Innerhalb von nur siebzig
Jahren hat sich die Situation des Christentums im Römischen Reich von
einer verfolgten Sekte zur kulturprägenden und gesellschaftstragenden
Staatsreligion gewandelt. Was bedeutet diese Wende, die mit dem Namen
des Kaisers Konstantin untrennbar verbunden ist, für das
Selbstverständnis der christlichen Religion, ihr Verhältnis zu Staat,
Gesellschaft und Kultur? Solchen und ähnlichen Fragen geht die Vorlesung
nach.