Der Fall von
Konstantinopel im Jahr 1453 wird als zentrales Ereignis in der
europäischen Geschichte wahrgenommen und von einigen Historikern sogar
als Zäsur zwischen dem Mittelalter und der frühen Neuzeit angesehen.
Ziel dieser Übung ist es, dieses Ereignis kritisch zu untersuchen, indem
die politischen Prozesse, die wirtschaftlichen und sozialen
Entwicklungen und die kulturellen Errungenschaften der Zeit, die zu
diesem Ereignis führten, untersucht werden. Die Studierenden werden sich
mit einer großen Anzahl von Primärquellen aus verschiedenen Gattungen,
Kulturen und Sprachen auseinandersetzen, um zu einem kritischen
Verständnis der Dynamik des historischen Wandels zu gelangen, für die
die Ereignisse von 1453 stehen.
Der Kurs wird in englischer Sprache abgehalten