trainer/in: Nicolas Wolff
- Trainer/in: Jonas Blechta
- Trainer/in: Julia Cecil
- Trainer/in: Matthias Hudecek
SoSe 2021 Einführung in die Positive Psychologie und ihre Anwendung in der Arbeitswelt (M18.5/M18.6)
- Trainer/in: Julia Cecil
- Trainer/in: Olivia Jaegers
- Trainer/in: Angela Enders
- Trainer/in: Julia Cecil
- Trainer/in: Denise Feigl
Ziel dieses Seminars ist es in Gruppenarbeit psycho-edukative Online-Einheiten zu entwickeln, die zur Förderung der Bewusstheit psychologischer Einflüsse auf den Menschen dienen soll. Die englischsprachige Entsprechung des Kernbegriffs ist am ehesten „Awareness“ oder „Meta-Awareness“. Aufgabe einer jeden Seminargruppe ist die Entwicklung einer solchen Online-Einheit, die zu ihrem Thema (Meta-)Awareness, also Bewusstheit, schaffen kann, in beliebigem Format. Sowohl die Themenwahl als auch die Wahl des digitalen Formats der Einheit (Erklärvideo, vertonte Powerpoint o.ä.) sind frei.
Das Seminar entstand ursprünglich aus der Not heraus, zu Beginn der Corona-Pandemie ein digital durchführbares Seminarformat zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse waren jedoch begeisternd und spannend, weswegen ich das Seminar wieder anbieten möchte. Die Beiträge aus dem vergangenen Semestern bezogen sich teilweise direkt auf Beobachtungen, die im Rahmen der Corona-Krise und ihrer Folgen gemacht wurden. Im Folgenden sollen exemplarisch zwei Einheiten aus dem Seminar des vergangenen Sommers vorgestellt werden:
-Die Auswirkungen emotionsinduzierender medialer Inhalte während einer Pandemie auf Gedächtnis und Verhalten. Hemmt die Bewusstheit über mediale Angstinduktion die Effekte derselben?
-Soziale Isolation in Altenheimen und die Effekte auf die kognitive Leistung: Kann eine psychoedukative Informationseinheit prosoziales Verhalten und dessen Effekte auf die kognitive Leistung beeinflussen?
- Trainer/in: Iris Schelhorn
- Trainer/in: Laura Ziegltrum
Die Veranstaltung begleitet Sie durch das Praktikum an der Mittelschule / an der Realschule (mittwochs 8-13 Uhr n.V. mit dem Praktikumslehrer) im Fach GPG / Geschichte. Es dient einerseits zur Diskussion der im Praktikum entstehenden fachspezifischen Fragen und der Vorstellung Ihrer Stundenentwürfe sowie der kritischen Reflexion über gehaltene Stunden als auch andererseits der Vermittlung von Grundlagen der Unterrichtsplanung.
- Grundfragen historischen Lernens an der MS / am GY
- Was ist guter Geschichtsunterricht?
- Gestaltung einer Unterrichtsstunde
- Unterrichtseinstiege
- Quellen: Textquellen, Bildquellen, auditive/audiovisuelle Quellen, Sachquellen / Lernen am außerschulischen Lernort
- erzählte Geschichte
- offene Unterrichts- und Sozialformen
- handlungsorientierter Geschichtsunterricht
- fächerverbindender Geschichtsunterricht
- materialgestütztes Arbeiten
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Heike Wolter
Im Examenskurs werden anhand ausgewählter Examensaufgaben der letzten Prüfungszeiträume wesentliche Themen wiederholt und deren Bearbeitung im Rahmen des Staatsexamens diskutiert. Dabei werden alle Schularten in den Blick genommen.
- Trainer/in: Julius Arnold
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Heike Wolter
- Trainer/in: Christof Kuhbandner
Die ländlichen Regionen Europas stehen in der öffentlich-medialen Wahrnehmung häufig für Kontinuität, Beharrung und ein Leben in überlieferten Ordnungen. In populären Medien wie den „Landlust“-Magazinen, den deutschen „Heimatfilmen“ der 1950er- und 1960er-Jahre und auch noch aktuellen TV-Produktionen dominieren Bilder landschaftlicher Idylle, dörflicher Gemeinschaft und einer als alt und traditionsverbunden apostrophierten „Volkskultur“.
Auch in fachgeschichtlicher Hinsicht nahm die Volkskunde bis in die 1960er-Jahre die ländlichen Räume vor allem als Reliktgebiete wahr, in denen sich die „volkskulturellen“ Überreste vermeintlich vorindustrieller Lebensformen in besonderer Prägnanz finden und studieren ließen. Erst mit den 1960er-Jahren und der Wende des Faches hin zur gegenwartsorientierten Kulturwissenschaft lenkten Fachvertreterinnen und -vertreter wie Hermann Bausinger, Herbert Schwedt, Ingeborg Weber-Kellermann und Ina Greverus den Blick auf die neuen Dynamiken, die nach dem Zweiten Weltkrieg kulturelle Stadt-Land-Unterschiede zunehmend verwischten.
Auch die moderne Kulturanalyse des Ländlichen betrachtet das Land differenzierter und rückt dabei vor allem die Veränderungen in den Fokus. So zeigen sich die ländlichen Räume der Gegenwart geprägt von einer hohen Mobilität: Pendlerbewegungen zur Arbeitsstelle in der Stadt, Tourismus und Erholung als Wirtschaftsfaktor, Unterkünfte für Geflüchtete, Lücken im öffentlichen Nahverkehr, Stadt- und Landflucht, die täglichen Fahrten im Schulbus, die Produktion und Lieferung von Rohstoffen und Energie für die urbanen Räume – das Land des 21. Jahrhunderts ist in vielerlei Hinsicht ein „bewegtes Land“.
Diese Mobilitäten stehen im Fokus dieses Projektseminars. Ziel ist es, über akteurszentrierte, aber auch historisch fundierte Fallstudien, ein Verständnis für die besondere Bedeutung von Mobilität als Faktor gesellschaftlicher Teilhabe in ländlichen Räumen zu entwickeln.
Die exemplarische Projektregion bildet Ostbayern. Die Ergebnisse des Seminars fließen in eine digitale Sonderausstellung unseres Projektpartners, des Freilandmuseums Oberpfalz, ein.
- Trainer/in: Manuel Trummer
Die Veranstaltung will klassische Autor:innen, Theorien, Konzepte und Diskurse aus dem breiten Fundus des politischen Denkens für die Bearbeitung aktueller politikwissenschaftlicher Fragestellungen erschließen und mit Fallbeispielen illustrieren. Sie richtet sich an Studierende im Masterstudiengang Demokratiewissenschaft sowie aus fachfremden Studiengängen, die planen, eine Abschlussarbeit mit Bezug auf die Subdisziplin „Politische Theorie und Ideengeschichte“ anzufertigen.
Inhaltliche Schwerpunkte werden zu Beginn des Semesters in Abstimmung mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern festgelegt. Thematisch besonders im Fokus steht unabhängig davon der Bereich der normativen Demokratietheorie mitsamt einer Reflexion der allgemeinen Schwierigkeiten, die etwa die Kritische Theorie, der Poststrukturalismus oder auch die postkolonialen Studien bei der Begründung von Normen aufgedeckt haben und die gegenwärtig in eine ebenso komplexe wie prekäre „Post-Truth-Debatte“ münden. Bei der Formulierung von einschlägigen Forschungsprojekten ist zudem zur Kenntnis zu nehmen, dass sich die liberale, repräsentative Demokratie nicht zuletzt infolge der digitalen Technokratisierung sowie des erstarkenden (Rechts-)Populismus aktuell in einer schwerwiegenden Legitimationskrise befindet. Die immensen politischen und sozialen Herausforderungen, vor denen die Demokratie heute gerade im Vergleich mit autoritären Regimen steht, sind vor allem während der COVID-19-Pandemie transparent geworden und mithin in gesellschaftspolitisch relevante demokratiewissenschaftliche Fragestellungen zu überführen.
Als Leistungsnachweis wird ein Exposé mit Arbeitsgliederung und Bibliographie zu einem selbst gewählten Forschungsprojekt erwartet.
Empfohlene Literatur zur Einführung:
Hidalgo, Oliver. 2014. Die Antinomien der Demokratie. Frankfurt a. M./New York.
Lembcke, Oliver/Ritzi, Claudia/Schaal, Gary S. (Hg.). 2012. Zeitgenössische Demokratietheorie. Band 1. Normative Demokratietheorien. Wiesbaden.
Manow, Philipp. 2020. (Ent-)Demokratisierung der Demokratie. Berlin.
Vogelmann, Frieder/Nonhoff, Martin (Hg.). 2021. Demokratie und Wahrheit. Baden-Baden.
- Trainer/in: Oliver Hidalgo
Was ist eigentlich Burnout?
Welche Berufsgruppen sind besonders häufig betroffen?
Was kann man tun, wenn ich selbst oder jemand in meinem Umfeld schon darunter leidet?
Das und noch viel mehr wird im Seminar "Burnout in Schule und Beruf" thematisiert.
An der Seminargestaltung sind alle Kursteilnehmer*innen beteiligt. Das Ziel ist ein interessantes und nachhaltiges Seminar zu kreieren, bei dem jede*r etwas für sich mitnehmen kann.
Die genauen Leistungsvoraussetzungen, der Ablauf des Seminars und die Inhalte der Sitzungen werden in der ersten Veranstaltung - 6.5.22, Raum PT 4.0.6., 12 Uhr c.t. - genauer thematisiert.
Die genauen Uhrzeiten des Blockseminars stimmen wir in der Sitzung am 6.5. ab, aktuell:
Freitag 20.5.22
10:15 Uhr - 17:45 Uhr
Raum VG 0.05
Samstag 21.5.22
10 Uhr - 16 Uhr
Raum VG 1.36
Sonntag 22.5.22
10 Uhr - 15:30 Uhr
Raum VG 1.36
- Trainer/in: Klara Grünwald
Was ist eigentlich Burnout?
Welche Berufsgruppen sind besonders häufig betroffen?
Was kann man tun, wenn ich selbst oder jemand in meinem Umfeld schon darunter leidet?
Das und noch viel mehr wird im Seminar "Burnout in Schule und Beruf" thematisiert.
An der Seminargestaltung sind alle Kursteilnehmer*innen beteiligt. Das Ziel ist ein interessantes und nachhaltiges Seminar zu kreieren, bei dem jede*r etwas für sich mitnehmen kann.
Die genauen Leistungsvoraussetzungen, der Ablauf des Seminars und die Inhalte der Sitzungen werden in der ersten Veranstaltung - 28.4.22, Raum PT 4.0.6., 10 Uhr c.t. - genauer thematisiert.
Das Seminar findet immer donnerstags von 10 Uhr bis 12 Uhr c.t. statt.
- Trainer/in: Klara Grünwald
Die Vorlesung gibt einen fundierten Überblick über zentrale Ansätze aus dem Bereich „Politische Theorie und Ideengeschichte“ und klärt ihre Bedeutung für aktuelle politische Diskurse. Die Veranstaltung schlägt dazu einen Bogen von den Klassiker:innen des politischen Denkens sowie den von ihnen geprägten Grundbegriffen hin zu zeitgenössischen politiktheoretischen Fragestellungen. Die Geschichte politischer Theorien und Ideen gewährt dabei nicht nur vertiefende Einblicke in die Entwicklungslinien, Konjunkturzyklen und Halbwertszeiten politischer Positionen und Argumente. Die gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Herausforderungen des demokratischen Rechtsstaats durch Phänomene wie den Klimawandel, globale Migrationsbewegungen, den (Wieder-)Aufstieg des (Rechts-)Populismus oder auch die Verbreitung von Fake News und Verschwörungstheorien im Kontext der Corona-Pandemie sind in ihrer Interdependenz sowie ihrem Facettenreichtum vielmehr erst über ihre Historizität adäquat zu verstehen.
Bei der Präsentation und Vertiefung des Stoffes steht die Anwendungsorientierung im Vordergrund. Die Studierenden erwerben dadurch nicht nur vertiefte Kenntnisse über Gegenstände und Funktionen politischer Theorien und können Autor:innen bzw. Texte und Argumentationsweisen einordnen, sondern erhalten überdies Einblick in die Analyse- und Problemlösungskapazität politiktheoretischer Zugänge. Die Vorlesung richtet sich an Studierende im Grundstudium des Bachelorstudiengangs Politikwissenschaft sowie im Lehramt Sozialkunde. Leistungsnachweis ist das Bestehen der Abschlussklausur am Semesterende.
Literatur: wird jeweils in den Veranstaltungssitzungen bekannt gegeben.
Zur Vorlesung wird ein begleitendes Tutorium angeboten.
- Trainer/in: Oliver Hidalgo
- Trainer/in: Katrina Sabah
Eine der bekanntesten liberalen Fiktionen besagt zwar, dass Sport und Politik zu trennen seien, gleichwohl aber sind die Problemkreise, bei denen gerade der Fußball als politisch relevantes, hochbrisantes Phänomen evident wird, überaus zahlreich. Ob es sich dabei eher um ,Begleiterscheinungen‘ handelt wie etwa die Gewalt in den Stadien, die Radikalisierung der Fan- und Hooligan-Szene, die verbreitete Korruption im Funktionärswesen, die Selbstinszenierung autoritärer Machthaber durch die Ausrichtung sportlicher Großveranstaltungen bzw. das globale Transfersystem, das Kritiker schon länger mit modernem Menschenhandel vergleichen, oder aber um Aspekte, die das ,Fußballspiel‘ selbst als lohnenswerten Gegenstand politiktheoretischer Reflexionen demonstrieren, will der Kurs klären.
Im Fokus steht insbesondere die Frage, inwieweit der Fußball mit seinem Changieren zwischen Fairness und (Doping-)Betrug, Kommerzialisierung und Traditionsverbundenheit der heutigen politischen Gesellschaft lediglich einen Spiegel vorhält (der sich z. B. in der Unterscheidung von ,rechtem‘ und ,linkem‘ Fußball niederschlägt) oder ob der Fußball vielmehr progressiv (z. B. bei den Themen Integration und Feminismus) bzw. reaktionär (z. B. im Hinblick auf Rassismus und Homophobie bzw. als postkolonialer Machtzusammenhang) auf das Gemeinwesen einwirkt. Überdies ist kritisch zu diskutieren, inwieweit der Fußball heute als positive Resonanzachse der Gesellschaft andere, konfliktanfälligere Ressourcen kollektiver Identität wie Nationalismus oder Religion entschärft oder ob auch der ,Party-Patriotismus‘ bei näherem Hinsehen keineswegs harmlos ist und der Fußball als moderner ,Gladiatorenkampf‘ ohnehin nur von dekadenten sozialen Strukturen ablenken soll.
Diesen und anderen Themenbereichen rund um den Fußball als „Paradoxon der Moderne“ (Müller 2009) will sich der Kurs u. a. mit Hilfe politiktheoretischer und soziologischer Ansätze von Carl Schmitt, Norbert Elias, John Rawls, Michel Foucault, Niklas Luhmann, Axel Honneth, Hartmut Rosa oder Andreas Reckwitz nähern und sie empirisch sowohl anhand von historischem Material als auch mit Blick auf die im Winter 2022 stattfindende Weltmeisterschaft in Katar aktuell überprüfen.
Die Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Studierende des Bachelorstudiengangs Politikwissenschaft. Als Leistungsnachweise dienen aktive Mitarbeit, ein Impulsreferat sowie die Anfertigung einer ca. 15-20-seitigen, projektbezogenen Hausarbeit.
Empfohlene Literatur zur Einführung:
Bausenwein, Christoph: Geheimnis Fußball. Auf den Spuren eines Phänomens, Göttingen 2006.
Galeano, Eduardo: Der Ball ist rund, Zürich 2014.
Müller, Marion: Fußball als Paradoxon der Moderne. Zur Bedeutung ethnischer, nationaler und geschlechtlicher Differenzen im Profifußball, Wiesbaden 2009.
- Trainer/in: Oliver Hidalgo
Das Kolloquium dient dem Zweck, studentische Abschluss- und Qualifizierungsarbeiten (Bachelor, Master, Promotion) projektorientiert zu konzipieren, zu präsentieren sowie Fragen des Aufbaus und des Forschungsdesigns gemeinsam mit anderen Examenskandidatinnen und -kandidaten konstruktiv zu diskutieren. Besonderes Interesse besteht diesbezüglich an Studien im Bereich Politische Theorie und Ideengeschichte, der Demokratietheorie sowie im Themenfeld Politik und Religion. Davon berührt sind ebenso Fragestellungen auf Gebieten wie der Integrations- und Populismusforschung, der transkulturell vergleichenden Politischen Theorie, der kritischen Staats- und Gesellschaftstheorie sowie dem Verhältnis von Demokratie und Digitalisierung. Das Programm des Kolloquiums wird zu Beginn des Semesters gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern festgelegt. Die Veranstaltungen selbst finden abwechselnd im Plenum sowie als Sprechstunde für die individuelle Betreuung statt.
Einführende Literatur:
Gschwend, Thomas/Schimmelfennig, Frank: Forschungsdesign in der Politikwissenschaft: Ein Dialog zwischen Theorie und Daten. In: dies. (Hg.): Forschungsdesign in der Politikwissenschaft: Probleme - Strategien - Anwendungen. Frankfurt/New York 2007: 13-35.
- Trainer/in: Oliver Hidalgo
- Trainer/in: Jonas Blechta
- Trainer/in: Julia Cecil
- Trainer/in: Olivia Jaegers
Strukturdefekte der Demokratie gehen auf den demokratischen Charakter eines politischen Systems selbst zurück, das heißt, sie sind systemimmanent. Insofern geht es gerade nicht um womöglich nicht gehaltene „Versprechen“ der Demokratie (Norberto Bobbio), etwa was die Realisierung von Partizipationsrechten, Gleichheit oder Freiheit angeht, sondern um die Nachteile und Schattenseiten, die exakt dann auftreten, wenn Demokratie ,funktioniert‘. Bekannt geworden ist in dieser Hinsicht vor allem der natürliche ,Selbstzerstörungsmechanismus‘ der Demokratie, wenn sich eine nicht-demokratische Partei auf Basis des Mehrheitsvotums der Volksherrschaft bemächtigt. Aber auch ein überbordender Individualismus, Politikverdrossenheit sowie ein subtiler Zwang zur Konformität (Alexis de Tocqueville) bzw. die Bürokratisierung (Max Weber) und wohlfahrtstaatliche Überforderung der Politik (Niklas Luhmann) wurden in der klassischen Literatur als (paradoxe) Strukturdefekte der Demokratie identifiziert.
Die Veranstaltung will konkret das Erstarken des (Rechts-)Populismus, mangelnde Nachhaltigkeit sowie das Phänomen der Political Correctness dahingehend überprüfen, ob es sich jeweils um Strukturdefekte der Demokratie in der beschriebenen Art und Weise handelt. Grundlage und Referenzrahmen für eine entsprechende Bewertung bildet zunächst die Demokratietheorie Tocquevilles, die alle drei Problematiken bereits frühzeitig antizipierte. Weitere Ansätze zur näheren Bestimmung des Begriffs ,Strukturdefekt‘ sowie Fachliteratur zur Demokratietheorie bzw. zu den genannten Phänomenen wird ebenfalls herangezogen. Auf dieser Basis soll zum Ende des Seminars überprüft werden, inwieweit auch die während der COVID-19-Pandemie zu beobachtenden massiven Widerstände gegen staatliche Corona-Maßnahmen sowie die in diesem Zusammenhang grassierenden Verschwörungstheorien auf einen Strukturdefekt der Demokratie hindeuten.
Das Oberseminar ist ergebnis-, anwendungs- und problemlösungsorientiert konzipiert und verbindet diagnostische mit therapeutischen Perspektiven. Es richtet sich an Studierende des Masterprogramms Demokratiewissenschaft. Als Leistungsnachweise dienen aktive Mitarbeit, die Gestaltung einer Sitzung mit Thesenpapier, selbständige Recherchen sowie die Anfertigung einer ca. 20-25-seitigen wissenschaftlichen Hausarbeit.
Empfohlene Literatur zur theoretischen Einführung:
Mannewitz, Tom (Hg.). 2018. Die Demokratie und ihre Defekte. Analysen und Reformvorschläge. Wiesbaden.
Sebaldt, Martin. 2015. Pathologie der Demokratie. Defekte, Ursachen und Therapie des modernen Staates. Wiesbaden.
Tocqueville, Alexis de. 1984. Über die Demokratie in Amerika. München.
- Trainer/in: Oliver Hidalgo
Das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg entwickelte sich zum
Publikumsrenner und kann trotz pandemiebedingter Schließzeiten und
verschärfter Besuchsregeln auch für das Jahr 2021 eine positive
Besucherbilanz ziehen. Nachdem neben analogen Führungen und Audioguides
für das allgemeine Publikum auch eine Tablet-Rallye, empfohlen ab der 7.
Jahrgangsstufe und buchbar über die Stadtmaus, an den Start gehen
konnte, wäre ein vergleichbares Konzept für die Primar- und Unterstufe
der weiterführenden Schulen wünschenswert – wie die Nachfrage von
Lehrkräften zeigt. In Kooperation mit dem MdBG soll deshalb in der
Veranstaltung ein didaktisch-methodisches Konzept entwickelt werden, wie
(Grund)schüler/-innen im Museum Interesse an ausgestellten Objekten
aufbauen und fachdidaktisch und altersgerecht gewinnbringend arbeiten
können. Dabei soll im Kurs das Projekt zunächst mit zentralen
fachtheoretischen und fachdidaktischen Fragestellungen in Zusammenhang
gebracht und diskutiert werden (Museumspädagogik, Public History,
kompetenzorientierter Geschichtsunterricht, digitales Lernen im
Geschichtsunterricht…). Schwerpunkt der Veranstaltung wird sicherlich
die Entwicklung eines Konzepts sein, das die Schülerschaft über einen
„roten Faden“ (z.B. Mobilität, technischer Fortschritt o.ä.) und anhand
ausgewählter Ausstellungsobjekte auf Entdeckungsreise durchs Museum
führt. Die entwickelten methodischen Ideen und Vorgehensweisen sollen
dabei in einem Forschungsheft gesammelt und mit Links und virtuellen
Angeboten ergänzt und unterstützt werden. Geplant ist, mit einer
Grundschulklasse und einem IPad-Koffer die Konzepte vor Ort im Museum
auszuprobieren. Der Wille zu Eigenengagement und Diskussionsbereitschaft
ist Voraussetzung für das Seminar, ebenso die Bereitschaft weiterer
Besuche im Museum in Kleingruppen, falls die Ausarbeitung des eigenen
Konzepts das nötig machen sollte. Empfehlenswert ist ein Vorbesuch im
Museum der Bayerischen Geschichte.
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Petra Hauck
- Trainer/in: Paul Jochim
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
- Trainer/in: Julius Arnold
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
- Trainer/in: Tamara Christof
- Trainer/in: Angela Enders
- Trainer/in: Susanne Gebauer
- Trainer/in: Angela Enders
- Trainer/in: Susanne Gebauer
- Trainer/in: Praktikumslehrer Gruppe 1
- Trainer/in: Praktikumslehrer Gruppe 10
- Trainer/in: Praktikumslehrer Gruppe 11
- Trainer/in: Praktikumslehrer Gruppe 12
- Trainer/in: Praktikumslehrer Gruppe 2
- Trainer/in: Praktikumslehrer Gruppe 3
- Trainer/in: Praktikumslehrer Gruppe 4
- Trainer/in: Praktikumslehrer Gruppe 5
- Trainer/in: Praktikumslehrer Gruppe 6
- Trainer/in: Praktikumslehrer Gruppe 7
- Trainer/in: Praktikumslehrer Gruppe 8
- Trainer/in: Praktikumslehrer Gruppe 9
- Trainer/in: Celine Pflaum
- Trainer/in: Stephanie Scharpf
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
- Trainer/in: Tamara Christof
- Trainer/in: Angela Enders
- Trainer/in: Tamara Christof
- Trainer/in: Angela Enders
- Trainer/in: Julius Arnold
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
Waren Sie in Ihrem Geschichtsunterricht einmal wandern? Vermutlich
nicht. Es gibt viele innovative Unterrichtskonzepte – doch Wandern wird
fachdidaktisch kaum berücksichtigt. Dabei ist „bewegtes Lernen“ ein
wichtiges Thema in der Pädagogik. In den Grundschulen scheint die
bewegte Schule weitgehend angekommen zu sein, im Fachunterricht der
weiterführenden Schulen kaum. Dabei kombiniert das Wandern (als eine
Bewegungsmöglichkeit) vielfältige allgemeine Vorteile mit fachdidaktisch
relevanten Unterrichtsprinzipien – beispielsweise der
Quellenorientierung. Fachdidaktische Überlegungen beziehen sich bisher
ausschließlich auf den außerschulischen Lernort, wie dieser erreicht
wird, ist lediglich Gegenstand organisatorischer Überlegungen. Was aber
nützt der Weg an sich?
Das probieren die Teilnehmer*innen der Übung selbst aus, wenn sie drei
Tage (1x Kurzwanderungen, 1x Zweitageswanderung) wandernd unterwegs
sind. Die Wandergegend der Zweitageswanderung ist die Via Claudia
Augusta (Bayerische Etappen). Übernachtungskosten (ca. 35 Euro) sowie
Transportkosten und Essen sollten eingeplant werden.
Voraussichtlicher Ablauf
• 29.4. Vorbesprechung, fachdidaktische Hintergründe
• 1.5. Wandern auf Römerspuren im Altmühltal
• 21.-22.9. Wandern auf der Via Claudia Augusta (Bayern)
- Trainer/in: Julius Arnold
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
- Trainer/in: Tamara Christof
- Trainer/in: Angela Enders
- Trainer/in: Julius Arnold
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
- Trainer/in: Julius Arnold
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Heike Wolter
Die Anfänge des weiblichen Blicks auf die Vergangenheit liegen an
verschiedene Zeiten gestellten Frage „Was haben die Frauen gemacht?“.
Diese Konzentration auf Frauengeschichte, die Sichtbarmachung von Frauen
in der Geschichte – wie sie auch die Herstory-Bewegung fordert – ist
noch immer wichtig. Doch sie reicht nicht aus. Deswegen beschäftigen wir
uns im Seminar anhand zahlreicher konkreter, unterrichtsnaher Beispiele
zwar einerseits mit dieser weiblichen Seite der Geschichte,
andererseits geht es – auf theoretisch-didaktischer Ebene aber auch um
weitere Aspekte eines „gendersensiblen Geschichtsunterrichts“, der sich
zwischen Lehrenden, Lernenden, den historischen Gegenständen und der
gegenwärtigen Umwelt konstituiert.
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
Bitte beachten Sie: Der Kurs wird teilweise (zu den üblichen Kurszeiten) in den Räumlichkeiten des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg abgehalten.
- Trainer/in: Julius Arnold
- Trainer/in: Laura Dietl
- Trainer/in: Christine Grieb
- Trainer/in: Sabrina Schütz
- Trainer/in: Margareta Turk
- Trainer/in: Heike Wolter
- Trainer/in: Tamara Christof
- Trainer/in: Angela Enders