Sprachkontakt findet (und fand auch in der Vergangenheit) nicht nur zwischen romanischen und nicht-romanischen Sprachen statt, sondern auch innerhalb der romanischen Sprachgruppe. Es gibt Kontaktsituationen, in denen beispielsweise ibero-romanische Varietäten aufgrund der Migration nach Lateinamerika mit italo-romanischen Varietäten interagieren; in anderen Fällen hängt der Kontakt mit der geografischen Nähe zusammen, wie im Fall der aragonesisch-katalanischen Übergangszone. Anhand dieser und anderer konkreter Beispiele erwerben die Studierenden strukturelle und soziolinguistische Kenntnisse im Zusammenhang mit der Untersuchung des Sprachkontakts im romanischen Raum (synchron und diachron) sowie eine Grundausbildung in Kontaktlinguistik im weiteren Sinne.